Pierre-Emile Blairon

 

Wir, die traditionellen Gesellschaften, kämpfen nicht gegen einen Feind, namens „der Westen“: Wir kämpfen gegen eine kriminelle Mafia, die sich unter diesem Deckmantel präsentiert und deren Einfluß sich über die ganze Welt ausgebreitet hat.

Den Feind richtig benennen

Wenn es einen Aspekt gibt, den selbst die bedeutendsten Führer unserer noch bestehenden traditionellen Gesellschaften nicht vollständig berücksichtigt haben, dann ist es dieser: Wir haben es nicht mit einem erklärten oder nicht erklärten Feind zu tun, der uns angreift und der nicht dieselben jahrtausendealten Werte besitzt wie jene, auf denen die Welt beruht, in der wir leben.

Nein, wir sind mit dem Auftreten einer internationalen Mafia konfrontiert, die sich im Laufe der vergangenen Jahrhunderte langsam herausgebildet hat und darauf abzielt, den Planeten und seine Bewohner nach den Prinzipien zu kontrollieren, die allen Mafias gemeinsam sind, nämlich, daß es keine Prinzipien gibt; die Mafia kennt keine Regeln und keine Moral. Sie wendet lediglich ein Reglement an, das dazu bestimmt ist, innerhalb ihrer „Institutionen“ eine unerbittliche Disziplin aufrechtzuerhalten.

Abgesehen von dieser Bestimmung sind ihren Anhängern alle Mittel, selbst die niederträchtigsten, recht (ich verwende dieses Wort, weil diese Mafia zugleich eine Sekte ist), sofern sie das vom Paten oder den Paten festgelegte Ziel erreichen, und dieses Ziel ist immer dasselbe: die Aneignung materieller Macht, nämlich Geld, durch betrügerischen und oft gewaltsamen Raub des Eigentums anderer: Diebstahl, Vergewaltigung, Mord, Attentat, Völkermord usw.

Für unsere „normalen“ Gesellschaften geht es nicht darum, ein neues Element zu berücksichtigen oder eine neue Anpassungsvariable einzuführen. Nein, es geht darum, einen vollständigen Paradigmenwechsel vorzunehmen, der ebenso wichtig ist wie die Notwendigkeit, vor jeder Handlung, vor jedem Eintritt in einen Krieg, den Feind richtig benennen zu können. Und dieser Feind, der sich allgemein als „der Westen“ zu erkennen gibt, tritt … maskiert auf, damit man ihn nicht benennen kann.

Wir haben nicht „den Westen“ zu bekämpfen. Der Westen existiert nicht – oder nicht mehr.

Es handelt sich nicht um ein Land oder um eine Gruppe von Ländern, gegen die wir nach den Ehrenregeln des Krieges oder nach den Grundsätzen eines Clausewitz oder eines Sunzi kämpfen müßten. Nein: Es handelt sich um eine allmächtige Mafia, die ihr Netz über den gesamten Planeten gespannt hat. Wir brauchen keinerlei Skrupel zu haben, wir müssen niemanden schonen, und wir müssen gegenüber dieser Brut erbarmungslos sein.

Mit einer kriminellen Mafia diskutiert man nicht, man macht ihr keinerlei Zugeständnisse, man rottet sie bis auf die letzte Spur aus; unsere Motivation ist ehrenhafter als die ihre: Sie arbeitet für ihre vulgären Eigeninteressen, wir kämpfen dafür, daß Frieden unter allen Völkern unserer Welt herrscht, die, wie es scheint, nicht die ihre ist.

Das Beispiel der Schaffung des ukrainischen Problems durch die Westmächte

Dieser Gedanke kam mir, als ich die Äußerungen Wladimir Putins vom 27. August 2026 hörte: 

Das Problem ist nicht, daß Rußland die Krim eingenommen hat; das eigentliche Problem sind die westlichen Länder, die den Weg für den versuchten Staatsstreich in der Ukraine geebnet haben.

Man predigt uns ständig: ‚Wir müssen uns an die Regeln halten.‘ Aber welche Regeln? Von welchen Regeln sprechen wir, wenn drei Außenminister, die als Garanten fungieren, ein Abkommen zwischen der Opposition und der Regierung unterzeichnen, nur damit die Opposition wenige Tage später einen Staatsstreich organisiert? Und niemand hat etwas gesagt; sie haben so getan, als wäre nichts geschehen.

Wladimir Putin sprach von François Hollande, Angela Merkel und Boris Johnson, die die Minsker Abkommen bewußt sabotiert haben.

Wladimir Putin sollte seine Zeit nicht damit verschwenden, das vollkommen legitime Vorgehen Rußlands zu rechtfertigen, das um das Überleben unseres Planeten kämpft; niemand läßt sich täuschen; niemand läßt sich täuschen; er hat es mit Lügnern zu tun, einer Bande von Mafia-Kriminellen der schlimmsten Sorte, auch wenn diese ›Krapulokratie‹ (Schurkenherrschaft) namhafte Staatschefs in ihren Reihen zählt, auch wenn sie sich in Anzug und Krawatte präsentiert und sich „Europa“, „der Westen“ oder „Amerika“ nennt.

Was den von den „Westmächten“ ausgelösten Krieg in der Ukraine und all diese rasende Aufregung betrifft, die mit dem Ziel geschürt wurde, Rußland zu Fall zu bringen, dessen bloße Existenz die Pläne des „westlichen“ Gesindels stört – eine völlig künstliche Erregung, die Michel Maffesoli[(4)] als ›Ukrainismus‹ bezeichnet hatte –, so weiß man inzwischen, daß die Hunderte von Milliarden, die von eben diesen Westmächten an „die Ukraine“ geschickt werden, zu einem großen Teil von unseren europäischen und amerikanisch-zionistischen „Politikern” abgeschöpft werden, bevor sie in den Taschen von … Selenskyj und seinen Komplizen landen, die die Reserven aller Nationen der Welt plündern.

Diese sogenannten ukrainischen Mafiosi, die jedoch staatenlos sind und deren System bestens eingespielt ist, dienen lediglich als Geldwaschanlage; das ukrainische Volk ist ihnen völlig egal; dieses System verlangt nach frischem Fleisch, von dem es sich ernährt: das Kanonenfutter, das dieses ukrainische Volk liefert, das auf dem Altar des Profits geopfert wird; die Besitzer ukrainischer Rolls-Royce, die in Monaco herumparadieren, stellen nur einen winzigen Teil jener Diebe dar, die in großem Maßstab an dieser Geldwäsche „arbeiten“;

Alle westlichen Machthaber nähren sich davon, mit der Unterstützung der amerikanisch-zionistischen Kräfte, deren einziges Ziel es ist, unseren gesamten Reichtum in Besitz zu nehmen; außerdem haben all diese Gauner in Anzügen keinerlei Absicht, eine Friedenslösung zu finden; der Konflikt muß so lange wie möglich aufrechterhalten werden; im Gegenteil, Frieden würde für sie nichts anderes bedeuten als … Gefängnis, zumindest.

Und unsere europäischen Völker werden Tag für Tag ausgeplündert, bis hin zu ihrem völligen Verschwinden, unter Mitwirkung ihrer korrupten Führer. Alle Konflikte und Völkermorde, die derzeit in der Welt stattfinden, werden von eben dieser Mafia hervorgerufen und aufrechterhalten.

Zum Abschluß möchte ich noch einmal einen Text von Emil Cioran zitieren, der die Lage so treffend zusammenfaßt; leider kann man nur feststellen, daß seine apokalyptische Vision dennoch weit hinter der Wirklichkeit zurückblieb:

Welcher Fluch hat den Westen getroffen, daß er am Ende seines Aufstiegs nur noch diese Geschäftemacher, diese Krämer, diese Schlitzohren hervorbringt, mit leeren Blicken und verkümmerten Lächeln, denen man überall begegnet, in Italien ebenso wie in Frankreich, in England ebenso wie in Deutschland? Sollte eine so feinsinnige, so komplexe Zivilisation tatsächlich bei diesem Ungeziefer enden?

Quelle: https://www.terreetpeuple.com/mondialisme-reflexion-71/11824-la-mafia-qui-gangrene-le-monde-par-pierre-emile-blairon.html

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