Guillaume Faye
Auszug aus dem 2007 erschienen Buchzeitschrift ELEMENTE 7
Inzwischen hat sich die Situation dramatisch zugespitzt. Guillaume Faye sah es kommen und hat schon damals vor der ›Konvergenz der Katastrophen‹ gewarnt.
Noch nie in ihrer langen Geschichte haben die Völker europäischer Abstammung und weißer Rasse eine solche Tragödie wie die derzeitige erlebt.
Zunächst könnte eine erste These einige erschrecken lassen, aber ich denke, sie ist Teil eines nachvollziehbaren Szenarios: Die derzeitige Weltzivilisation (die man ›das globale planetarische System‹ nennen könnte) könnte in weniger als 20 Jahren zusammenbrechen, und zwar aufgrund einer Zahl gewisser dramaturgischer Linien – sich ständig verschlimmernder und den ganzen Planeten betreffender Krisen –, die alle aufeinander zulaufen und sich wie in einer geologischen Bruchzone, dem spröden Bereich der Erdbeben und tektonischen Vorgänge, sammeln.
Diese Krisen, die sich ständig verstärken, die erstaunlich parallel verlaufen und die untereinander eine
Wechselwirkung haben, sind die folgenden:
♦ Verfall des Ökosystems und Erschütterungen durch klimatische Veränderungen;
♦ Verletzlichkeit einer globalen Wirtschaft, die zu spekulativ und, da vom schnellen Gewinn besessen, zu kurzfristig ausgerichtet ist;
♦ Erschöpfung der fossilen Energien, der Erze sowie der Ressourcen aus Land- und Fischwirtschaft, die bald nicht mehr in der Lage sein werden, die Gier der Wachstumsbesessenheit zu befriedigen und dem Mythos einer unendlichen ›Entwicklung‹ der Weltwirtschaft zu entsprechen;
♦ Aufstieg von Terrorismen und wachsende Verbreitung von Nuklearwaffen; massenhafte und unkontrollierte Wanderungsbewegungen von Süden nach Norden; allgemeine Offensive des Islam und Vorwehen eines mächtigen Zusammenpralls der Kulturen;
♦ dramatische Überalterung und demographischer Niedergang in den reichen Ländern – vor allem bei den Völkern weißer Rasse –, was sich in einer bisher nicht dagewesenen wirtschaftlichen Rezession äußern wird;
♦ massenhafte und rapide Invasion Europas durch Einwanderer aus der Dritten Welt, die von einer zunehmenden Islamisierung begleitet wird und, besonders in Frankreich, auf den Beginn eines ethnischen Bürgerkrieges hinauslaufen wird;
♦ Zusammenbruch der fundamentalen moralischen und vitalen Werte überall im Westen zugunsten eines kollektiven suizidärenVerhaltens;
♦ Wiederaufkommen unkontrollierbarer Epidemien.
In seiner ›Politeia‹ spricht Aristoteles davon, daß keine Gesellschaft und keine Stadt ohne ein Mindestmaß an ethnischer und kultureller Homogenität bestehen kann. Diese Homogenität ist der Garant für die philia, d. h. für eine allgemeine Verständigung auf gemeinsame Werte.
Nun erleiden aber die europäischen Nationen – allen voran Frankreich – noch vielmehr als Nordamerika einen regelrechten Bevölkerungsaustausch: Wir haben es mit einer ›Libanisierung‹ Europas, einem ethnischen Chaos, einer galoppierenden Islamisierung und einer rapiden Afrikanisierung unseres rassischen Grundschatzes zu tun – ein Phänomen, das in diesen Ausmaßen seit dem Neolithikum unbekannt ist und das in den nächsten Jahren zu einer massiven Destabilisierung führen und unseren Kontinent verwandeln wird.
Und das alles vollzieht sich aufgrund dumm-arroganter Gleichgültigkeit oder zynischer Komplizenschaft der politischen, wirtschaftlichen, intellektuellen und kulturellen ›Eliten‹.
Um einige Zahlen zu nennen: Nach Frankreich kommen jedes Jahr mehr als 300.000 Einwanderer aus der Dritten Welt, von denen die Hälfte in keiner Statistik auftaucht, und die zu nur fünf Prozent Arbeiter sind – und zwar unqualifizierte!
Es gibt bereits sechs Mio. Moslems in Frankreich; das sind zehn Prozent der Bevölkerung,Tendenz rapide steigend. Es gibt bereits 2000 Moscheen und ähnliche moslemische Orte des Kultes in Frankreich – mehr als in Marokko –, und es kommen pro Monat 20 hinzu – mit der Zustimmung der katholischen Kirche und der Stadträte.
Eine auf drei Geburten ist die einer moslemischen oder schwarzafrikanischen Frau. Die Fremdstämmigen haben eine doppelt oder dreimal so hohe Geburtenrate wie die Ureinwohner. Wenn sich nichts ändert, wird der Islam im Jahre 2020 in Frankreich, aber auch in Belgien, die stärkste Religion darstellen. Bereits heute sind 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung nicht mehr von weißer Rasse; bei den Jugendlichen sind es 30 Prozent.
In seinem Buch ›La France africaine‹ kommt der Soziologe und Demograph J.–P. Gourevitch zu dem Ergebnis, daß im Jahre 2050, wenn nichts geschieht, die Mehrheit der Bevölkerung in Frankreich nord- und schwarzafrikanischer Abstammung sein wird.
Zu all dem kommen der massive Geburtenrückgang und die Überalterung der Europäer von Lissabon bis Moskau hinzu. Man kann von einem ethnischen Suizid und einem demographischen Winter sprechen. Doch das scheint die europäischen Führer nicht weiter zu interessieren – die Sorge um die Geburtenrate von Weißen gilt als etwas ›Faschistisches‹.
Schon heute – seit dem Jahr 2000 – verlieren Deutschland, Italien, Spanien usw. jährlich Zehntausende von Einwohnern – trotz einer massenhaften Einwanderung von Fremden! Eine solche Entwicklung kann, rein mathematisch, nur zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch ganz Europas führen, der etwa im Jahre 2015 erfolgen könnte und der nach dem Dominoprinzip Auswirkungen auf die gesamte Welt haben wird.
Oswald Spengler bereits hatte darauf hingewiesen, daß die weißen Völker von einer Art Gemütskrankheit befallen sein könnten, die ihren Lebenswillen untergräbt. Noch nie haben die Völker der europäischen Geschichte eine solche Tragödie erlebt, die das anthropologische Fundament Europas, aber auch seinen Überlebenswillen und seine sowohl genetische als auch spirituelle Kraft im Kern angreift.
Sollte Konrad Lorenz, als er vom ›Wärmetod‹ sprach, recht gehabt haben? Könnte es sein, daß die Völker europäischer Abstammung ihren Untergang erleben, ihren ›Fall‹, und daß sie, wie andere Kulturen vor
ihnen, nach einer langen Geschichte, die sie weitestgehend über alle anderen Kulturen hat siegen lassen,
Opfer einer Erschöpfung und einer biologischen Überalterung werden?
Manche freuen sich über diesen Zustand, den meisten ist es egal. Wir müssen aber diesen Fatalismus ablehnen, weil unsere Werte keine fatalistischen, sondern voluntaristische sind.
ELEMENTE der Metapolitik zur europäischen Neugeburt, Ausgabe Nr. 7

