Tomislav Sunic
Es ist rührend zu hören, wie Papst Leo XIV. uns mit seinen hochtrabenden Predigten über christliche Nächstenliebe und offene Grenzen beglückt, während er selbst bequem in der klimatisierten Blase des Vatikans residiert.
Seine Messe am 4. Juli auf der italienischen Insel Lampedusa, nur einen Steinwurf von der tunesischen Küste entfernt, war offensichtlich darauf ausgelegt, den Europäern Schuldgefühle einzureden und die bedingungslose Aufnahme von Millionen nicht-europäischer Migranten noch ein wenig mehr zu legitimieren.
Man braucht sich um die körperliche Unversehrtheit Seiner Heiligkeit keine Sorgen zu machen: Seine Residenz im Herzen der Vatikanstadt wird von massiven Mauern geschützt, die sich über fast drei Kilometer erstrecken und nicht von bescheidenen Diakonen mit der Heiligen Schrift bewacht werden, sondern von stämmigen Carabinieri, die mit Beretta-GLX160-Sturmgewehren ausgerüstet sind.
Das ist das typische Merkmal all dieser westlich geprägten „Weltverbesserer“ im Auftrag: über eine grenzenlose und multikulturelle Welt zu dozieren, während sie selbst in befestigten, goldenen Ghettos residieren.
Der grundlegende Fehler vieler weißer Christen besteht darin, die Verantwortung für das schwelende ethnische Chaos auf Juden, Muslime, LGBT-Aktivisten oder die linke Meute abzuwälzen, während sie es versäumen, jenen jahrtausendealten christlichen Impuls zu hinterfragen, der die eigentliche Wurzel des Großen Austauschs bildet.
Trotz ihres relativ geringen Bildungsniveaus sind nicht-europäische Migranten schlau genug, um zu verstehen, wer ihre wahren Freunde im Westen sind. Das sind nicht die Kommunisten, die Antifa oder die LGBT-Aktivisten, sondern die sich selbst verachtenden weißen „Eliten” und vor allem der katholische Klerus.
Während die liberalen Politiker in den USA und in der EU angesichts des bevorstehenden multiethnischen Chaos langsam aufwachen, schwelgen der katholische Klerus und der Papst weiterhin in ihrer eigenen apokalyptischen Theophanie. Das multiethnische Projekt, für das sie sich seit Jahrzehnten einsetzen, muß nun einen Gang höher geschaltet werden.
Die Predigt des Papstes auf Lampedusa zielte vor allem darauf ab, eine neue Welle von Aufrufen zur Aufnahme von Millionen neuer nicht-weißer Migranten auszulösen. Es ist nicht schwer zu erraten, was diesen Migranten durch den Kopf geht: Sobald sie die europäischen oder amerikanischen Küsten erreicht haben, werden sie quasi vollständige Immunität genießen, wodurch jede künftige Razzia der Einwanderungsbehörde oder jeder europäische Ausweisungsbeschluß zu einem bürokratischen Witz wird.
„Ad maiorem Dei gloriam“
Das Evangelium nach der Katholischen Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten und ihren europäischen Amtskollegen ist die aggressive Förderung offener Grenzen und einer Mischbevölkerung. Angesichts einer immer kleiner werdenden „weißen Herde“ sind sie gezwungen, „farbigere Schäfchen“ zu importieren, um die leeren Kirchenbänke zu füllen.
Folglich müssen alle christlichen Konfessionen die ursprüngliche Lehre Christi über die Nächstenliebe und die historische Schuld der europäischen Völker aufgreifen. Zwar gibt es noch Widerstandsnester in katholischen Nationen wie Polen und Kroatien sowie im orthodoxen Osteuropa, doch dient deren Glaube eher als Symbol nationaler Identität denn als Zeichen religiöser Ekstase.
Das größte Problem, mit dem Millionen weißer Christen in den USA und in der EU konfrontiert sind, besteht darin, daß sie in einem neurotischen Konflikt gefangen bleiben: Sie beobachten die katastrophalen Folgen der nicht-europäischen Migration, können aber – sofern sie nicht zu Atheisten oder Heiden werden – die christlichen theologischen Glaubenssätze nicht ablehnen.
Im Klartext: Sie können sich nicht von diesem Erbe des paläobolschewistischen Geschwätzes des Heiligen Paulus befreien: „Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr alle seid eins in Jesus Christus“ (Galater 3,28). In diesem Sinne hat das christliche Dogma das erreicht, wovon der Kommunismus nur geträumt hatte: die vollständige demografische Auslöschung des europäischen Menschen – und das alles für das Versprechen einer seligen Erlösung in einer einzig wahren himmlischen Heimat.
Obwohl der neue Papst Leo mit sanfter Stimme spricht, verbirgt sich hinter seinem ausdruckslosen Gesicht ein gerissener und gnadenloser Strippenzieher. Am 4. Juli, als die Vereinigten Staaten ihren 250. Geburtstag feierten, entschied sich der in den USA geborene Pontifex, den Feierlichkeiten fernzubleiben.
Er flog auf die winzige italienische Insel Lampedusa, um afrikanische Migranten zu ermutigen, auf die „Weiden Europas” zu kommen. Dieser neue Papst ist ebenso aggressiv wie sein Vorgänger, Papst Franziskus, wenn es darum geht, den Bevölkerungsaustausch voranzutreiben; er begrüßt begeistert die ethnische Umgestaltung Europas ad maiorem Dei gloriam.
Mit dem Auftrag, das globalistische Projekt voranzutreiben, arbeitet er eifrig daran, unter dem Deckmantel des Jüngsten Gerichts und des christlichen Weltuntergangs ein zukünftiges interethnisches Blutbad zu gewährleisten.
Die Strategie des Pontifex ist einfach: den Westen mit Millionen nicht-weißer Siedler zu überschwemmen, ihnen Rechte zu gewähren, die über denen der Einheimischen stehen, ihre Verbrechen zu ignorieren und die Wut der einheimischen weißen Bevölkerung ständig zu schüren, bis ein interethnischer Krieg unvermeidlich wird.
Auf Lampedusa hat der Papst seine übliche Show abgezogen: vorgetäuschte Gebete für die ertrunkenen Migranten, gefolgt von seinem Segen für deren Einreise durch das „Tor Europas“.
Es wäre töricht, allein dem Papst die Schuld zu geben. Er bringt Ideen zum Ausdruck, die von einer großen Zahl von Mitgliedern der US-Bischofskonferenz und von hunderten Millionen christlicher Gläubiger geteilt werden.
Rechnen wir einmal nach: Christ zu sein und gleichzeitig die Türen vor nicht-europäischer Migration verschließen zu wollen, ist ein absoluter Widerspruch in sich selbst, ein geschmackloser Witz. Man kann nicht vorgeben, Christus nachzufolgen, und gleichzeitig seinen eigenen genius loci oder seinen jeweiligen „Stamm” bewahren wollen.
Was Kardinal Blase Cupich aus Chicago – diesen kroatischen Dienstboten – und Kardinal Joseph Tobin aus Newark angeht, so liefern sie uns Predigten, die das Kommunistische Manifest wie eine gemäßigte Lektüre erscheinen lassen. Ihr Eifer für die „universelle Brüderlichkeit“ und ihr ständiges Jammern über das Schicksal der Migranten ist große Kunst: ein hypermoralistischer Wettstreit, der alles übertrifft, was man in dieser Hinsicht bisher von der französischen „Caviar-Linken“ gesehen hat. Folglich sind die päpstlichen Worte nicht nur eine pastorale Geste; es ist ein ideologisches Bekenntnis, das voll und ganz mit der multiethnischen christlichen Lehre im Einklang steht.
Leos Auftrag muß um jeden Preis fortbestehen, trotz einer sich zersetzenden sozialen Realität in Europa und den Vereinigten Staaten, die an Szenen aus Filmen wie ›Escape from New York‹ oder ›Escape from Los Angeles‹ erinnert: zunehmende Spannungen zwischen den ethnischen Gruppen, ein zusammenbrechender öffentlicher Versorgungsdienst, galoppierende Unsicherheit und ein wachsendes Gefühl der Entfremdung unter den weißen Europäern.
Die Deutsche Bischofskonferenz, die das von den Großinquisitoren von Nürnberg 1945 auferlegte Stigma des „Tätervolks“ trägt und gleichzeitig ihre von Schuldgefühlen geprägten Predigten verbreitet, ist noch einen Schritt weiter gegangen: Seit Jahrzehnten ist sie die führende Fürsprecherin der Migranten. Indem sie sich jedem Versuch der deutschen Regierung widersetzte, die Migration einzudämmen, übernahm sie die Führung bei der Politik der offenen Grenzen der ehemaligen Bundeskanzlerin Merkel.
Der Ausflug des Papstes nach Lampedusa vermittelt eine unmißverständliche Botschaft: Europa und Amerika müssen weiterhin den roten Teppich für Millionen von Migranten aus Nicht-EU-Ländern ausrollen. Mehr Boote. Mehr Migranten. Mehr Chaos.
Während sie Mitgefühl predigen, scheffeln katholische Organisationen wie die Caritas und ihr angeschlossene NGOs dank der Migrationsindustrie Millionen Euro. Je mehr Chaos sich am Horizont abzeichnet, desto dicker werden die Geldbörsen des Vatikans und seiner zahlreichen verbündeten Vereinigungen.
So erweist sich der Pontifex als gefährlicher als die Kommunisten von einst; während diese die europäischen Nationen durch Klassenkampf und wirtschaftlichen Ruin fast zerstört haben, löschen der Papst und seine Anhänger sie durch Masseneinwanderung und zivilisatorischen Selbstmord aus – alles verpackt in fromme ökumenische Gewänder.
Die katholische Kirche, einst eine Säule des Westens, ist zu einem seiner wichtigsten Totengräber geworden!
