Pierre-Émile Blairon

 

Europa ist nicht der Westen: Es ist dessen Antithese

Tatsächlich entspricht dieser Titel: Welche Wege führen zu einer europäischen Renaissance? nicht ganz der langen Geschichte Europas. Es handelt sich nicht um eine „europäische Renaissance“; damit es eine Renaissance geben kann, muß es zunächst eine Geburt gegeben haben; ein vereintes Europa, das in der Vielfalt seiner Völker solidarisch ist und sich auf ein gemeinsames ethnisches Fundament, eine gemeinsame Geschichte, gemeinsame Sitten, ein gemeinsames Schicksal und eine gemeinsame Zukunft – ein gemeinsames Projekt – besinnt. Das hat es nie gegeben.

Im Laufe der Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende, haben sich die europäischen Völker unaufhörlich bekämpft, miteinander gestritten und gegenseitig massakriert. Diese Haltung rührt sicherlich vom grundlegend rebellischen und kämpferischen europäischen Geist her, der zudem voller Widersprüche ist.

Der europäische Menschentyp kann ein bekennender Nonkonformist sein, der stolz darauf ist (heutzutage eine absolute Minderheit), oder ein wohlmeinender, konservativer und formalistischer Bourgeois, wie jener, der leicht der – zugegebenermaßen massiven – Propaganda erlag, die zu Beginn der 2020er Jahre mit zunehmender Intensität über alle europäischen Völker hereinbrach (eine vorgetäuschte Pandemie und vorgebliche „Impfstoffe” waren dabei die wichtigsten Träger und Mittel).

Eine Abfolge „bedeutungsvoller Zufälle“

Ich möchte hier auf das von Carl Gustav Jung (Porträt unten) entwickelte Konzept der „Synchronizität“ eingehen. Ich vertrete die Ansicht, daß Europa nur ein einziges Mal existiert hat, nämlich im Jahr 1830, als alle Europäer, genervt von den Übergriffen der barbarischen Piraten, die das Mittelmeer und darüber hinaus die europäischen Küsten von ihren Stützpunkten in Algerien aus unsicher machten, beschlossen, eine groß angelegte Operation gegen diese Sklavenhändler und Menschenräuber zu starten – eine Operation, die Frankreich anvertraut wurde, das die gesamte Durchführung übernahm.

Nahezu alle europäischen Länder befürworteten diese Intervention, abgesehen von einigen zweideutigen Vorbehalten der üblichen nicht-europäischen „Weißen“, der Engländer, die ihr ebenso übliches Doppelspiel trieben.

Einige Anmerkungen zu dieser höchst symbolträchtigen Operation:

• Rußland, aus dem die ersten Europäer stammten, befürwortete diese „Sonderoperation“ und wird sich dieser Koalition anschließen.
• Das Jahr 1830 war zugleich das Geburtsjahr Algeriens, das Geburtsjahr Belgiens und das Jahr der einzigen gemeinsamen europäischen Operation, das einzige Mal, daß die europäischen Völker gegen einen gemeinsamen Feind vereint waren – und der für die Europäer bis heute der größte gemeinsame Feind bleibt: der fanatische und eroberungssüchtige Islam, der in unserer Zeit teils von der westlichen Koalition, teils von ihren eigenen Dämonen instrumentalisiert wird.
• Das sogenannte „Brüsseler Europa“ wird anschließend zum Feind des wahren Europas der Völker, aber auch zum Feind des größten Teils des eigentlichen europäischen Territoriums, zu dem das riesige Rußland gehört, das gleichfalls die Wiege der ältesten Europäer war.

Ich habe nie an den Zufall geglaubt, sondern immer auf die Zeichen geachtet, die uns die Götter täglich senden, um uns den Weg zu weisen. Die Synchronizität ist einer der Kanäle, über die Gott oder die Götter uns Botschaften übermitteln.

• Die ersten Europäer tauchten vor 6000 Jahren in Rußland auf, in diesem Gebiet, das von den heutigen falschen „europäischen“ Herrschern so sehr gehaßt wird (und man beginnt zu verstehen, warum), zwischen der Donau-Mündung und dem Ural, am Schwarzen Meer, und begründeten die Kurgan-Kultur.
Geht man noch viel weiter in der Zeit zurück, so sind die Europäer die Erben der Hyperboreer, die noch einige tausend Jahre zuvor lebten; das ist die ursprüngliche Sichtweise: Die Welt ist aus einer urzeitlichen Zivilisation hervorgegangen, deren Überreste sich heute unter der arktischen Eiskappe befinden und die ihr Wissen über den gesamten Planeten verbreitet hat; alle Zivilisationen sind aus ihr hervorgegangen.

Der Westen im Niedergang

Ich greife hier den Titel eines 1984 im Verlag ›Éditions du Labyrinthe‹ erschienenen Büchleins von Guillaume Faye auf, das wie folgt begann:

Die alte Tradition irrt sich: Der Westen ist nicht mehr europäisch, und Europa ist nicht mehr der Westen.

Auf ihrem Weg nach Westen hat die Sonne unserer Zivilisation an Glanz verloren.

Ausgehend von Hellas, über Italien, dann Westeuropa, anschließend England und schließlich, nachdem sie die Meere überquert und sich in Amerika niedergelassen hatte, hat sich das Zentrum des „Westens“ langsam entfremdet.

Heute ist, wie Raymond Abellio erkannte, Kalifornien zum Epizentrum und zum Inbegriff des Westens geworden.

Als das friedliche Land an den Ufern des Pazifiks ist es das Symbol jenes Glücks, in dem unsere Zivilisation stirbt; als Land des Endes der Geschichte und als Hollywood-Land der Scheinwelt markiert es die bis zum Wahnsinn ansteigende asymptotische Linie der Marktgesellschaft, der Gesellschaft des Spektakels und des Kosmopolitismus. 

Vor mehr als einem Jahrhundert verfaßte Oswald Spengler ein bahnbrechendes Werk, das 1916 nach zehnjähriger Forschungsarbeit erschien und in dem er das Ende unserer Zivilisation beschreibt: ›Der Untergang des Abendlandes‹, doch gerade zu dieser Zeit begann der Westen, seine verhängnisvollsten Auswüchse zu entfalten.

Der Westen entstand aus der Ablehnung der Amerikaner gegenüber ihren europäischen Wurzeln; Spengler beschrieb das spezifische Wesen der verschiedenen europäischen Völker mit einer Akribie, Treffsicherheit und Gelehrsamkeit, die einen sprachlos machen, doch Europa ist nicht der Westen. Spenglers bekanntes Schema – Entstehung, Kultur, Zivilisation, wobei die Kultur als Höhepunkt und die Zivilisation als Niedergang erscheint – scheint auf der Hand zu liegen, doch Spengler hat den Niedergang des Westens mit dem Niedergang Europas verwechselt.

Derselbe Guillaume Faye, den ich oben zitiert habe, schrieb bereits 1980:

Die westliche Zivilisation ist nicht die europäische Zivilisation. Sie ist die monströse Frucht der europäischen Kultur, von der sie ihre Dynamik und ihren Unternehmergeist übernommen hat, der sie sich jedoch grundlegend widersetzt.

Ich stimme Guillaume Faye zu und würde sagen, daß das europäische Genie nichts mit dem Niedergang des Westens zu tun hat; Europa befindet sich nicht im Niedergang, es hat noch nicht einmal begonnen, sich zu entwickeln, und seine Werte haben sich kaum in der Welt verbreitet. Ebenso wie bei der Urzivilisation, aus der es hervorgegangen ist, wurde sein Elan von den satanisch-globalistischen Mächten blockiert, die es als ihren bevorzugten Feind betrachteten.

Denn der Westen ist ein dämonisches Konstrukt des endenden Zyklus, bestehend aus einem Triptychon, einer dreiköpfigen Hydra:

• das zionistische Israel,
• Amerika,
• und dieses Ding, wie de Gaulle sagen würde, das sich „Europäische Union“ nennt und absolut nichts Europäisches an sich hat.

Der Westen existiert nicht: Er ist eine Chimäre, eine künstliche Schöpfung:

• Amerika ist eine Schöpfung der puritanischen, biblisch geprägten Europäer, die aus Europa vertrieben wurden und ihre Geschichte mit jener, der aus Ägypten vertriebenen, Juden gleichsetzten, indem sie alle Codes, Namensgebungen, Sitten und Gebräuche übernahmen.
• Das falsche Europa, die sogenannte ›Europäische Union‹ oder ›Brüsseler Europa‹, ist eine Schöpfung der Amerikaner am Ende des Zweiten Weltkriegs, die derzeit von ›Young Global Leaders‹, die von der French American Foundation ausgebildet wurden, wie Emmanuel Macron, Jean-Noël Barrot, François Hollande, Laurent Wauquiez, Alain Juppé oder Édouard Philippe (und viele andere) in Frankreich geleitet wird. Hier finden wir die Namen einiger der wichtigsten Zerstörer und Totengräber Frankreichs wieder.
• Israel ist eine Schöpfung der Briten am Ende desselben Krieges.
Das zionistische Israel ist nicht das Israel der traditionellen Juden; der israelische Zionismus besteht nicht einmal mehrheitlich aus Juden ursprünglicher Herkunft, sondern aus Chasaren, Aschkenasim und Slawen, die im fünften Jahrhundert zum Judentum konvertierten.

Wie sieht also die Zukunft Europas aus?

Meine Reise ins Herz des Biests (Belgien, Hauptstadt von „Europa“) hat es mir ermöglicht, den Puls Europas zu fühlen; es war noch nicht abscheulich (das Biest), bevor ich entdeckte, daß die größten belgischen Städte die Flaggen der heutigen Schande und Dekadenz hißten (die ukrainische Flagge, die LGBTQ-Flagge, die „europäische“ Flagge). Es gibt keine europäische Flagge, die von den europäischen Völkern anerkannt und akzeptiert wird; was die anderen betrifft…

Die Flaggen auf dem Justizpalastplatz in Brügge: Flagge der Ukraine, Flagge von Brügge, LGBTQ-Flagge, Flagge von Flandern, Flagge von Belgien

Angesichts dieser Feststellung werden die Europäer in keinem der Fälle, die ich im folgenden ansprechen werde, unbeschadet davonkommen. Aber ich hoffe, daß die ersten Anzeichen des neuen Zyklus die schlechten Erinnerungen sehr bald auslöschen werden.

Manche werden sich damit trösten, daß diese katastrophale Konstellation – die Umwälzungen, die unweigerlich am Ende eines Zyklus auftreten, seien sie natürlichen Ursprungs oder von Menschen (oder Pseudomenschen) verursacht – die gesamte Weltbevölkerung betreffen wird, doch die Ausprägungen dieses Umbruchs werden je nach den betroffenen Völkern, ihrer Lebensweise, der geographischen Lage, dem Ausmaß der Manipulation und Unterwerfung, der diese Bevölkerungen durch ihre eigenen Führer ausgesetzt sind, usw., unterschiedlich sein.

Wenn ich meine Überlegungen allein auf den spezifischen europäischen Fall beschränke, sehe ich drei Möglichkeiten:

• den geplanten Selbstmord, einen langsamen und stillen Todeskampf,
• der rassistische Bürgerkrieg, eine von Guillaume Faye entwickelte Hypothese,
• der von den europäischen Führern gewollte europäische Bürgerkrieg, die unter dem Druck der NATO-Zionisten Rußland ständig provozieren, damit es in den Krieg eintritt – Führer, die dumm genug sind, nicht zu begreifen, daß Rußland ganz Europa innerhalb weniger Minuten physisch auslöschen könnte.

Diese drei Szenarien können sich natürlich überschneiden und miteinander verflechten.

Geplanter Selbstmord: ein langsamer und stiller Todeskampf: Im allgemeinen wurden die „Westler“ – genauer gesagt die Europäer – darauf konditioniert, einen allgemeinen Selbstmord zu akzeptieren, der sich auf verschiedene Weise äußert:

• Masseneinfuhr krimineller fremder Bevölkerungsgruppen, die nahezu ungestraft Morde, Attentate, Diebstähle, Vergewaltigungen, Anschläge und Lynchmorde an der Bevölkerung begehen, die gezwungen ist, sie aufzunehmen und ihre Gräueltaten zu erdulden.
• Institutionelle Übergriffe: Abtreibungen, Euthanasie, chemische Sprühungen, Kriege, Völkermorde, die Herstellung gefälschter Impfstoffe, die Inszenierung echter Pandemien…

Die Kultur des Todes läßt sich am einfachsten umsetzen. In diesem Zusammenhang agieren unsere Regierungsvertreter ganz offen und machen daraus nicht einmal ein Geheimnis; sie lassen ihre Abgeordneten, die ihrer Sache verpflichtet sind, legal abstimmen, die so den sanften Tod unserer Älteren organisieren – entweder nach Art von „Soleil vert“ oder auf hinterhältige Weise nach Art von Rivotril.

Diese Menschen, die in den 2020er Jahren alle Zwänge widerstandslos hingenommen haben: Lockdowns, Masken, gefälschte Impfstoffe, Gesundheitspaß, absurde Vorschriften … machten fast 80 % der französischen Bevölkerung aus; das heißt, diese Menschen, die von der Vorstellung besessen sind, um jeden Preis auch nur den kleinsten Teil ihres Komforts zu bewahren, werden vor ihrem Fernseher einen langsamen Tod sterben, während sie all den Unsinn schlucken, den die Medien auf sie einprasseln lassen. Wie Schwab sagte: „Ihr werdet nichts besitzen und ihr werdet glücklich sein“. Schöne neue Welt.

Diese Menschen sind also bereits zum Untergang verurteilt, und das vielleicht schneller, als sie es sich vorgestellt hätten – sei es durch die amtierenden Regierungen, die die Befehle der Weltordnung befolgen, deren Hauptziel nach wie vor die weltweite Entvölkerung mit allen Mitteln ist, sei es unter dem Messer islamistischer Horden (was nur eine von vielen Methoden der Entvölkerung ist), falls ein rassistischer Bürgerkrieg ausbricht, da sie die Schwächsten und somit die Verletzlichsten und daher die am wenigsten gefährlichen Angriffsziele sind, oder aber auf der anderen Seite durch die Widerstandskämpfer, die sie als Verräter betrachten werden, obwohl sie doch nur feige, egoistische und verkümmerte Idioten sind.

Für Guillaume Faye handelt es sich dabei um „die geistige Entmannung der ethnischen Franzosen wie auch der anderen Westeuropäer, die weltweit und im Laufe der Jahrhunderte einzigartig ist.“ (›Der rassistische Bürgerkrieg‹).Dies ist der Titel eines weiteren Buches von Guillaume Faye, seines letzten Werks, das posthum veröffentlicht wurde; ich hatte es am Tag von Guillaumes Beerdigung beim Verlag auf dem Friedhof gekauft.

Guillaume Faye hatte zudem drei Hypothesen aufgestellt, die sich jedoch ausschließlich auf den rassischen Bürgerkrieg bezogen: Unterwerfung, Niederlage oder Sieg.

Die erste, die schlimmste, wäre die der Unterwerfung. Wenn sich die weißen Franzosen gegenüber den ausländischen Eindringlingen und Angreifern nicht verteidigen, wird es keinen Krieg geben. Es wird Verfall sein, ein Zusammenbruch ohne wirklichen Kampf und ohne vereinzelte Racheakte.

Die zweite Hypothese – und sie ist schrecklich, beängstigend, undenkbar – ist der Ausbruch eines rassistischen Bürgerkriegs mit der Niederlage der einheimischen Franzosen und anderer ethnischer Europäer, die ihren eigenen kollaborierenden Staat gegen sich haben.

Die dritte Hypothese ist die eines siegreichen Bürgerkriegs mit natürlich unabsehbaren historischen Folgen, darunter der Zusammenbruch all unserer politischen Paradigmen.

Ich hätte mir gewünscht, daß Guillaume noch am Leben wäre, um ›Citizen Vigilante‹ zu sehen, diesen von Elon Musk beworbenen Film, den er einige Tage lang weltweit kostenlos ausgestrahlt hat; man kann die technische Umsetzung des Films kritisieren, wie manche Kommentatoren meinen (ich habe daran nicht viel auszusetzen), doch diese Kritik dient vor allem dazu, den Schock zu verharmlosen, den der Film auslöst, der alle Tabus über die Ineffizienz der Polizei, die Korruption der Justiz und den Schutz von Straftätern durch die politische Klasse und die gefügigen Medien bricht – alles Aspekte, die in diesem Film ohne jegliche Zurückhaltung klar dargelegt werden und die eine radikale Antwort auf die von ausländischen Straftätern verübten Übergriffe nahelegen.

Der europäische Bürgerkrieg

Ich werde nicht noch einmal auf die Umstände der russischen Intervention zum Schutz der russischsprachigen und russophilen Bewohner einer Region der Ukraine, des Donbass, eingehen, die seit 2014 täglich von den NATO- und Kiewer Streitkräften massakriert wurden, bis Wladimir Putin 2022 die Sonderoperation beschloß, um sie zu schützen und diesen Übergriffen ein Ende zu setzen.

Die Zahl der Opfer der NATO-ukrainischen Angreifer wird auf 15.000 zivile Tote geschätzt.Unsere europäischen Staats- und Regierungschefs wollen unter dem Vorwand der „illegalen Invasion des ukrainischen Territoriums” durch Rußland unbedingt Krieg gegen Rußland führen; sie vergessen dabei jedoch, daß ein Vertrag (Minsk) unterzeichnet wurde und daß dieser mißachtet wurde – wie Präsident Hollande selbst zugab, der erklärt hatte, er wolle lediglich Zeit gewinnen, um die Aufrüstung der Ukraine vorzubereiten.

In Wirklichkeit hatten die „Pieds-Nickelés“ (die europäischen Staats- und Regierungschefs, die ursprünglich zu dritt waren, von denen aber nur noch zwei übrig sind: Macron und Merz, da Starmer aus dem Spiel genommen wurde) hatten die Idee, eine alte Doktrin des 19. Jahrhunderts wiederzubeleben, die den „Prometheismus” vertritt (eine politische Doktrin, die mit der mythischen Figur nicht viel zu tun hat), deren Ziel darin besteht, ein neues Europa zu schaffen, das weiterhin mit Amerika verbunden ist, aber ohne … Rußland.

Da diese beiden Kerle, die von zwei Verrückten – von der Leyen und Kallas – nachdrücklich unterstützt werden, ebenso stur wie dumm sind, werden sie ihr Ziel vielleicht doch noch erreichen.

Es wird also unweigerlich zu einem Atomkrieg kommen, aber nicht so, wie man es sich vorstellt. Laut Gérard Chevrier wird Rußland bereits bei den ersten Angriffen der „Pieds-Nickelés“ mit Atomraketen zurückschlagen, doch Chevrier erinnert uns daran, daß es alle möglichen Arten von Atombomben unterschiedlicher Sprengkraft gibt, die in unterschiedlichen Höhen abgefeuert werden und nicht zwangsläufig die Zerstörung der Welt oder gar einer Stadt bedeuten – vorausgesetzt, man weiß, wie man sie einsetzt.

Ich kann mich nicht zwischen diesen drei Möglichkeiten entscheiden; ich denke, daß es wahrscheinlich zu einer Kombination dieser drei Katastrophen mit mehr oder weniger starker Intensität kommen wird, die Europa treffen wird, das seinem Schicksal nicht entkommen kann.

Im schlimmsten Fall werden Archäologen des 80. Jahrhunderts einige Spuren einer hochentwickelten Zivilisation finden, die einige Tausend Jahre zuvor existiert haben soll, doch sie werden ebenso verspottet werden wie Schliemann, als er Troja noch nicht entdeckt hatte, oder verhöhnt wie jene, die noch immer nach dem Standort von Atlantis suchen.

Quelle: http://euro-synergies.hautetfort.com/archive/2026/08/15/quelles-pistes-pour-une-renaissance-europeenne.html