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Ehrung unserer heimgegangenen Gefährten

… mit den Wildgänsen davongeflogen!

Ehrung unserer heimgegangenen Gefährten

Gefährte Dominique Venner

Mit seinem Freitod am 21. Mai 2013 im Dom von ›Notre Dame‹ wollte Dominique Venner ein Zeichen setzen “gegen den vor unseren Augen stattfindenden verbrecherischen Austausch unserer Völker mit dem offenkundigen Ziel, uns zu vernichten.” Zugleich war es die Botschaft eines Unbeugsamen zur Erweckung Europas.

Nach dem Begräbnis von Dominique Venner am 31. Mai auf dem Père Lachaise (Paris) im Kreise seiner Familie und seiner engsten Freunde, fand nachmittags eine öffentliche Ehrung statt.

Prof. Bernard Lugan, ein enger Freund Dominique Venners, las seinen Abschiedsbrief. Philippe Conrad, langjähriger Mitarbeiter und jetzt Chefredakteur der von Venner gegründeten Nouvelle Revue d’Histoire,  Gianluca Iannone (aus der ›CasaPound‹ Italia) und Alain de Benoist würdigten die zahlreichen Facetten dieser herausragenden Persönlichkeit:

den Kämpfer, den Revolutionär, den Pionier des europäischen Widerstandes,

den Schriftsteller, den Stoiker und schließlich den großen meditativen Historiker.  

Die Fahnen, die man links und rechts vom Rednerpult sehen kann, symbolisieren die Herkunft Dominique Venners: Lothringen (väterlicherseits), Provence (müttlerlicherseits) und schließlich seine Wahlheimat, die Normandie.

Die rote Fahne neben dem Pult kennzeichnet den Kampf.

An der Gedenkfeier nahmen annähernd 700 Personen aus verschiedenen europäischen Heimatländern teil.

https://www.youtube.com/watch?v=EXA1TFqNAvk

https://ahnenrad.org/?s=dominique+venner+lebensbotschaft (mit deutschen Untertiteln)

Letzter Wille

So sterben,

wie ich ihn einst sterben sah —,

den Freund, der Blitze und Blicke

göttlich in meine dunkle Jugend warf:

— mutwillig und tief,

in der Schlacht ein Tänzer —,

unter Kriegern der Heiterste,

unter Siegern der Schwerste,

auf seinem Schicksal ein Schicksal stehend,

hart, nachdenklich, vordenklich —:

erzitternd darob, daß er siegte,

jauchzend darüber, daß er sterbend siegte —:

befehlend, indem er starb,

— und er befahl, daß man vernichte…

So sterben,

wie ich ihn einst sterben sah:

siegend, vernichtend…

(Friedrich Nietzsche Dionysos-Dithyramben)

 

Ton sang s’est fait esprit

À la face de tous ceux que l’âme a fuis à force de se renier

tu t’es accompli à la force d’une conduite inégalée

aux esclaves de la subversion à l’âge égalitaire


tu as prédit toute ta vie le réveil de l’àge identitaire

pour ceux qui croupissent dans la fange des ignobles compromis


tu as écrit à l’encre de ton sang le bréviaire des éveilleurs insoumis 

ton sacrifice volontaire les pires abominations désormais a vaincues


convaincu que l’esprit nourri au sang de sa race éternellement reste invaincu

ta mort a brutalement rompu les amarres des ultimes trahisons


et libère d’un coup de feu les forces vives de la régénération

que ton esprit souffle vite sur les nouvelles générations


le réveil obligé de l’Europe encore en dormition!

Pierre Krebs
(Nuit du 25 au 26 Mai 2013)

 

Dein Blut ist Geist geworden.

Du, der sich angesichts aller seelenlosen Selbstbesudler 


vermöge seiner unübertrefflichen Haltung bemeistert hat,

Du, der den Leibeigenen des Niedergangs im Zeitalter der Gleichmacherei


ein Leben lang die Neugeburt des epochalen Ethnos verkündet hat,

Du, der den in selbstgemauerten Kerkern der Unterwerfung Verkommenen

das mit seinem Blut niedergeschriebene Brevier der Unbeugsamen 
vermacht hat:

Dein freiwilliger Opfergang, der die widerlichsten Abscheulichkeiten bezwang,


wie sich nur der aus der Urquelle der Rasse stammende Geist 
unbesiegbar verewigt,

Dein vorbildlicher Opfermut,
der die Anker allertiefster Abtrünnigkeiten

mit eiserner Hand gebrochen hat,


unbändige Elementarkräfte des Heils mit einem Schlag entbindend –

möge Dein Geist das unabwendbare Erwachen 
jenes schlaftrunkenen Europas entfachen!

Pierre Krebs
 (in der Nacht des 25. auf den 26. Mai 2013)

 

Mit Deinem Freitod hast Du,
Ahnherr und geistiger Vater,
die Urwerte Europas auf dem Altar der Ehre,
der Rückgewinnung und des Erwachens
neu offenbart.
Dein tapferes Sterben
möge ein erweckender Lebensfunke
für die Neugeburt Europas sein!
›Thule-Seminar‹
Beitragsbild: Dominique Venner, ᛉ 16. April 1935 in Paris; ᛣ 21. Mai 2013 ebenda

 

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Ehrung unserer heimgegangenen Gefährten

Gefährte Peter Naumann

ᛉ 1952 in Wiesbaden; ᛣ 3. März 2021

Peter Naumann kämpfte Zeit seines Lebens für die nationale Idee und die Befreiung Deutschlands.

Er wurde 1952 in Wiesbaden geboren. Bereits mit 18 Jahren begann seine politische Laufbahn in der Jugendorganisation der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD). 1976 bekleidete er das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jungen Nationaldemokraten (JN).

Von Beruf Diplom-Chemiker verübte Peter Naumann 1978 zusammen mit Heinz Lembke einen ersten Sprengstoffanschlag auf die Denkmalanlagen der Fosse Ardeatine in der Nähe von Rom, die an die Erschießung von 335 zivilen italienischen Geiseln durch die SS im März 1944 erinnern sollen.

1979 sprengte Peter Naumann Zuleitungen zu zwei Fernsehsendemasten, um die Ausstrahlung der bevorstehenden Fernsehserie ›Holocaust- Die Geschichte der Familie Weiß‹ zu verhindern. Einige 100.000 Zuschauer konnten dadurch zeitweilig kein Bild empfangen. Bei der Sprengung verlor er die Finger seiner rechten Hand.

In dem darauffolgenden Jahr plante Peter Naumann zusammen mit Odfried Hepp und Walter Kexel die Befreiung von Rudolf Heß aus dem Kriegsverbrechergefängnis Berlin-Spandau. Der Plan wurde nicht durchgeführt.

Schon 1982 erfolgte eine Anklage wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung und Durchführung dreier Sprengstoffanschläge, und 1983 kam eine zweite Anklage wegen Planung eines Bombenanschlags auf das Kriegsverbrechergefängnis in Berlin-Spandau hinzu.

Trotz dieser staatlichen Repressionen gründete Peter Naumann den Völkischen Bund (VB) bzw. die ›Arbeitsgemeinschaft Nationaler Verbände‹ zur Organisation von Schulungen und Durchführung von Sonnwendfeiern.

Unter dem Vorwurf des Verdachtes, Sprengstoffanschläge auf DDR-Grenzanlagen sowie auf Sende- und Strommasten in Südtirol beabsichtigt zu haben, wurde Peter Naumann 1987 verhaftet und 1988 vom Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten wegen Herbeiführung eines Sprengstoffanschlages und der Verabredung zu Sprengstoffanschlägen im Zusammenhang mit den Anschlägen auf das Denkmal und die Sendemasten sowie wegen versuchter Gründung einer terroristischen Vereinigung und Verstoß gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz verurteilt.

Nach Absitzen von zwei Dritteln der Haftzeit wurde Peter Naumann im Dezember 1990 zur Bewährung entlassen. Die NPD hatte ihn derweil aus der Partei ausgeschlossen. Bei allen Anschlägen war es Peter Naumanns hohes Ziel, keine Personenschäden zu verursachen.

In späteren Jahren wendete sich Peter Naumann vom bewaffneten Kampf ab und übergab 1995 dem Bundeskriminalamt seine 13 Waffen- und Sprengstoffdepots. Er bekannte sich öffentlich zur ›kämpferischen Gewaltfreiheit‹.

Auf die Übergabe der Depots folgte eine Verurteilung wegen des ›Verstoßes gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz‹ sowie das ›Kriegswaffenkontrollgesetz‹ zu einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten auf Bewährung. Die Anklage wegen des ›Verdachtes der Bildung einer terroristischen Vereinigung‹ wurde 1998 eingestellt.

2007

Seit Ende 2006 fungierte Peter Naumann als persönlicher Referent für den NPD-Abgeordneten Klaus-Jürgen Menzel im sächsischen Landtag und arbeitete später für die dortige Fraktion. Das Beschäftigungsverhältnis endete im Dezember 2008 abrupt, als er den NPD-Landtagsabgeordneten Jürgen Gansel auf Grund persönlicher Verfehlungen körperlich maßregelte.

Ab den 2000er Jahren trat Peter Naumann immer wieder als Vortragsredner auf nationalen Veranstaltungen auf, u. a. auf der Trauerkundgebung für Jürgen Rieger in Wunsiedel. Siehe hierzu:

Teil 1 https://www.youtube.com/watch?v=pohVzY6DLgU

Teil 2 https://www.youtube.com/watch?v=FD-_jO5pnj8

In seinen letzten Jahren wurde es ruhig um Peter Naumann, vor allem wegen seiner gesundheitlichen Probleme. Er lebte zurückgezogen im Knüll, wo wir ihn noch erleben durften, bevor er krankheitsbedingt nach Hamburg übersiedelte.

Peter Naumann war ein “nationales Urgestein”, ein Kämpfer für Deutschlands Freiheit. Wir werden ihn nicht vergessen.

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Ehrung unserer heimgegangenen Gefährten

Gefährte Dietrich Schuler


Dietrich Schuler, 9. Tafelrunde der Freien Geister, 10. Oktober 2009

›Anti-Christ‹ und Visionär einer Religion der Zukunft

 
Mit Dietrich Schuler verlor das volkstreue Lager am 3.11.2011 einen der radikalsten Gegner des Christentums und einen seiner interessantesten, aber auch eigenwilligsten Schriftsteller und Denker.
 
Geboren am 2.2.1927 in Stuttgart, aufgewachsen in Nagold im Schwarzwald. Ab Herbst 1943 Flakhelfer; im November 1944 ins mährische Olmütz zur Wehrmacht einberufen. Schuler diente in einer Einheit der Aufklärenden Artillerie − man beachte die Parallele zur Biographie Nietzsches. Nach der Ausbildung wurde Schulers Einheit im April 1945 nach Prag verlegt. Doch noch vor jenem grausamen Massaker, das 70.000 Deutschen in Prag das Leben kosten sollte, verläßt Schulers Kompanie als eine der letzten Wehrmachtseinheiten Prag. Nach der Kapitulation entzieht sich Schuler der amerikanischen Gefangennahme und schlägt sich alleine in einem dreiwöchigen Fußmarsch nach Oberschwandorf durch. Seit Vater war 1944 im Kurlandbrückenkopf gefallen. Wie sein Vater wählte auch er den Lehrerberuf und besuchte von 1947−1949 das Pädagogische Institut in Reutlingen; danach begann er an Grundschulen zu unterrichten. Mit der politischen Entwicklung im Nachkriegsdeutschland höchst unzufrieden, engagierte sich Schuler auch parteipolitisch im volkstreuen Sinne, war Mitglied der SRP bis zu deren Verbot und später Schulungsleiter im DRP-Landesverband Baden-Württemberg. Im Juli 1963 wurde bei einer Haussuchung ein nicht zur Veröffentlichung bestimmtes Manuskript unter dem Titel ›Ketzeraphorismen‹ beschlagnahmt, in dem Schuler politische und weltanschauliche Gedanken niedergelegt hatte, die von den Behörden als Generalangriff auf das demokratische System gewertet wurden. Aufgrund dieser Schrift, die später als „staatsgefährdend“ eingestuft wurde, kam er im März 1964 nach Stuttgart-Stammheim in U-Haft. Schuler wurde vom Schuldienst suspendiert und ein Jahr später zu 7 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt.
 
Gleichzeitig gingen die Beamtenrechte, der Oberlehrertitel nebst dem aktiven und passiven Wahlrecht verloren, außerdem die „bürgerlichen Ehrenrechte“. Schuler konnte sich und seine Familie zwei Jahre nur mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten. (Über Umwege wurde er einige Jahre später, ›gnadenhalber‹ wieder in den Schuldienst aufgenommen.) Die DRP hatte ihn schon 1963 ausgeschlossen und war inzwischen in der NPD aufgegangen. Aufgrund dieser politischen wie persönlichen Enttäuschungen enthielt sich Schuler die nächsten 25 Jahre jeglicher öffentlichen Äußerung…
 
Erst die immer brennender werdende biologische Frage ließ ihn sein Schweigen mit dem Buch Aufstand der Verpflanzten (Tübingen 1988) brechen. (Das Buch wurde 1999 ins Französische übersetzt.) Obwohl noch unter dem Eindruck der für Europa potentiell tödlichen Ost-West-Konfrontation verfaßt, war Schuler bereits damals das Überleben der Weißen Rasse oberstes Anliegen. Schuler hatte die demographische Katastrophe und ihre Ursachen frühzeitig erkannt und war dabei bei der Bestandsaufnahme nicht stehen geblieben. Auch sein Werk Untergang der Weltmacht USA. Rettung der weißen Völker? (Kiel 2003), beschäftigt sich mit der existentiellen Bedrohung der weißen Rasse, wobei Schuler hier eine Gesetzmäßigkeit der Geschichte herausarbeitet: das Werden und Vergehen großer Mächte. Die USA, so Schuler, werden die nächste Macht sein, die an dieser historischen Gesetzmäßigkeit zerbrechen muß…
 
Über das Politische hinaus, bemühte sich Schuler von Anfang an um neue philosophische und religionsphilosophische Grundlegungen, nachdem bereits 1945 Nietzsches Werk Also sprach Zarathustra seine große Liebe geworden war. So wurde er in gewissem Sinne Nietzscheaner, jedoch ohne epigonenhafte Bindung an diesen Philosophen.
 
Mit der Stunde des Kreatismus (Birkenfeld 1993) entwarf Schuler seine Vision einer das Christentum überwindenden, neuen europäischen Religion. Die Niederlegung seiner als ›kreatistisch‹ konzipierten Weltanschauung bildet unbestreitbar den Hauptertrag des geistigen Ringens von Dietrich Schuler. Nach und nach wurden seine, in der Phase des Schweigens entstandenen Gedanken und Arbeiten veröffentlicht.
 
Seine Gedanken vertiefte er mit Zeitenwende total! (Birkenfeld 2000) und konnte mit dem in vier Auflagen erschienenen Jesus − Europas falscher Gott erstmals auch ein breiteres Publikum − zumindest innerhalb des nationalen Spektrums − erreichen. Seine Schrift, Bausteine für eine Religion der Zukunft − Urmonergon und Wiedergeburt, ergänzt und rundet sein Werk in einem wesentlichen Punkt ab. Eine Abrundung erfährt Schulers Gedankenwelt durch Kreatismus als geistige Revolution, in dem er seine Hauptgedanken abermals vertieft und umfassend darstellt. Es beinhaltet u.a. auch Schulers Auseinandersetzung mit Gegnern und Kritikern und ist nicht nur als sein letztes und umfangreichstes, sondern darf auch als sein reifstes Werk gelten, in dem die Hauptgedanken des Kreatismus noch wesentlich feiner skizziert werden: Der Kreatismus wird sehr stark von philosophischen Gedanken getragen und durchdrungen, ohne Philosophie im Sinne eines Lehrgebäudes zu sein. Der Kreatismus ist noch keine Religion, aber er ist der Weg dahin − die Bausteine für eine Religion der Zukunft. Er ist eine Weltanschauung im Werden, eine Religion in statu nascendi.
 
Kreatismus leitet sich lateinischen creare (d. h. schaffen) ab. Der Kreatismus ist „die Lehre vom bewußten Schaffen über uns hinaus, denn ‚der Mensch‘ ist etwas, das überwunden werden muß.“ Schuler verbindet im Kreatismus Nietzsches Gedanken des Übermenschen mit der bewußten Hochzüchtung als nächsten Schritt der Evolution. Ontologisch liegt für den Kreatismus das Sein im Werden, womit das schaffende, schöpferische Leben auch als höchste Bewußtseinsstufe erkannt wird. Der Kreatismus fokussiert die Kreisläufigkeit allen Lebens auf den Wiedergeburtsgedanken, der für Schuler eine Grundvoraussetzung für die dauerhafte Überwindung der Offenbarungsreligionen ist.
 
Schulers Werk stellt eine der radikalsten und kompromißlosesten Verneinungen des Christentums seit Nietzsche dar. Sein geistiges Vermächtnis, der Kreatismus, als Vision einer das Christentum überwindenden, neuen europäischen Religion harrt noch der Entdeckung. Den Suchenden wird sie ein Kompaß sein, um den Weg aus dem Abgrund zu finden, in den uns die Irreführung − der geistig-seelische Jahrtausendbetrug − des Christentums gestürzt hat!
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