João Martins

Auszug aus seinem Buch

 

Europa: zwischen Entführung und Rückeroberung

Der Name ›Europa‹ geht auf eine mythische Entführung zurück, wie von den Griechen überliefert, so als wäre unsere Zivilisation von Anfang an dazu bestimmt gewesen wäre, begehrt, umkämpft und überfallen zu werden. Über Jahrhunderte hinweg bestätigte die Geschichte diesen Mythos: Von der Schlacht gegen die Perser bei Marathon bis zum Widerstand gegen die Osmanen in Wien, vom Kampf gegen Piraten und Freibeuter bis zur Auseinandersetzung mit der heutigen Masseneinwanderung war Europa stets ein bedrohter Lebensraum und zugleich ein Schauplatz der Selbstbehauptung.

Wie ist es zu verstehen, daß die derzeitigen Regierungen Westeuropas nach drei Jahrtausenden ausländischer Invasionen und hartnäckigen Widerstands die Lehren der Geschichte vergessen haben? Zum ersten Mal in der Weltgeschichte sind es nicht fremde Mächte, die gewaltsam eindringen, sondern die nationalen Führungen selbst, die aktiv und planmäßig die massive Ansiedlung fremder Völker in ihren Gebieten fördern und begünstigen.

Diese tragische Umkehrung des historischen Laufs der Dinge hebelte den kollektiven Überlebensinstinkt aus, der die Europäer stets auszeichnete, und ersetzte ihn durch eine Politik, die die kulturelle und ethnische Integrität ihrer eigenen Bevölkerung mißachtet.

Einer der eklatantesten Widersprüche unserer Zeit liegt in der Haltung von Intellektuellen und selbsternannten Künstlern, die einst unisono ihre Stimme für die Entkolonialisierung erhoben und forderten, Afrika müsse den Afrikanern gehören und die Europäer müßten in ihre Heimatländer zurückkehren.

Ein Symbol dieses Geistes war Sérgio Godinho, ein portugiesischer Sänger, der in Liedern wie ›Independência‹ den Bruch mit der kolonialen Vergangenheit und das Recht der kolonialisierten Völker feierte, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Heute jedoch begrüßen Vertreter desselben kulturellen Milieus vorbehaltlos die demografische Kolonisierung Europas durch die ehemals Kolonisierten und vergessen dabei die minimale Kohärenz, die der Diskurs erfordern würde: Wenn sie gestern ›Afrika den Afrikanern‹ verteidigten, warum verteidigen sie dann heute nicht ›Europa den Europäern‹?

Diese rhetorische Umkehr offenbart nicht nur Inkohärenz, sondern vor allem die Wirksamkeit jahrzehntelanger ideologischer Indoktrination, die den „Antikolonialismus“ in einen neuen Kolonialismus verwandelt hat, der nun gegen die Europäer selbst gerichtet ist.

Gleichermaßen müssen wir darauf hinweisen, daß viele von denen, die im Laufe des 20. Jahrhunderts die Unabhängigkeit der Überseegebiete der ehemaligen europäischen Imperien forderten, inzwischen selbst zu Kolonisatoren des europäischen Kontinents geworden sind. Heute kommen Millionen nach Europa, um bei denen zu leben, die sie einst des Kolonialismus und Rassismus bezichtigten und denen sie nun Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung vorwerfen. Wir stehen also vor einem weiteren dramatischen Paradoxon: Die Antikolonialisten von gestern sind die Kolonisatoren von heute.

Ohne gegnerische Armeen eröffnet dieser Migrationsstrom ein neues Schlachtfeld – politisch, kulturell, emotional –, auf das das europäische Gemeinwesen dringend reagieren muß, um nicht bis zur Unkenntlichkeit verändert zu werden.

Renaud Camus brachte es bei einer Konferenz im Januar 2018 auf den Punkt, als er erklärte:

Frankreich und Europa werden hundertmal stärker kolonialisiert, als sie selbst jemals kolonialisiert haben. Die einzig irreversible Kolonisierung ist die demografische…

Die zentrale Botschaft ist einfach, aber entscheidend: Die Zukunft Europas entscheidet sich nicht in Abgeordnetenbüros, die von der Realität auf der Straße abgekoppelt sind, und auch nicht in bürokratischen Verträgen: Sie entscheidet sich im Bewußtsein und im Willen der Europäer. Entweder bleiben sie Akteure ihrer eigenen Geschichte und bekräftigen ihre Identität, Kultur und Freiheit, oder sie finden sich mit der Rolle der Opfer ab und werden zu bloßen Statisten auf einer Bühne, die von anderen beherrscht wird.

Es sei daran erinnert, daß die Geschichte kein vorbestimmtes Schicksal ist. Die europäischen Völker haben wiederholt bewiesen, daß sie, als alles verloren schien, in der Lage waren, den Lauf der Geschicke umzukehren.

In einer Zeit, in der Europa vor seiner eigenen Zukunft zu zaudern scheint, ist es unerläßlich, den roten Faden seiner Größe wiederzufinden: die agogê, die Bürger zu Disziplin und Opferbereitschaft heranbildete; die römische virtus, die die Pflicht über die Bequemlichkeit stellte; den Geist der Kreuzzüge, der verschiedene Völker zur Verteidigung eines gemeinsamen Ideals zusammenführte: das Ideal der Ritterlichkeit, das Ehre, Glauben und Treue vereinte; und vor allem den agonalen Sinn des Lebens, dieses Bewußtsein, daß Dasein bedeutet, zu kämpfen, zu ringen und sich einen würdigen Platz in der Zeit und in der Geschichte zu erobern. Ohne diese geistige Flamme läuft Europa Gefahr, sich aufzulösen; mit ihr kann es die Kraft wiederfinden, die es die größten Stürme überstehen ließ.

Die mythische Entführung Europas wiederholt sich im symbolischen Sinne immer wieder. Doch dieses Mal liegt es an den Europäern selbst, zu entscheiden, ob sie die Entführung akzeptieren oder ob sie sich, wie so oft in der Vergangenheit, dafür entscheiden, zu kämpfen, um Herren ihres eigenen Schicksals zu bleiben.

Der Leser ist somit aufgerufen, darüber nachzudenken, ob er passiver Komplize dieses Marsches ins Aus sein will oder ob er, in Erinnerung an das Beispiel unserer Vorfahren, entscheidet, daß die Geschichte Europas noch nicht zu Ende ist. Europa lebt, wenn es kämpft, und stirbt, wenn es resigniert.

Apologie des europäischen Widerstands

In der Weitläufigkeit der Geschichte, wo sich die Echos längst vergangener Zeiten mit dem Alltag verflechten, ragen die Erzählungen von Widerstand und Überwindung, die das Wesen der europäischen Völker durchziehen, wie Kolosse empor. Auf einem Kontinent, der oft von Invasionen und Unterwerfungsversuchen erschüttert wurde, erweisen sich diese Völker, deren kulturelles Erbe auf tief verwurzelten Sitten und Gebräuchen beruht, als wahre Titanen, würdig der größten Epen, die die Literatur je hervorgebracht hat, und erinnern an die grandiosen Werke Homers.

Angesichts der Widrigkeiten der Geschichte, in der Scharen nicht-europäischer Invasoren versuchten, das einzigartige Wesen der europäischen Traditionen zu verwässern, ließen sich die Europäer nicht unterkriegen. Vielmehr erhoben sie sich stets mit Tapferkeit und Entschlossenheit, ganz wie die tapferen Krieger vor ihnen, und schützten nicht nur ihr Land, sondern auch die Werte, die ihre Identität geprägt haben.

Diese Widerstandsfähigkeit, eine unbezähmbare Kraft, läßt sich mit den Helden der ›Ilias‹ und der ›Odyssee‹ vergleichen, die titanischen Herausforderungen mit unerschütterlichem Geist begegneten.

Unter der Bedrohung durch Großreiche und im Zuge zahlreicher Überfälle durch nicht-europäische Völker zeigte sich die Robustheit der Europäer, deren Wesen untrennbar mit dem Boden verbunden ist, auf dem sie stehen.

Unzählige Male wurde Europa bereits für verloren erklärt: angesichts der persischen Heerscharen bei Marathon, der karthagischen Armeen bei Kana, der muslimischen Angriffswellen bei Poitiers, der Türken vor den Toren Wiens oder auch der mongolischen Horden im Herzen Ungarns.

Doch bei all diesen Ereignissen fand Europa stets Reserven an Energie, Glauben und Mut, die es ihm ermöglichten, Widerstand zu leisten und wieder aufzuleben. Diese historische Erinnerung kann heute als entscheidender Impuls dienen, um dem gegenwärtigen demografischen und kulturellen Zerfall entgegenzutreten.

Dies ist der Faden der historischen Kontinuität, den wir hervorheben möchten: Der europäische Widerstand ist immer in den verzweifeltsten Momenten zum Vorschein gekommen, und aus der europäischen Vergangenheit zu lernen bedeutet anzuerkennen, daß ein Volk so lange lebt, wie es sich weigert zu verschwinden.

So wie Odysseus, der listige König von Ithaka, der sich dem Unbekannten stellte und auf der Suche nach seiner Heimat stürmische Meere durchquerte, haben die Europäer in verschiedenen Epochen ihre eigenen Odysseen unternommen. Jede Bedrohung, jede Invasion wurde zu einer neuen Gelegenheit, ihren Lebenswillen zu bekräftigen und die Bande zu pflegen, die sie mit ihrer Heimat, ihrer Muttersprache und den Traditionen verbanden, die sie ausmachen. In jedem Dorf und jeder Stadt pulsierte der kollektive Geist mit der Flamme des Widerstands und entfachte die Hoffnung und die Entschlossenheit, nicht zuzulassen, daß ihre Kulturen in der Weite des Fremdartigen verschwinden.

Diese historische Konstante zeigt, daß Europa nicht durch die Gunst des Schicksals überlebt hat, sondern durch sein selbstbewußtes Handeln und die Ablehnung des Fatalismus. Die Geschichte lehrt uns, daß Widerstand möglich ist, selbst wenn die Niederlage bereits besiegelt scheint.

Der europäische Widerstand ist mehr als nur der Widerhall einer bewegten Vergangenheit; er ist Ausdruck eines unbeugsamen Geistes, der sich der Unterwerfung verweigert. Bei jeder Invasionswelle hat sich die Identität der europäischen Völker mit einer Kraft behauptet, die an das Erhabene grenzt. Die im Laufe von Jahrtausenden der Geschichte verwurzelten Sitten und Traditionen wurden zu Bollwerken eines Widerstands, der sich durch die Zeiten hindurch fortgesetzt hat. Von den Erntefesten, die die Fruchtbarkeit der Erde verehren, bis hin zu den Ritualen, die den Kreislauf von Leben und Tod markieren, blühte die europäische Kultur selbst unter widrigsten Bedingungen.

Das Durchhaltevermögen unserer Vorfahren ist ein Zeugnis der dem Menschen innewohnenden Widerstandskraft. Die Geschichte lehrt uns, daß selbst in den dunkelsten Stunden der Wille zur Bewahrung der eigenen Identität zu einem Leuchtfeuer werden kann, das heutigen und zukünftigen Generationen Orientierung gibt. Es ist also das Epos des Alltags, in dem sich der Kampf um Würde und Zugehörigkeit mit der heiligen Aufgabe verflechtet, das über Jahrhunderte hinweg gesammelte Wissen zu bewahren.

Es ist daher angebracht, den Lebenswillen zu preisen, der die europäische Seele durchdringt. Dieser Wille ist nicht nur ein individuelles Streben, sondern eine kollektive Entschlossenheit, das kulturelle Erbe und die Traditionen zu schützen, die die Identität jeder Nation geprägt haben. Musik, Tanz, Gastronomie und Sprache – all diese grundlegenden Elemente zeugen von einem unermüdlichen Kampf um die Bewahrung eines ethnischen und kulturellen Erbes, das sich der Auslöschung durch die Wechselfälle der Zeit widersetzt.

Darüber hinaus geht der europäische Widerstand über den rein kulturellen Aspekt hinaus und manifestiert sich auch im sozialen und politischen Bereich. Angesichts der Invasionen leisteten die Europäer nicht nur Widerstand, sondern schlossen sich auch für ein gemeinsames Ziel zusammen: die Bewahrung ihrer Freiheit und ihrer Würde. Diese in Krisenzeiten geschmiedete Einheit ist ein Tribut an die Kraft des menschlichen Geistes, der fähig ist, sich selbst angesichts extremster Widrigkeiten zu erheben und wieder aufzurichten.

Wenn wir also den Widerstand der europäischen Völker feiern, sind wir aufgefordert, die innewohnende Schönheit ihrer Geschichte anzuerkennen: eine Geschichte, die von Kämpfen und Errungenschaften, von Wandlungen und Neuaufbrüchen geprägt ist. Es ist die Kraft eines Kontinents, der trotz der Stürme, denen er ausgesetzt war, standhaft bleibt, verwurzelt in seinen Bräuchen und Traditionen, und der die Wurzeln, die ihn tragen, sowie die Visionen, die ihn antreiben, in Ehren hält.

Möge dieser Widerstand weiterhin eine Quelle der Inspiration für uns alle sein, ein Kompaß, der den Weg weist auf der Suche nach einer vielversprechenderen Zukunft, in der unsere ethnokulturelle Identität gefeiert und respektiert wird und in der der Lebenswille vorherrscht, als Zeugnis des unbezähmbaren europäischen Wesens.

Möge daher das Andenken an diese tapferen Krieger stets gepriesen werden, denn ihr Widerstand ist ein Vermächtnis, das die Zeit überdauert hat und wie eine strahlende Morgenröte über dem Horizont der Nationen leuchtet. Sie sind die wahren Helden der Geschichte, deren Heldentaten, weit davon entfernt, bloße Überlieferungen der Vergangenheit zu sein, als immerwährende Inspiration für all jene bestehen bleiben, die in ihren Wurzeln die nötige Kraft suchen, um Widrigkeiten zu trotzen.

Vom Widerstand zur Rückeroberung

Die Geschichte lehrt uns, daß sich kein Volk allein durch Waffengewalt behauptet, sondern durch die unbändige Flamme seines Geistes. Widerstand ist mehr als nur Aushalten: Es bedeutet, das Feuer am Leben zu erhalten, selbst wenn die Welt zusammenzubrechen scheint. Es bedeutet, die Erinnerung, die Sprache, den Glauben und das Erbe lebendig zu halten. Es bedeutet, sich der Auflösung und der Trägheit zu widersetzen und sich mit Würde gegen die Fluten zu erheben, die uns auslöschen wollen.

Doch der Widerstand an sich ist nur die Festung. Danach gilt es, die Brücke in die Zukunft zu schlagen: die Reconquista. Nicht mehr nur von Territorien, sondern von unserem Platz in der Welt. Denn Europa ist nicht nur ein geografischer Raum, es ist eine Seele, es ist die Gemeinschaft zwischen dem griechischen Geist auf der Suche nach der Wahrheit, dem römischen Recht, das auf Ordnung abzielt, und auch dem Glauben – heidnisch oder christlich –, der nach Sinn sucht. Und so wie Afrika als „der schwarze Kontinent“ bezeichnet wird, müssen wir für Europa die Bezeichnung „weißer Kontinent“ einfordern.

Die Reconquista ist das Erwachen schlummernder Kräfte, das Zusammenführen verstreuter Fragmente, der einhellige Schrei der Generationen, die sich weigern, lautlos unterzugehen. Die Zukunft gehört „demjenigen, der das längste Gedächtnis hat“, erinnerte Nietzsche, um uns zu vermitteln, daß es unerläßlich ist, aus der Vergangenheit zu lernen und eine historische Perspektive zu haben, um die Zukunft zu gestalten, denn man muß wissen, woher man kommt, um zu wissen, wohin man gehen soll.

Der Europäer von heute, Erbe jahrtausendelanger Kämpfe und Epen, darf sich nicht damit abfinden, nur noch ein Schatten seiner selbst zu sein. Es ist seine Aufgabe, den schlummernden Mut zu wecken und das Feuer wiederzufinden, das seine Vorfahren dazu brachte, den Vormarsch der Perser, der Mauren, der Hunnen oder der Türken aufzuhalten.

Die Geschichte hat sich nie um die Schwachen oder Unentschlossenen gekümmert, und sie wird es auch jetzt nicht tun. Angesichts der sich häufenden Probleme, sowohl intern als auch extern, gibt es, daran halten wir fest, keinen Platz für Fatalismus oder Kapitulation.

Die Pflicht ist klar: Wir alle sind aufgerufen, uns zu erheben, die Reihen zu schließen und wieder die Rolle der Protagonisten zu übernehmen. Denn Europa zu verteidigen bedeutet, die Ordnung gegen das Chaos, die Gestalt gegen die Zerrüttung, den Einklang gegen die Ödnis zu verteidigen; es bedeutet, dafür zu kämpfen, daß die Schönheit weiterhin ein Kennzeichen der Menschheit bleibt.

Und Europa wird nur dann weiterleben, wenn die Europäer bereit sind, mit Manneskraft und Glauben für es zu kämpfen, in der Gewißheit, daß das Erbe, das sie tragen, nicht nur ihnen selbst gehört, sondern auch ihren noch ungeborenen Kindern.

Erinnern wir uns in diesem Zusammenhang an die kraftvollen Worte, die Dominique Venner in seiner letzten Erklärung vom 21. Mai 2013 niederschrieb:

Ich erhebe mich gegen das Schicksal. Ich erhebe mich gegen die Gifte der Seele und gegen die aufdringlichen individuellen Begierden, die unser Identitätsgefühl zerstören und insbesondere die Familie, das Fundament unserer jahrtausendealten Zivilisation. So wie ich die Identität aller Völker in ihren eigenen Ländern verteidige, lehne ich mich auch gegen das Verbrechen auf, das darauf abzielt, unser Volk zu ersetzen.

So wie einst unsere Vorfahren sich erhoben haben, sind auch wir aufgerufen, das Werk fortzusetzen: zu verteidigen und wiederaufzubauen, Widerstand zu leisten und zurückzuerobern. Im Laufe der Jahrhunderte war Europa das Schlachtfeld, und die heutige Generation hat, wie die vor ihr, dieselbe Mission: Europa zu bewahren, damit es weiterhin europäisch bleibt.

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, sagte Wilhelm von Oranien. Möge es uns nicht an Willen mangeln, denn der Widerstand ist der Anfang, aber die Rückeroberung ist das Ziel. Mögen die Götter unserer Geschichte uns die Kraft geben, unseres Erbes würdig zu sein, und laßt uns vor den Schatten unserer Helden schwören, daß Europa leben wird, solange auch nur ein einziger Mensch bereit ist, dafür zu kämpfen. So sei es.

Für eine Herausgabe des Buches in deutscher Übersetzung suchen wir jemanden, der die Patenschaft übernimmt.

Bei Interesse bitte melden unter:

ahnenrad@t-online.de

Einleitende Gedanken

Teil I – Die Antike: Die ersten „Entführungen“ Europas

Kapitel 1 – Die Seevölker und der Zusammenbruch der mykenischen Zivilisation Kapitel 2 – Der erste Zusammenprall zwischen Orient und Okzident Kapitel 3 – Rom unter äußerem Druck Teil II – Das Mittelalter: Die Belagerung Europas

  • Die Seevölker, der erste organisierte Angriff
  • Die persischen Invasionen und die Gründung der europäischen Identität
  • Das Beispiel Sparta
  • Die Grenzen des Reiches unter Beschuss
  • Karthago, die semitische Herausforderung aus dem Süden
  • Der Orient, die Parther und die Sassaniden
  • Die Hunnen, die Gefahr aus der Steppe
  • Die römische virtus, das Wesen des Widerstands
  • Rom, Beispiel für ein organisiertes Europa angesichts der fremden Bedrohung

Kapitel 4 – Der Islam gegen Europa Kapitel 5 – Die Kreuzzüge: Europas Antwort Kapitel 6 – Piraten, Plünderer und Sklaverei (9.–19. Jahrhundert) Kapitel 7 – Die Steppen in Bewegung: von den Chasaren bis zu den MongolenKapitel 8 – Die osmanische Belagerung Europas Teil III – Die Neuzeit und die Gegenwart: Widerstand und Überleben

  • Die Eroberung der Iberischen Halbinsel
  • Der Dschihad: der geistige Motor der Expansion
  • Europa in Gefahr
  • Die Mauer von Poitiers
  • Der europäische Gegenangriff
  • Die iberische Reconquista als erste große Antwort
  • Die Kreuzzüge als Verteidigungskrieg und zivilisatorische Selbstbehauptung
  • Die neue europäische Tugend: die Ritterlichkeit
  • Vom Opfer zum Eroberer
  • Die muslimischen Überfälle an den europäischen Küsten
  • Zwischen Strömungen und Fesseln: Europa als Opfer
  • Das Kiewer Rus gegen die Chasaren (9.–10. Jahrhundert)
  • Der Kaukasus: das Christentum zwischen Europa und Asien
  • Die mongolische Bedrohung (13. Jahrhundert)
  • Die Ursprünge der Bedrohung
  • Der Einmarsch in Mitteleuropa
  • Der unerwartete Rückzug
  • Das Krim-Khanat (15. – 18. Jahrhundert)
  • Europa im Angesicht des Terrors
  • Die neue islamische Offensive
  • Der Balkan unter der Last des Halbmonds
  • 1. Die Griechen nach 1453
  • 2. Die Serben und die Schlacht auf dem Amselfeld (1389)
  • 3. Die Albaner und Skanderbeg
  • 4. Kroaten und Ungarn an der Grenze
  • Das Schwarze Meer als christliche Frontlinie
  • Der Fall des Zweiten Roms (1453)
  • Wien 1529: Das Herz Europas leistet Widerstand
  • Wien 1683: Die schicksalhafte Schlacht
  • Folgen und Erinnerung

Kapitel 9 – Die neuen Formen des Drucks von außen Teil IV – Europa im 21. Jahrhundert: eine Invasion ohne Armeen

  • Von der Defensive zur Offensive
  • Die Piraterie der Berber und die Versklavung von Europäern
  • Das Krim-Khanat und die tatarischen Überfälle
  • Die Befreiungskriege aus den Fängen der Osmanen
  • Europa setzt sich durch

Kapitel 10 – Der zeitgenössische Migrationsstrom Kapitel 11 – Ghettoisierung, Terrorismus, Geburtenrückgang und die gefährdete Identität Kapitel 12 – Schuldzuweisungen, Multikulturalismus, Vermischung der Völker und Ethnozid Kapitel 13 – Der innere Feind, das Gewissen, Widerstand und Zukunft Epilog Literaturverzeichnis

  • Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Einwanderungswahns
  • Das Migrationsphänomen in Europa: eine Betrachtung anhand der fünf klassischen Fragen
  • Das globale Kapital und die Migrationssteuerung
  • Globalismus und die posthumane Ideologie
  • Die demografische Invasion als langsamer, aber tiefgreifender Austausch
  • Allogene Enklaven und Zonen der Nicht-Integration
  • Terrorismus und urbane Gewalt
  • Demografischer Zusammenbruch Europas und Geburtenschock
  • Die Frage der europäischen Identität
  • Schuld als Waffe: die historische Lüge gegen Europa
  • Multikulturalismus, die heilige Kuh des Globalismus
  • Mischbevölkerung als Sozialtechnik
  • Der stille Ethnozid
  • Der innere Feind und die programmierte Betäubung
  • Das Gewissen als lebendiges Erbe
  • Den Fatalismus ablehnen, den Widerstand aufbauen
  • Die Zukunft und die Wege der Antwort
  • Teil I: Europa: zwischen Entführung und Rückeroberung
  • Teil II: Apologie des europäischen Widerstands
  • Teil III: Vom Widerstand zur Rückeroberung