Renzo Giorgetti
Wenn sich die Demokratie dem Verbrecherischen zuneigt, wird sie zur schlimmsten aller kriminellen Organisationen, denn in ihr ist niemand jemals wirklich verantwortlich für die von ihm begangenen Vergehen. Jede Schuld wird zu einem nicht faßbaren Staub zermahlen, der sich dann in der Vielzahl ihrer Mitglieder verteilt, die alle vage involviert, aber niemals wirklich als einzelne Urheber des Schadens ausgemacht werden können.
Kein Auftraggeber, kein Ausführender, niemand, der jemals die Verantwortung für Fehlentscheidungen, unüberlegte Entschlüsse, mehr oder weniger absichtlich herbeigeführte Katastrophen übernehmen könnte: In ihr herrscht eine Art Komplizenschaft, ein gemeinsames Gesetz des Schweigens, eine gegenseitige Unterstützung beim Vertuschen, beim Sich-Schützen, beim Sich-Entlasten. Sie wird von einer unpersönlichen, nicht greifbaren Trägheitskraft angetrieben, die alle leitet, alle mitreißt, ohne jemals jemanden zu kompromittieren oder direkt für etwas verantwortlich zu machen.
Die Wahl, als Übertragung von Souveränität, sollte auch eine Übertragung von Verantwortung auf den Beauftragten sein, doch da dieser einfache logische Schritt umgangen wird, geschieht dies vor allem deshalb nicht, weil es an einem Träger der Verantwortung mangelt, da Gesetze umgangen und ausgelegt werden können, moralische Prinzipien zur Farce verkommen, spirituelle Prinzipien negiert und das Volk verachtet werden.
Sobald die Formalität der Wahlfarce abgeschlossen ist, ändern sich die Dinge im Vergleich zur Zeit des Wahlkampfs, mit dem Schließen der Tore der Machtfestung und dem Beginn eines neuen Zyklus eines politischen Gremiums, das bis zur nächsten sinnlosen Wahltheaterformalität ignorant und selbstbezogen regieren wird. Und unter dem Vorwand, alle zu vertreten, muß man niemandem Rechenschaft ablegen.
Mit diesem System kann jede Schandtat durchgesetzt und unter dem Vorwand des Willens der Mehrheit gebilligt werden (wobei „Wille“ und „Mehrheit“ oft nicht existieren oder sogar gegensätzlich sind). Wir stehen einer schamlosen Organisation gegenüber, die sich alles erlauben kann, weil niemand wirklich Gefahr läuft, für gemeinsam getroffene Entscheidungen bestraft zu werden – einer Organisation, die sich selbst bestätigt und rechtfertigt, ohne sich wirklich um die Meinung derer zu kümmern, die sie angeblich vertritt, sich selbst Legitimation und Existenzrecht zuspricht und darüber hinaus keine Konkurrenz duldet, sondern alle Alternativen unerbittlich ausmerzt.
Eine Organisation, die auch den Einzelnen verdirbt, der oft, bevor er ihr beitritt, ein relativ anständiger Mensch ist, aber korrumpiert wird, sobald die Kraft des Kollektivs den eigenen Willen und das eigenständige Denken zunichte gemacht hat; ein Verlust, der jedoch Vorteile mit sich bringt: Wer loyal und folgsam ist, wird mit Privilegien, Protektion und Straffreiheit belohnt. In ihr entsteht nämlich ein starker Mannschaftsgeist, eine Solidarität unter Kollegen, die sich gegenseitig den Rücken freihalten, wenn es um die als Kollektiv begangenen Vergehen geht, und die sich gegen Angriffe von Außenstehenden gegenseitig decken.
Eine Vereinigung, in der selbst die schlimmsten Widersacher, die sich während der öffentlichen Aufführung mit den heftigsten Anschuldigungen bekämpfen, privat höflich miteinander diskutieren, sich in Schwierigkeiten gegenseitig unterstützen, über alles verhandeln und feilschen und ihre Angelegenheiten wie eine Schauspielertruppe oder die Mitglieder einer Räuberbande regeln.
Eine Situation, die manchmal gar nicht gewollt ist: Es sind die Umstände selbst, die jeweilige Rolle sowie die gleiche „menschliche Beschaffenheit“, die einen solchen Zustand bewirken. Eine Solidarität des Clans (man könnte von Kaste sprechen, hätte dieser Begriff nicht einen sakralen Wert), die viel eher einer Art Kumpanei gleicht, einer entarteten, verrohten Zunft, wie einer Diebesgilde oder einer Bruderschaft von Kriminellen. Eine Art „Corte dei Miracoli“, in der man zwischen den einzelnen Streitigkeiten relativ harmonisch zusammenlebt, die Meinungsverschiedenheiten mehr oder weniger gütlich beilegt, sich aber vor allem gegen alles schützt, was aus der Außenwelt eindringt und eine Bedrohung darstellen könnte.
Eine solche Darstellung darf in ihrem grotesken, aber ungeschminkten Realismus und trotz des gewissen Anflugs von Lächerlichkeit nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da sie eine eigene dramatische, bisweilen tragische Dimension besitzt.
Die Organisation ist gnadenlos, nicht nur gegenüber Feinden und Untergebenen, sondern auch gegenüber ihren eigenen Mitgliedern, die sich nicht an die ihr zugrunde liegende eiserne Disziplin halten.
Nehmen wir ein konkretes Beispiel.
Wir befinden uns am Ende des Jahres 1792, der König von Frankreich wurde durch Gewalt gestürzt und ist Gefangener der Kräfte, die nach dem Staatsstreich nun die Macht innehaben. Sein Schicksal ist bereits besiegelt, doch seine Beseitigung muß nach genau festgelegten Regeln erfolgen:
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- Durch eine Verurteilung nach einem Prozeß, um dem Verbrechen einen rechtlichen Deckmantel zu geben.
- Mit einem einstimmig zu erzielenden Urteil, um sicherzustellen, daß alle Stimmberechtigten einbezogen werden und die Verantwortung in der Unbestimmtheit des Kollektivs zerstreut wird.
- Das Urteil wird die Geburtsstunde eines neuen Regimes markieren, das durch ein regelrechtes Gründungsritual erreicht wurde – eine archaische Praxis, die für ihre Wirksamkeit seit jeher das Vergießen von menschlichem Blut (in diesem speziellen Fall von königlichem Blut) erforderte.
Dieser Prozeß verlief in einer Weise, die uns zeigt, wie alles nach den entsprechenden Modalitäten und Zielen geregelt wurde. Die Organisation will sich einerseits vor äußeren Einflüssen schützen (sowohl im Entscheidungsprozeß als auch im Hinblick auf mögliche zukünftige Vergeltungsmaßnahmen) und andererseits durch Einstimmigkeit den engsten inneren Zusammenhalt aufrechterhalten, indem sie diejenigen bestraft, die die Einheit der Gruppe gefährden könnten.
Die Konvention, also das Parlament des neuen Regimes, befaßt sich mit dieser Angelegenheit, die in drei getrennten Etappen gelöst wird, von denen jede durch eine Abstimmung gekennzeichnet ist.
Die erste, die die Schuld des Königs betrifft, wird durch eine offene namentliche Abstimmung durchgesetzt, bei der jedes Mitglied der Versammlung vor allen anderen seine Entscheidung äußern und diese zudem begründen muß. Auf diese Weise soll jene Mittäterschaft, jene kollektive Komplizenschaft geschaffen werden, die allein alle von einem blutigen Verbrechen freisprechen könnte. Darüber hinaus können durch eine öffentliche Abstimmung nicht nur die weniger Überzeugten überzeugt, sondern auch eventuelle Gegner ausgeschaltet werden, indem man sie der öffentlichen Meinung als Verräter und Volksfeinde vorführt.
Ein Volk, das in Wirklichkeit keine Rolle spielt, da die zweite Abstimmung, die eine Volksbefragung zur Bestätigung des Urteils betraf, abgelehnt wurde: Bei einem Referendum befürchtete man nämlich eine Aufhebung des Urteils (offensichtlich duldet derjenige, der sich als Hüter des Volkswillens versteht, nicht, daß andere, sei es auch das Volk selbst, seine Entscheidungen in Frage stellen).
Und bis zu diesem Punkt verlief alles nach Plan, da die Verurteilung einstimmig erfolgte, ohne daß jemand sie in Frage stellen konnte. Danach entwickelten sich die Dinge weniger günstig.
Die dritte Abstimmung betraf nämlich die dem Verurteilten zu verhängende Strafe, und hier war Einstimmigkeit bei weitem nicht erreicht. Die Todesstrafe setzte sich gegen alternative Strafen durch, wenn auch mit knapper Mehrheit. Es war also nicht möglich, jene Straffreiheit zu erlangen, die nur Einstimmigkeit hätte garantieren können, wodurch die Solidarität des Gremiums, die eine neue stabile Realität hätte begründen können – eine neue Familie, gegründet auf der Ermordung des alten Vaters –, erschüttert wurde.
Nachdem diese Geschlossenheit zerbrochen war, kam es nicht von ungefähr, daß die grausamsten Repressionen unmittelbar danach begannen (nur sechs Monate später setzte der berüchtigte Terror ein), vor allem durch die Beseitigung derjenigen, die bei den Abstimmungen hattenGnade walten lassen wollen.
Die Organisation verzeiht ihren Mitgliedern nicht, die gegen die unerbittlichen internen Gesetze verstoßen oder diese verraten – ungeschriebene Gesetze, die die einzigen wahren Regeln darstellen, den einzigen „Ehrenkodex“, dem man zu folgen hat. Für alles andere gibt es keine Grenzen, keine Ethik, keine wirkliche Hemmschwelle, weder materiell noch spirituell.
So war es in der Vergangenheit, wenngleich die Dinge heute, in weniger blutiger Form, nicht viel anders sind.
Das Fehlen von Bindungen, vor allem in Bezug auf die Ethik, stellt die größte Bedrohung durch diese Art von Regimes dar. Die Machtausübung in der heutigen Zeit hat in der Tat eine weitaus größere Reichweite als in vergangenen Epochen, insbesondere im Vergleich zum sogenannten „Absolutismus“, der nie wirklich absolut war, da er von oben durch religiöse Bindungen und von unten durch Gegenkräfte in Form von intermediären Körperschaften (all die kleinen, partikularistischen Machtkerne, die für das Ancien Régime typisch waren) eingeschränkt wurde.
Das Werk der Revolutionen, die berühmten „Errungenschaften“ und „Fortschritte“, war nichts anderes als die Zerstörung all dieser Bindungen in jeder Richtung, wodurch das Volk nun völlig der Gnade der Machthaber ausgeliefert ist, die nun frei agieren können und nur noch durch die vagen Grenzen absurder „Erklärungen der Rechte“ eingeschränkt werden.
Und wenn es keine unumstößlichen Wahrheiten gibt, kann jeder seine eigenen durchsetzen. Jede Willkür wird somit möglich und jede Extravaganz gebilligt, und zwar ganz regulär, weil willkürliche und künstliche Gesetze dies zulassen.
Die Tatsache, daß ein solcher Apparat, der nach den Veränderungen der letzten Jahrhunderte ohnehin schon mangelhaft war, in die Hände von Personen gelangt, die für seine Verwaltung völlig ungeeignet sind, stellt eine tragische und höchstgefährliche Realität dar.
Wer die Macht innehat, wurde, zumindest theoretisch, mit einer großen Aufgabe betraut, die sowohl in ihrer Würde als auch in ihrer Verantwortung schwerwiegend war: die öffentlichen Angelegenheiten zu verwalten und mehr oder weniger direkt über das Schicksal ganzer Völkerschaften zu entscheiden. Eine Verantwortung, die in dieser Art von Fragen das Heikelste ist, was es geben kann, und die genau auf diejenigen fallen sollte, die tatsächlich am besten geeignet sind, die entscheidenden Weichenstellungen vorzunehmen.
Aber so ist es nie. Nach einer bekannten empirischen Feststellung gilt: Wenn etwas „allen gehört“, dann gehört es niemandem. Dies gilt für gemeinsames Eigentum und gemeinsame Aufgaben, aber erst recht auch für Verantwortlichkeiten, die nicht an eine bestimmte Person gebunden werden können, geschweige denn an die selbsternannten Machthaber. Alles ist vage und verliert sich in einem undeutlichen Ganzen, in einer Masse, die zwar existiert und handelt, sich aber letztlich aus Individuen zusammensetzt, die, einzeln betrachtet, stets unschuldig und naiv sind, fast ohne zu ahnen, was ihre gemeinsamen Entscheidungen hervorgebracht haben.
Ein schwerwiegendes Problem für diejenigen, die beauftragt wurden, das Volk zu vertreten, und die eine Hoheit ausüben sollten, die das Wohlergehen der Vertretenen gewährleistet. Da dies nicht geschieht, ja, da sich sogar ein Gegenspiel zwischen den Wählern und den Gewählten entwickelt, läßt sich gut nachvollziehen, wie unausgewogen und ungesund die Situation ist, und zwar nicht nur episodisch, sondern strukturell, und sie tritt unveränderlich überall dort auf, wo sich diese Art der Machtverteilung durchgesetzt hat.
Doch mit der Verantwortungslosigkeit geht auch dramatisch das Fehlen von Autorität und Handlungsfähigkeit einher: die Völker verkommen, die Staaten zerfallen, Brandherde lodern in der Gesellschaft, doch niemand kann etwas tun, weil niemand die Befugnis zum Handeln zu haben scheint, da niemand neben der Zuständigkeit auch die Souveränität besitzt, also das Vorrecht, konkret zu handeln und Entscheidungen von wirklich existenzieller Tragweite zu treffen, Entscheidungen, die in jeder Hinsicht fatal sind, da sie das persönliche und kollektive Schicksal betreffen.
Die Monarchen aller Epochen haben eine ähnliche Funktion ausgeübt, ein ministerium, das sie Ehren und Privilegien, aber auch großen Risiken aussetzte, nicht zuletzt dem des Lebens selbst. Heute hingegen nimmt die Macht, indem sie sich von Schuld und Strafe für ihre schlechte Ausübung löst, immer undeutlichere, aber nicht weniger schwache Züge an und verstärkt mit ihrer Unbeständigkeit auch ihre Straffreiheit.
In Demokratien zahlt niemand jemals konkret.
Ein Tyrann kann beseitigt werden, in der Hoffnung auf einen besseren Nachfolger, die Demokratie jedoch nicht, denn mit ihrem Anspruch, das Volk zu vertreten, hält sie sich de facto für frei von jeder Schuld und immun gegen jede Strafe; höchstens der einzelne oder eine kleine Gruppe muß dafür einstehen, doch im Grunde genommen ändert sich nichts, da die Organisation als Ganzes weiterbesteht.
Das demokratische Regime verfügt über eine fast vollständige Unverwundbarkeit, die es einem Fabelwesen sehr ähnlich macht. Wie die Hydra von Lerna, die auch dann überlebt, wenn ihr eine bestimmte Anzahl von Köpfen abgeschlagen wird, schafft sie es, sich zu regenerieren, sich immer wieder neu und anders zu präsentieren, auch wenn sie sich im wesentlichen nie verändert.
Sie entzieht sich der Verantwortung, der Schuld und den Sanktionen und bleibt, jenseits der mehr oder weniger fiktiven Unterschiede zwischen ihren Mitgliedern, eine sehr geschlossene, von einer gruppeninternen Loyalität geschützte Realität.
Das grundlegende Problem betrifft ihre Grenzenlosigkeit: sowohl in der Ethik als auch in der Ausübung der Macht. Wenn das Gesetz alles regelt, muß man jedoch wissen, woher dieses Gesetz stammt und welche Legitimität derjenige besitzt, der es verfaßt.
Frühere Epochen hatten dieses Problem nicht, da sie sich auf sakrale Prinzipien stützten, während die heutige Zeit sich damit auseinandersetzen und versuchen mußte, es mit einer Fiktion zu lösen: dem Volkssouverän. Infolge dieses Kunstgriffs präsentieren sich die gewählten Volksvertretungen als das Volk, das in einer Versammlung zusammengetreten ist, mit obersten Befugnissen und dem Anspruch, den „allgemeinen Willen“ zu vertreten.
Doch infolge dieses Vorgehens ist jede Möglichkeit eines Irrtums ausgeschlossen und jede abweichende Stimme gilt als Todfeind. Das Recht basiert nicht mehr auf übergeordneten Prinzipien, sondern ist viel flüchtiger, ein rein menschliches Konstrukt, das je nach Umständen, Einflüssen und Machtverhältnissen variieren kann.
Es gibt keine echte Garantie mehr für ein Volk, das theoretisch souverän sein sollte. So werden die Rechte vernichtet, die man zu verteidigen vorgab: Im Namen eines angeblichen kollektiven Interesses werden alle Rechte des einzelnen ignoriert.
Nach den Revolutionen und Errungenschaften der Moderne stehen wir vor einem System, das theoretisch geschaffen wurde, um der Gesellschaft zu dienen, während es in Wirklichkeit zu deren Herrscher wird, und zwar umso absoluter, als es behauptet, diejenigen zu vertreten, die seiner Macht unterworfen sind. Wenn es sich nicht um ein Versagen handelt, stehen wir vor einem Betrug.
Und wenn die Individuen, die Teil dieses Systems sind, menschlich von der gleichen minderwertigen Qualität sind wie die heutigen Politiker, wird der Betrug noch gefährlicher, da er die Existenz all jener ernsthaft gefährdet, die Opfer dieses Betrugs sind.
Die ohnehin schon eher ungünstigen Umstände werden dadurch verschärft, daß sich der Betrug gut zu verbergen versteht und sich nicht als das offenbart, was er wirklich ist. Die vorrangige Aufgabe wird es daher sein, ihn anzuprangern und zu versuchen, seine Tücken und verhängnisvollen Auswirkungen so klar wie möglich aufzuzeigen. Zunächst muß Klarheit geschaffen werden, indem alle Illusionen ausgeräumt werden, die noch immer ein besseres Verständnis der Situation verhindern.
Um eine kriminelle Organisation bekämpfen zu können, muß sie zunächst entlarvt werden, indem man zuerst ihr Vorhandensein anerkennt und ihre wahre Natur sowie ihren Einfluß auf das Gemeinschaftsleben, die Wirtschaft und die Entscheidungen derjenigen offenlegt, die direkt oder indirekt mit ihr zu tun haben.
Erst dann wird es möglich sein, die geeignetsten Formen des Widerstands zu ergreifen, da sowohl der Nebel, der sie stets ungreifbar gemacht hat, als auch die Aura der Unantastbarkeit, die ihr Straffreiheit und die Fähigkeit zur unendlichen Regeneration garantiert hat, verschwunden sind.

Als erstes lösten die Sieger am 25.2. 1947 den Staat Preußen auf, ein Staat, der für sein Korruptionsverbot und seine Werte weltbekannt war. Als zweite Welle suchte ganz Europa die Frankfurter Schule heim, die auch die Beatels verbrochen hat. Man tanzte nicht mehr paarweise zum gemeinsamen Takt, man bewegte sich im Veitstanz. Die Gesellschaft verlotterte und mit ihr die Politik. Aber das alles passiert nicht von selbst, man braucht nur die gefälschten Protokolle lesen. 1955 legte die Kultuskonferenz fest, daß die Altsprachen nicht mehr gelehrt werden, statt dessen wird Englisch Pflicht. Die Umgangsformen verschwinden dank Mode und Medien, der Wissensstandart in den Bildungseinrichtungen neigt sich gegen 0. Die Politik wird zum Spiegel der Gesellschaft. Dem Bundeskanzler Kohl war sein Ehrenwort wichtiger als die Aufdeckung der Spendenaffäre, Gregor Gysi kann sich nicht erinnern, wem er die SED Kasse übergeben hat, Olaf Scholz weiß nichts mehr über seine Verstrickung mit dem Bankhaus Warburg. War da nicht was mit den beiden Brüdern Max und Paul vor 100 Jahren? Die Medien sorgen fürs Vergessen. Wal Timmy. Ja, wir haben eine neue Mafia. Das läßt die EU Kommissarin auch pausenlos unverschämt grinsen.
Von Verantwortung sind die alle befreit, siehe Schwarzbuch über Steuerverschwendungen. Die werden jährlich aufgeschrieben, aber keiner ist verantwortlich. Wir leben im Egal-Staat. Hin und wieder kommt so ein richtiger Artikel wie der von Renzo Giorgetti, aber das wars dann auch. Diese Clique, die die Werte des Deutschen Reiches ab 1945 geschleift hat, regiert die ganze Welt. Ihre Unmoral wurde in Gesetze gegossen, Europa sitzt in einem stinkenden, verfaulten Schlammloch. Die Welt, die wir unseren Kindern übergeben, ist nicht lebenswert, sollte sich niemand finden, der Ordnung schafft. Ich kann sehr gut verstehen, warum unsere Vorfahren Adolf gewählt haben, denn Deutschland war vor 90 Jahren von denselben Kräften niedergewirtschaftet wie heute. Aber diesen Gedanken hatte ich schon in den 90er Jahren mit all den Boygroups und medialen gehypten Gestalten wie Verona Feldbusch, verheiratet mit einem Betrüger, als Vorbilder für die Jugend. Ach ja, der Carsten Maschmeier tanzt auch durch die Glotze, noch Fragen?
Zum Thema paßt meine heutige Entdeckung, bei Anonymus gibt es einen Dokumentarfilm über Markus Wolf, der auch nicht so recht verurteilt wurde. Über seinen Sohn Franz (geb. 1953) kam ich dann zu den Offshore-Leaks
https://de.wikipedia.org/wiki/Offshore-Leaks
Verschachtelte Wirtschaftsunternehmen weltweit von der Karibik bis Rußland Steuerflucht unter Anleitung bekannter Familien wie eben Wolf. Man kennt sich. Und auch hier kommt nur der Skandal, Konsequenzen hat das bis heute nicht. Wieder mal Theater in 6 Akten nach Joseph Strauß 1. Akt Verbrechen, 2. Akt: Bestürzung und Empörung, 3. Akt: Ruf nach harten Maßnahmen, 4. Akt: Warnung vor einer Überreaktion, 5. Akt: Gar nichts, 6. Akt: Übergang zur Tagesordnung
Wenn sich die Demokratie dem Verbrecherischen zuneigt, hört sich das so an :“ Gebt den Leuten ein Spielzeug, mit dem sie sich lange genug beschäftigen können, gebt ihnen politische Parteien. Dann werden sie ihre ganze Energie und Klugheit in der sinnlosen Beschäftigung mit Personen und vielen anderen Belanglosigkeiten verschwenden. So werden sie uns nicht weiter stören und wir können in Ruhe nach Gutdünken unsere Geschäfte betreiben. Damit ihnen das Spielzeug nicht irgendwann zu langweilig wird, muß regelmäßig ein rituelles Spiel eingebaut werden. Wir nennen es „Parlamentswahlen“. Das klingt bedeutungsvoll. Anschließend ist für die nächsten vier Jahre wieder Ruhe, zumal alle glauben, sie hätten etwas selbst entschieden. Die Medien spielen ganz von alleine unser Spiel mit, ohne daß sie es überhaupt bemerken. Gelegentlich geben wir ihnen einen Happen, wenn wir eine etwas klügere, also uns mißliebige Person funktionell ausschalten wollen. Dann sind sie zufrieden, haben sie doch etwas, worüber sie sich das Maul zerreißen können. Durch die Aufspaltung der Wähler in ein politisches Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen, die nicht die geringste Bedeutung haben.“ (Montagu Norman, einst der mächtigste Zentralbankier der Welt und Gouverneur der Bank of England)
Wenn sich die Demokratie dem Verbrecherischen zuneigt, so ist sie nichts anderes mehr, als ein seelenloses und seelentötendes Instrument der Geldherrschaft zur Versklavung der Völker. Das ist leider heute die Wirklichkeit, wie sie jeder klar sehen kann, der sie sehen will. Wir leben in einer Verbrecherideologie, die sich das Mäntelchen der Freiheit und Demokratie umhängt, in Wahrheit aber nichts als wachsendes Elend, Enrechtung, Meinungsverbot und Verfolgung von Andersdenkenden, Arbeitslosigkeit und Massenüberfremdung, Versagen und Niedergang auf allen Ebenen bringt. Minderwertiges kann nur Minderwertiges hervorbringen. Und was ich heute sehe, ist nicht nur minderwertig, es ist abartig und hat mit einer wahren Volksherrschaft nichts, aber auch gar nichts zu tun. Was soll das für eine Demokratie sein, die sich nur mit Zensur und Verbot, mit Unterdrückung, Verfolgung und Gesinnungsterror an der Macht halten kann ?? Was soll das für eine Demokratie sein, deren größter Feind die Freiheit und ein selbstbestimmtes Volk ist ?? Das ist lächerlich ! Wahre Demokratie muß nicht mit Terrorgruppen wie die Antifa, mit verlogenen Medien und sonstigen Organisationen von Charakterwracks erzwungen werden.
@ Doris, er teilt wieder die Welt in „wir und sie“, wie ich es auch tue, nur sind sie aus dem Weltnetz scheinbar verschwunden, äußerst dürftiger Fund auch bei Metapedia. Warum schaffen wir nicht eine eigene saubere Enzyklopädie?
Aber das ist ihre Denke. Ablenkung, Täuschung, dunkle Geschäfte im Hintergrund zur eigenen Bereicherung auf unlautere Art, meist mit Mord und Krieg Seit Jahrhunderten geht das glatt und kommt nicht zur Sprache.. Darum sehen sie nicht ein, ihren Weg zu verändern, sie waren nie angeklagt, paar wurden aus den Völkern rausgeschmissen, aber das nahm/nimmt man in Kauf. Sie haben genug (bezahlte) Helfer aus den Völkern.
@Rosi, bei Metapedia ist über Montagu Norman nichts zu finden. Er wird nur ein Mal im Zusammenhang mit Hjilmar Schacht erwähnt. Ansonsten NULL ! Um eine eigene „saubere“ Enzyklopädie zu schaffen, müßte ja erst einmal der ganze dreckige Lügenberg aufgearbeitet werden, aber das wird der Weltfeind Nummer 1 niemals zulassen. Es kann nirgendwo eine Rückkehr zur alten Ordnung geben, ohne erst einmal die Lügen und Verbrechen der Alliierten aufzuarbeiten. Und was ist die alte Ordnung ? Ganz bestimmt nicht diese auf Lügen und Verbrechen aufgebaute BRD !