Roberto Pecchioli
Der Direktor einer Mitte-Rechts-Zeitung hat anlässlich der Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro einen Leitartikel mit dem Titel ›Gott segne Amerika‹ verfaßt. Nein, verdammt noch mal!
(…)
Nein, ich segne Amerika nicht. Und das nicht nur, weil ich als Italiener mit gutem Gedächtnis die Bombardierungen während des Krieges im Kopf habe, die militärische Niederlage, für die wir seit achtzig Jahren büßen müssen, trotz der Mitwirkung am Krieg nach dem 8. September 1943 (der Kapitulation von Cassibile), die mehr als hundert US-Militärstützpunkte auf unserem Territorium, die wir bezahlen, die Verträge, die uns zu einer Kolonie machen, die Einschränkungen der Souveränität, die sich aus unserem Status als Untertanen, Dienstboten, touristischer Peripherie des Imperiums ergeben.
Ich segne Amerika nicht – das der Machthaber, denn die Völker der Vereinigten Staaten sind etwas anderes –, weil meine Nation, meine Kultur, meine Lebensweise durch den arroganten American Way of Life, durch den materialistischen Kolonialismus, durch die falsche Welt des Spektakels, deren einziges Ziel Geld und Erfolg sind und die auf Haben und nicht auf Sein basiert, zerstört wurden.
Ich segne Amerika nicht, weil es uns unserer Brauchtümer, unserer Traditionen, sogar unserer Sprachen beraubt hat. Mit unserer Zustimmung, das müssen wir zugeben. Man muß leben, die Gesellschaft organisieren, die Wirtschaft, und sogar so sprechen, wie sie es wollen.
Wenn man das nicht tut, ist man nicht auf der Höhe der Zeit. Dann erwartet dich die gerechte Strafe: Die Sheriffs – nicht zu unterscheiden von Gangstern – werden dir alles wegnehmen, was dir gehört. Nicht nur in moralischer, ziviler und kultureller Hinsicht, sondern vor allem in materieller Hinsicht. So haben sie es mit den amerikanischen Ureinwohnern und allen anderen gemacht, die ihnen in die Quere gekommen sind.
Sie exportieren ›Demokratie‹, d. h. egoistischen, monopolistischen, heute globalistischen Wirtschaftsliberalismus, die einzig zulässige Form in der Welt. Sie zwingen uns – gegen Bezahlung natürlich – ihr Kino, ihre Musik, ihre Technologien, ihre Ideen, ihre Weltanschauung auf. Und wenn wir das nicht wollen? Und wenn es uns nach dem Ausprobieren nicht gefällt? In diesem Fall kommt die Armee (bei uns ist sie bereits vor Ort) und löst das Problem mit Gewalt. Zu unserem Besten, um uns zu erziehen und zum Fortschritt zu führen. Sie tun alles nach den – von ihnen selbst festgelegten – Regeln, somit haben wir Anspruch auf einen „fairen” Prozeß, in dem wir verurteilt werden. Kollateralschäden.
Schließlich kann ich Amerika nicht segnen, weil alles, was die Zivilisation zerstört, deren Erbe ich bin, aus den Vereinigten Staaten kommt. Der Globalismus ist amerikanisch, die Privatisierung von allem ebenfalls. Amerikanisch ist das Ende der sozialen Rechte, die Zentrale von Big Pharma, die Kultur der Auslöschung (woke). Amerikanische Produkte sind der LGBT-Wahnsinn, die Zerstörung der Familie, die Agenda des Geburtenrückgangs, der Götzendienst am Geld, der Konsumismus, die Verbreitung von Drogen. Aus den USA stammen die sogenannten ›Gender Studies‹, die Homosexualität, die Mißachtung der Geschichte, die Zerstörung jeglicher Lebensweise, die mit dem American Way of Life unvereinbar ist.
Obwohl in Europa entstanden, haben sich destruktive Ideologien wie der Liberalismus, der mit dem liberalenProgressismus vermischte Postmarxismus, die Psychoanalyse und der ungezügelte Wettbewerb, der Feinde schafft, nach Amerika verlagert und sind dort zur dominierenden Kultur im Rest der Peripherie namens Westen geworden.
Amerikanisch ist der Kult der Performance, die Vergötterung von Prominenten, die extreme Sexualisierung, die Liberalisierung der Pornografie, die Wirtschaft als einziges Schicksal und die Finanzwelt als Macht über den Menschen.
Aus den USA stammen auch der Vorrang der Technologie und der Transhumanismus. Sie haben zwei Atombomben auf eine besiegte Nation abgeworfen und Nationen aus Machtstreben und zur Aneignung von Ressourcen überfallen.
Für all das soll ich den Segen eines bösartigen Gottes heraufbeschwören. Der individuelle Dissens zählt wenig, aber ich mache da nicht mit. Und ich entschuldige mich bei mir selbst dafür, ein Stück des Weges mit Dienern, Bewunderern und Fans Amerikas geteilt zu haben – der gegnerischen Mannschaft.
Über all dies sollte ich den Segen eines bösen Gottes herabrufen? Individuelle Dissidenz zählt wenig, aber ich bin nicht dabei. Und ich entschuldige mich bei mir selbst dafür, dass ich einen Teil des Weges mit Dienern, Bewunderern und Anhängern Amerikas, der gegnerischen Mannschaft, geteilt habe.

Sehr geehrter Herr Pecchioli, für diesen Artikel verdienen Sie einen Orden !! Sie sprechen mir aus der Seele und sagen genau das, was ich selbst in 9 Artikeln geschrieben habe, die auf verschiedenen Blogs erschienen sind. Amerika ist der Satan dieser Welt, eine Ausgeburt der Hölle, wie der Überfall auf Venezuela gerade wieder einmal beweist. Und was diese britisch-amerikanische Brut Deutschland und dem deutschen Volk angetan hat, ist jenseits aller Worte. Aber die Mordlust ging u.a. in Italien weiter. Genua, Rom, Livorno, Mailand, Neapel und Messina sowie Turin wurden bombardiert und Opfer anglo/amerikanischer Gewaltorgien. Die berühmte Oper „La Scala“ lag teilweise in Trümmern. Das Kloster Monte Cassino, in das sich viele Italiener geflüchtet hatten, wurde ebenfalls angegriffen und sinnlos zerstört. Auch in Italien hinterließen die Briten und Amerikaner Berge von toten Zivilisten und ein Maß an Zerstörung, für die es keine Notwendigkeit gab. Insgesamt wurden 2.000.000 Tonnen Bomben auf West-Europa abgeworfen. Und wenn es etwas gab (und bis heute gibt), was die Briten und Amis noch besser können als Völker zu morden und Länder auszuplündern, dann ist es lügen, lügen, lügen !!! Denn nach all ihren bestialischen Verbrechen, haben sie uns noch ihre geradezu lächerliche „Befreiungs-Lüge“ aufgetischt. In Nürnberg haben die Briten und Amerikaner (Jackson) jedes geltende Völkerrecht abgeschafft und bis heute nicht wieder installiert. Anschließend haben sie an Technik und Erfindungen geraubt und geplündert was sie kriegen konnten. Dieser Zustand dauert bis heute an. Deutsche Wissenschaftler (Wernher von Braun u.a.) wurden nach Amerika verschleppt. Wer sein Wissen nicht preisgeben wollte, wurde erschossen. Nein ! Gott sollte Amerika nicht segnen. Denn so lange Amerika existiert, wird niemals Frieden auf der Welt sein. In Deutschland gibt es 11 US-Militärbasen, die von unseren Steuergeldern finanziert werden müssen. BlackRock, State Street, Vanguard und Konsorten sitzen in fast allen deutschen Konzernen und stecken sich jedes Jahr viele Milliarden in die eigene Tasche. Geld, daß die Deutschen erarbeitet und erwirtschaftet haben. Ich verabscheue Amerika !!
Wen es interessiert : https://www.aufderlichtung.ch/2023/04/15/satans-werk-auf-erden/
„Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen. Einem Schuft stehen bei gleicher Intelligenz diese Wege auch alle offen. Daneben aber auch noch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat daher mehr Chancen vorwärtszukommen, und infolge dieser negativen charakterlichen Auslese findet eine Anreicherung der höheren Gesellschaftsschichten mit Schurken statt.“ Hermann Oberth, Physiker
Und da in der Gründungsgeschichte der USA Verbrechen nie bestraft wurden, haben wir heute eine Elite in den USa, die durch Verbrechen zu Geld und Einfluß kam. Rockefeller und Co haben sich von den schon über Jahrhunderte betrügenden und lügenden Gruppen die Methoden abgeschaut und nachgemacht, die sonst überall wegen eben ihrer Unmoral unter Bruch aller menschlicher Gesetze aus den Völkern vertrieben wurden. In den uSA sind sie an allen Schalthebeln der Macht. Sie verwalten das Geld und kontrollieren mit ihren Medien die Politik. Und das alles ohne Konsequenzen. Der 2. WK diente dazu, ihre Verbrechen nach Europa zu tragen. Der Autor hat recht, alle Europäer haben die amerikanischen Methoden stillschweigend akzeptiert und die Unkultur angenommen. Das Feindbild war ja das böse Nazideutschland, mit dem man nach dem Krieg verfahren konnte, wie man wollte. Von den 13,4 Millionen Toten nach dem Krieg will keiner sprechen. Nun merken die anderen Europäer vielleicht, daß sie mit in der Falle sitzen mit von ihnen finanzierten Stützpunkten für fremde Mächte und ohne eigene Kultur. Ein Europa der Vaterländer wäre die Konsequenz nach 80 Jahren sanftem Zwang. Die Europäer müssen begreifen, daß sie mit uns ausgeraubten Deutschen im selben löchrigen Kahn sitzen.