Tribut an europäische Kultur: Lettischer Volksgesang
4. Oktober 2026
Wunderschöne Aufnahmen authentisch europäischer Kultur aus Lettland (Lieder- und Tanzfest). In den baltischen Ländern Litauen, Lettland und Estland sind sich die Menschen ihrer Herkunft noch bewußt und erfreuen sich zurecht an ihrer einzigartigen Kultur.
Nur wer seine Kultur mit Traditionen und Lebensart bewußt lebt, trägt zur Vielfalt der Kulturen bei. Wenn jeder auf der ganzen Welt nur noch Jeans trägt und nur noch englischsprachige Pop-/Rap-„Musik” hört, wird jegliche kulturelle Vielfalt zerstört.
Es sollte jedem Kulturkreis gestattet sein, seine Kultur dort zu leben, wo sie herkommt und hingehört. Dies schließt aber gegenseitigen Austausch zwischen den Kulturen nicht aus.
Wenn jedoch alle Kulturen sich durchmischen, ist das keine kulturelle Vielfalt, sondern Zerstörung der unterschiedlichen Kulturen.
Zum Thema, daß jedes Volk seinen Kulturkreis schaffen und leben muß, nimmt eine „böse rechte“ Biologin Stellung und untermauert ihre These wissenschaftlich. Ich weiß auch ohne Wissenschaft, daß wir seit 100 Jahren wider die Natur leben, nur muß man sich fragen, wer uns seit 100 Jahren in Kriege und bösartige Ideologien hetzt. Den beiden Gesprächspartnern merkt man an, daß auch zwischen ihnen der Geheimdienst sitzt und vieles ungesagt bleiben muß. Frau Huss prangert an, daß auch bei den „Rechten“ mit linken Methoden gearbeitet wird, wie sie am eigenen Leibe erfahren mußte. Sicher, wenn auch dort der Geheimdienst eine Rolle spielt. Schon der Dienst an sich ist link, wenn er im Geheimen arbeitet. Alles, was sich versteckt abspielt ist kriminell, sonst könnte man ja offen Gutes tun.
Ein Gespräch, das zeigt, wie uns eine zutiefst kranke Ideologie bereits entmenschlicht hat. Wir leben wider unsere Natur. https://www.youtube.com/watch?v=j9gPObhPfTM
Sie schreiben, wir würden seit 100 Jahren „wider die Natur“ leben und die Thesen von Frau Dr. Huss seien „wissenschaftlich untermauert“. Es ist völlig verständlich, dass Ihnen der Erhalt der europäischen Kulturlandschaft und Vielfalt am Herzen liegt. Doch wenn man die tatsächliche moderne Wissenschaft – insbesondere die Paläogenetik (die Entschlüsselung alter DNA) – heranzieht, bricht das neurechte Konzept eines „ursprünglichen, genetisch isolierten Volkes“ in seinem festen „Biotop“ biologisch völlig in sich zusammen.
Frau Dr. Huss erwähnt in ihrem Interview das im April 2026 erschienene monumentale Datenprojekt des Harvard-Professors David Reich (erschienen in Nature). Sie deutet die Ergebnisse jedoch völlig falsch. Diese bahnbrechende Studie, die die DNA von über 15.000 prähistorischen Individuen untersucht hat, zeigt nämlich das genaue Gegenteil ihrer politischen Thesen: Der reine biologische Selektionsdruck machte in den letzten 10.000 Jahren nur etwa 2 % der genetischen Veränderungen in Eurasien aus. Der absolute Haupttreiber für die genetische Entwicklung der Europäer war kontinuierliche, massive Migration und Populationsmischung. Wie Reich und auch Johannes Krause vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie nachgewiesen haben, gibt es kein historisch „indigenes“ oder genetisch homogenes europäisches Volk. Wir alle sind das Produkt von Migration.
Das genetische Profil der heutigen deutschen Bevölkerung ist das Resultat dieser Migrationswellen. Was von neurechten Ideologen fälschlicherweise als „die biologische Natur Deutschlands“ bezeichnet wird, ist in Wahrheit das Produkt eines jahrtausendealten Schmelztiegels:
1. Die väterlichen Linien (Y-DNA) – geprägt von Einwanderung:
• Die Steppennomaden (R1b & R1a): Die heute in Deutschland absolut dominanten väterlichen Linien R1b (im Westen und Süden) und R1a (im Osten) wurden erst vor rund 4.500 bis 5.000 Jahren von den Hirtennomaden der Jamnaja-Kultur aus den eurasischen Steppen nach Mitteleuropa gebracht. Diese Einwanderer brachten übrigens auch die indogermanische Ursprache mit, aus der sich das Deutsche entwickelte.
• Die anatolischen Bauern (G2a): Die frühesten sesshaften Bauern in Mitteleuropa kamen vor etwa 7.500 Jahren aus Anatolien (der heutigen Türkei). Sie brachten die Landwirtschaft und veränderten das genetische Gesicht Europas dramatisch.
• Die eiszeitlichen Jäger (Haplogruppe I): Diese Linie ist der älteste Überrest der paläolithischen europäischen Jäger und Sammler. Doch selbst diese oft missverstandene Gruppe existiert heute nicht isoliert, sondern wurde über die Jahrtausende durch die massiven Einwanderungswellen der nahöstlichen Bauern und der Steppennomaden genetisch tief mit ihnen verschmolzen. (Ein faszinierendes Detail der modernen Forschung: Diese ursprünglichen europäischen Jäger hatten dunkle Haut und blaue Augen – die genetischen Merkmale für helle Haut wurden erst durch die späteren Einwanderungswellen der anatolischen Bauern und Steppennomaden in Europa dominant und selektiert).
2. Die mütterlichen Linien (mtDNA) – ein internationales Fundament:
• Der Nahe Osten (Haplogruppe H): Die mit Abstand häufigste weibliche Linie in Deutschland – die Haplogruppe H (ca. 40 % der Frauen) – stammt ursprünglich aus dem Nahen Osten und breitete sich durch mehrere komplexe Migrationswellen über Jahrtausende in Europa aus.
• Die Verbindung zur Levante: Andere weit verbreitete weibliche Linien wie J und T verbinden deutsche Frauen über eine direkte genetische Linie mit der antiken Bevölkerung Anatoliens, der Levante und des Mittelmeerraums.
Der fundamentale Denkfehler in der „Biber-Metapher“
Frau Dr. Huss nutzt das Beispiel des Bibers, der „seine Umwelt nach seiner eigenen Natur baut“. Doch im Gegensatz zu Nagetieren ist der Mensch eine extrem mobile, anpassungsfähige und von Migration geprägte Spezies. Unser „erweiterter Phänotyp“ ist nicht genetisch starr auf ein bestimmtes Territorium programmiert. Der Mensch passt sich seiner Umwelt nicht primär durch biologische Evolution an, sondern durch Kultur, Innovation und Technologie.
Auch die von Frau Huss erwähnte Tragödie um den Cambridge-Professor Jason Arday und die Kritik von Nathan Koffnas richtet sich im Kern gegen ideologische Quotenregeln (DEI) an Universitäten, stützt aber keineswegs die These von der biologischen Notwendigkeit genetisch abgeschotteter Völker.
Es gibt keine „eingefrorene genetische Matrix“ des deutschen Volkes. Die europäische Kultur, die Wissenschaft und genau jene Baukunst und Musik, die Frau Huss so schätzt, entstanden überhaupt erst durch den intensiven genetischen und kulturellen Austausch zwischen Steppennomaden, nahöstlichen Bauern und einheimischen Jägern. Das, was wir heute als deutsche Identität begreifen, ist das Ergebnis von Jahrtausenden der biologischen Rekombination, nicht das Gegenteil davon.
Die Behauptung, „Völkervermischung sei die Zerstörung der Natur“, widerspricht den harten biologischen Fakten der menschlichen Evolution. Die wahre Natur des Menschen ist die Bewegung, die Anpassung und der Austausch – und genau dieser historischen Migration verdankt das heutige Deutschland überhaupt erst seine Existenz.
Das ist doch super! Also auf mich wirkt das bei dieser ganzen, allgemeinen Verunsicherung geradezu wie ein Befreiungsschlag. Keiner muss irgend ein Aussterben befürchten. Vielmehr ist alles ein Geben und Nehmen und wenn wir uns auf das Geben konzentrieren , wären wir alle unendlich REICH!
„Unser nationalsozialistisches Programm setzt anstelle des liberalistischen Begriffs des Individuums, des marxistischen Begriffs der Menschheit, das blutbedingte und mit dem Boden verbundene Volk.“ (A.H.- Reichtagsrede; 30.01.1937, Rechenschaftsbericht nach vier Jahren Regierungszeit)
Die Ironie dieses Zitats von 1937, Gorgo, liegt darin, dass die moderne Wissenschaft das nationalsozialistische Konzept von „Blut und Boden“ komplett ad absurdum geführt hat. Das NS-Regime glaubte an eine statische, urzeitliche Verbindung einer vermeintlich reinen Rasse mit dem europäischen Boden.
Die moderne Paläogenetik zeichnet jedoch ein völlig anderes Bild: Selbst die heute in Westeuropa dominierende väterliche Linie (Haplogruppe R1b) stammt aus eurasischen Wurzeln und gelangte erst durch massive Migrationswellen der Steppennomaden in der Bronzezeit nach Mitteleuropa.
Das größte biologische Paradoxon betrifft jedoch den Urheber deines Zitats selbst: DNA-Untersuchungen an den überlebenden Verwandten von Adolf Hitler (durchgeführt von den belgischen Forschern Jean-Paul Mulders und Marc Vermeeren) zeigten, dass seine väterliche Linie der Haplogruppe E1b1b (E-M35) angehörte. Diese Linie ist in Mitteleuropa relativ selten. Sie entstand vor Jahrtausenden in Ostafrika, verbreitete sich über den Nahen Osten und das Mittelmeer und ist heute genetisch besonders stark mit den nordafrikanischen Berbern sowie zu etwa 20 % mit der aschkenasischen jüdischen Bevölkerung verknüpft.
Auch wenn diese Linie über antike Wanderungsbewegungen (wie die Expansionen der Antike oder des Römischen Reiches) nach Österreich gelangte, zeigt sie das Entscheidende: Menschliches „Blut“ ist kein starrer Fleck auf einer Landkarte, sondern das flüssige Resultat jahrtausertelanger Migration. Wenn selbst der Verkünder von „Blut und Boden“ genetische Wurzeln aufwies, die dem rassistischen Reinheitswahn seiner eigenen Ideologie fundamental widersprachen, erübrigt sich jede weitere völkische Debatte.
„Und ich spreche es hier prophetisch aus, so wie die Erkenntnis des Umlaufs der Erde um die Sonne zu einer umwälzenden Neugestaltung des allgemeinen Weltbildes führte, so wird sich aus der Blut- und Rassenlehre der Nationalsozialistischen Bewegung eine Umwälzung der Erkenntnisse und damit des Bildes der Geschichte der menschlichen Vergangenheit und ihrer Zukunft ergeben.“
(A.H.- Reichtagsrede; 30.01.1937, Rechenschaftsbericht nach vier Jahren Regierungszeit)
„dass die moderne Wissenschaft das nationalsozialistische Konzept von „Blut und Boden“ komplett ad absurdum geführt hat.“
Das, mein lieber Jemand, hätte ich gerne schwarz auf weiß und zwar so, dass ich es nachvollziehen kann. Wenn das stimmt, wäre es wenigstens eine Sensation und bräuchte dringend mehr Reichweite.
Liebe (r) Jemand, wir werden im Moment medial und politisch gezwungen, gegen die Natur zu leben: Der Mensch rühmte sich immer für seine errungene Seßhaftigkeit, jetzt wird er zur Wanderhure (gemacht) (3 Wetter-Taft-Werbung) auf der Suche nach der Erwerbstätigkeit. Dabei dient seine Wanderung rund um den Globus der Geldelite, denn „der Taler muß wandern“. Wir werden nach dem Platzen der Finanzblase erleben, wer Recht hat. Der Schmelztiegel USA hat sich zwar entwickelt, aber nicht nach vorn in Richtung Kultur (er hat keine) und Sprache (vereinfachtes Englisch). Das wäre schon Beweis genug, um die Studie von Frau Huss zu zementieren.
Eine Diskussion mit Menschen innerhalb dieses total kaputten totalitären Systems lohnt nicht, weil sie vom Geld der Hintergrundmacht abhängig sind und an der Sache wenig interessiert sind, was man an den Betonköpfen von Politik und Medien ablesen kann. Daß sie die Wissenschaft bereits infiltriert haben, sahen wir am Ballon Corona und der Abwendung der Germanischen Heilslehre hin zum Klempnern der Pharmaindustrie und „modernen“ Medizin eines David Rockefellers.
es freut mich, dass Sie dieses Thema ansprechen. Was für viele wie eine Sensation wirkt, ist in der internationalen Wissenschaft seit rund zehn Jahren harter akademischer Konsens. Diesen Umsturz hat die Paläogenetik bewirkt – eine Wissenschaft, die gelernt hat, DNA aus jahrtausendealten Knochen zu extrahieren.
Wenn Sie das „schwarz auf weiß“ nachvollziehen möchten, empfehle ich Ihnen zwei fundamentale wissenschaftliche Standardwerke: das Buch von Harvard-Professor David Reich „Who We Are and How We Got Here“ (er leitet das Labor, das über 15.000 prähistorische Genome entschlüsselt hat) und das Werk von Professor Johannes Krause „Die Reise unserer Gene“ vom Max-Planck-Institut in Leipzig.
Die Essenz des wissenschaftlichen Beweises ist simpel: Die nationalsozialistische Ideologie von „Blut und Boden“ behauptete, dass Völker über Jahrtausende statisch und isoliert auf ihrer Erde gewachsen seien. Die Genetik hat bewiesen, dass dies eine biologische Illusion ist. Wenn wir die Zeit nur 5.000 bis 8.000 Jahre zurückdrehen, existierte das genetische Profil des heutigen Deutschen oder irgendeines anderen Europäers auf diesem Territorium schlicht noch nicht. Moderne Europäer sind ein junger „Cocktail“ aus drei ursprünglich völlig fremden Gruppen: lokalen, dunkelhäutigen Jägern und Sammlern, anatolischen Frühbauern (eingewandert aus der heutigen Türkei) und Steppennomaden der Jamnaja-Kultur (eingewandert aus den südrussischen Steppen). Sortenreine, isolierte Ureinwohner gibt es in der Biologie nicht. Das Konzept der „Rassenreinheit“ ist in den modernen Laboren komplett kollabiert.
Sehr geehrte Frau Rosi,
Sie haben absolut recht mit Ihrer Sorge um den Erhalt der europäischen Kulturlandschaft. Die erzwungene wirtschaftliche Globalisierung, die Menschen auf der Suche nach Erwerbstätigkeit zu „Wandervögeln“ des Kapitals macht, ist ein reales, scharfes soziopolitisches Problem. Hier ist es jedoch entscheidend, moderne ökonomische Missstände nicht mit der fundamentalen Biologie der Menschheit zu verwechseln.
Sie schreiben, die Wanderung sei „wider die Natur“, doch die gesamte Geschichte des Homo sapiens ist eine Geschichte der Bewegung. Der Mensch hat als Spezies überlebt, weil er extrem mobil und anpassungsfähig ist. Unsere Hochkultur, die Architektur und Musik entstanden niemals in klinischer Isolation, sondern überhaupt erst durch den intensiven Austausch von Technologien, Ideen und Genen an den Schnittstellen globaler Wanderungsbewegungen.
Was die USA betrifft: Dem Schmelztiegel pauschal jegliche „Kultur“ abzusprechen, greift zu kurz. Jazz, Blues, Rock ’n’ Roll, moderne Literatur, das weltprägende Kino und die digitalen Technologien, die wir beide exakt in dieser Sekunde nutzen, sind das direkte Produkt dieses Schmelztiegels. Und die Vereinfachung des amerikanischen Englisch ist kein „Verfall“, sondern unaufhaltsamer sprachlicher Evolutionsprozess, den das Lateinische, das Deutsche und jede andere lebendige Sprache der Welt ebenfalls durchlaufen haben.
Wenn man jedoch auf harte, replizierbare Daten aus hunderten unabhängigen Laboren weltweit mit dem Argument reagiert, die gesamte Wissenschaft sei von „Hintergrundmächten“, Rockefeller und der Pharmaindustrie infiltriert, verlässt man den Boden der rationalen Diskussion. Wenn man alles zur Lüge erklärt, was nicht ins eigene weltanschauliche Bild passt, bewegen wir uns nicht mehr in der Biologie, sondern in der reinen Konspiratologie. Den Fakten unter dem Mikroskop ist es jedoch völlig egal, an welche Verschwörungsmythen wir glauben.
Nun, ja. Ich möchte mal behaupten, dass es sich bei der „Viperolügie“ um einen Schekel getriebenen Wissenschaftsbetrug handelt. Ich glaube, das sehen Sie genauso. Ärzte sind Pharma Advokaten, also Handlanger einer Mafia. Sind sie es nicht, wird ihnen die Approbation entzogen. Das hat man doch alles bei Corona gesehen.
Zum Thema, daß jedes Volk seinen Kulturkreis schaffen und leben muß, nimmt eine „böse rechte“ Biologin Stellung und untermauert ihre These wissenschaftlich. Ich weiß auch ohne Wissenschaft, daß wir seit 100 Jahren wider die Natur leben, nur muß man sich fragen, wer uns seit 100 Jahren in Kriege und bösartige Ideologien hetzt. Den beiden Gesprächspartnern merkt man an, daß auch zwischen ihnen der Geheimdienst sitzt und vieles ungesagt bleiben muß. Frau Huss prangert an, daß auch bei den „Rechten“ mit linken Methoden gearbeitet wird, wie sie am eigenen Leibe erfahren mußte. Sicher, wenn auch dort der Geheimdienst eine Rolle spielt. Schon der Dienst an sich ist link, wenn er im Geheimen arbeitet. Alles, was sich versteckt abspielt ist kriminell, sonst könnte man ja offen Gutes tun.
Ein Gespräch, das zeigt, wie uns eine zutiefst kranke Ideologie bereits entmenschlicht hat. Wir leben wider unsere Natur.
https://www.youtube.com/watch?v=j9gPObhPfTM
Sehr geehrte Rosi,
Sie schreiben, wir würden seit 100 Jahren „wider die Natur“ leben und die Thesen von Frau Dr. Huss seien „wissenschaftlich untermauert“. Es ist völlig verständlich, dass Ihnen der Erhalt der europäischen Kulturlandschaft und Vielfalt am Herzen liegt. Doch wenn man die tatsächliche moderne Wissenschaft – insbesondere die Paläogenetik (die Entschlüsselung alter DNA) – heranzieht, bricht das neurechte Konzept eines „ursprünglichen, genetisch isolierten Volkes“ in seinem festen „Biotop“ biologisch völlig in sich zusammen.
Frau Dr. Huss erwähnt in ihrem Interview das im April 2026 erschienene monumentale Datenprojekt des Harvard-Professors David Reich (erschienen in Nature). Sie deutet die Ergebnisse jedoch völlig falsch. Diese bahnbrechende Studie, die die DNA von über 15.000 prähistorischen Individuen untersucht hat, zeigt nämlich das genaue Gegenteil ihrer politischen Thesen: Der reine biologische Selektionsdruck machte in den letzten 10.000 Jahren nur etwa 2 % der genetischen Veränderungen in Eurasien aus. Der absolute Haupttreiber für die genetische Entwicklung der Europäer war kontinuierliche, massive Migration und Populationsmischung. Wie Reich und auch Johannes Krause vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie nachgewiesen haben, gibt es kein historisch „indigenes“ oder genetisch homogenes europäisches Volk. Wir alle sind das Produkt von Migration.
Das genetische Profil der heutigen deutschen Bevölkerung ist das Resultat dieser Migrationswellen. Was von neurechten Ideologen fälschlicherweise als „die biologische Natur Deutschlands“ bezeichnet wird, ist in Wahrheit das Produkt eines jahrtausendealten Schmelztiegels:
1. Die väterlichen Linien (Y-DNA) – geprägt von Einwanderung:
• Die Steppennomaden (R1b & R1a): Die heute in Deutschland absolut dominanten väterlichen Linien R1b (im Westen und Süden) und R1a (im Osten) wurden erst vor rund 4.500 bis 5.000 Jahren von den Hirtennomaden der Jamnaja-Kultur aus den eurasischen Steppen nach Mitteleuropa gebracht. Diese Einwanderer brachten übrigens auch die indogermanische Ursprache mit, aus der sich das Deutsche entwickelte.
• Die anatolischen Bauern (G2a): Die frühesten sesshaften Bauern in Mitteleuropa kamen vor etwa 7.500 Jahren aus Anatolien (der heutigen Türkei). Sie brachten die Landwirtschaft und veränderten das genetische Gesicht Europas dramatisch.
• Die eiszeitlichen Jäger (Haplogruppe I): Diese Linie ist der älteste Überrest der paläolithischen europäischen Jäger und Sammler. Doch selbst diese oft missverstandene Gruppe existiert heute nicht isoliert, sondern wurde über die Jahrtausende durch die massiven Einwanderungswellen der nahöstlichen Bauern und der Steppennomaden genetisch tief mit ihnen verschmolzen. (Ein faszinierendes Detail der modernen Forschung: Diese ursprünglichen europäischen Jäger hatten dunkle Haut und blaue Augen – die genetischen Merkmale für helle Haut wurden erst durch die späteren Einwanderungswellen der anatolischen Bauern und Steppennomaden in Europa dominant und selektiert).
2. Die mütterlichen Linien (mtDNA) – ein internationales Fundament:
• Der Nahe Osten (Haplogruppe H): Die mit Abstand häufigste weibliche Linie in Deutschland – die Haplogruppe H (ca. 40 % der Frauen) – stammt ursprünglich aus dem Nahen Osten und breitete sich durch mehrere komplexe Migrationswellen über Jahrtausende in Europa aus.
• Die Verbindung zur Levante: Andere weit verbreitete weibliche Linien wie J und T verbinden deutsche Frauen über eine direkte genetische Linie mit der antiken Bevölkerung Anatoliens, der Levante und des Mittelmeerraums.
Der fundamentale Denkfehler in der „Biber-Metapher“
Frau Dr. Huss nutzt das Beispiel des Bibers, der „seine Umwelt nach seiner eigenen Natur baut“. Doch im Gegensatz zu Nagetieren ist der Mensch eine extrem mobile, anpassungsfähige und von Migration geprägte Spezies. Unser „erweiterter Phänotyp“ ist nicht genetisch starr auf ein bestimmtes Territorium programmiert. Der Mensch passt sich seiner Umwelt nicht primär durch biologische Evolution an, sondern durch Kultur, Innovation und Technologie.
Auch die von Frau Huss erwähnte Tragödie um den Cambridge-Professor Jason Arday und die Kritik von Nathan Koffnas richtet sich im Kern gegen ideologische Quotenregeln (DEI) an Universitäten, stützt aber keineswegs die These von der biologischen Notwendigkeit genetisch abgeschotteter Völker.
Es gibt keine „eingefrorene genetische Matrix“ des deutschen Volkes. Die europäische Kultur, die Wissenschaft und genau jene Baukunst und Musik, die Frau Huss so schätzt, entstanden überhaupt erst durch den intensiven genetischen und kulturellen Austausch zwischen Steppennomaden, nahöstlichen Bauern und einheimischen Jägern. Das, was wir heute als deutsche Identität begreifen, ist das Ergebnis von Jahrtausenden der biologischen Rekombination, nicht das Gegenteil davon.
Die Behauptung, „Völkervermischung sei die Zerstörung der Natur“, widerspricht den harten biologischen Fakten der menschlichen Evolution. Die wahre Natur des Menschen ist die Bewegung, die Anpassung und der Austausch – und genau dieser historischen Migration verdankt das heutige Deutschland überhaupt erst seine Existenz.
Mit freundlichen Grüßen
„Wir alle sind das Produkt von Migration.“
Das ist doch super! Also auf mich wirkt das bei dieser ganzen, allgemeinen Verunsicherung geradezu wie ein Befreiungsschlag. Keiner muss irgend ein Aussterben befürchten. Vielmehr ist alles ein Geben und Nehmen und wenn wir uns auf das Geben konzentrieren , wären wir alle unendlich REICH!
„Unser nationalsozialistisches Programm setzt anstelle des liberalistischen Begriffs des Individuums, des marxistischen Begriffs der Menschheit, das blutbedingte und mit dem Boden verbundene Volk.“ (A.H.- Reichtagsrede; 30.01.1937, Rechenschaftsbericht nach vier Jahren Regierungszeit)
Die Ironie dieses Zitats von 1937, Gorgo, liegt darin, dass die moderne Wissenschaft das nationalsozialistische Konzept von „Blut und Boden“ komplett ad absurdum geführt hat. Das NS-Regime glaubte an eine statische, urzeitliche Verbindung einer vermeintlich reinen Rasse mit dem europäischen Boden.
Die moderne Paläogenetik zeichnet jedoch ein völlig anderes Bild: Selbst die heute in Westeuropa dominierende väterliche Linie (Haplogruppe R1b) stammt aus eurasischen Wurzeln und gelangte erst durch massive Migrationswellen der Steppennomaden in der Bronzezeit nach Mitteleuropa.
Das größte biologische Paradoxon betrifft jedoch den Urheber deines Zitats selbst: DNA-Untersuchungen an den überlebenden Verwandten von Adolf Hitler (durchgeführt von den belgischen Forschern Jean-Paul Mulders und Marc Vermeeren) zeigten, dass seine väterliche Linie der Haplogruppe E1b1b (E-M35) angehörte. Diese Linie ist in Mitteleuropa relativ selten. Sie entstand vor Jahrtausenden in Ostafrika, verbreitete sich über den Nahen Osten und das Mittelmeer und ist heute genetisch besonders stark mit den nordafrikanischen Berbern sowie zu etwa 20 % mit der aschkenasischen jüdischen Bevölkerung verknüpft.
Auch wenn diese Linie über antike Wanderungsbewegungen (wie die Expansionen der Antike oder des Römischen Reiches) nach Österreich gelangte, zeigt sie das Entscheidende: Menschliches „Blut“ ist kein starrer Fleck auf einer Landkarte, sondern das flüssige Resultat jahrtausertelanger Migration. Wenn selbst der Verkünder von „Blut und Boden“ genetische Wurzeln aufwies, die dem rassistischen Reinheitswahn seiner eigenen Ideologie fundamental widersprachen, erübrigt sich jede weitere völkische Debatte.
Es kommt noch besser im Sinne einer Steigerung:
„Und ich spreche es hier prophetisch aus, so wie die Erkenntnis des Umlaufs der Erde um die Sonne zu einer umwälzenden Neugestaltung des allgemeinen Weltbildes führte, so wird sich aus der Blut- und Rassenlehre der Nationalsozialistischen Bewegung eine Umwälzung der Erkenntnisse und damit des Bildes der Geschichte der menschlichen Vergangenheit und ihrer Zukunft ergeben.“
(A.H.- Reichtagsrede; 30.01.1937, Rechenschaftsbericht nach vier Jahren Regierungszeit)
PS: „Hat schon was von Verkündung, der einer neuen Religion.“
„dass die moderne Wissenschaft das nationalsozialistische Konzept von „Blut und Boden“ komplett ad absurdum geführt hat.“
Das, mein lieber Jemand, hätte ich gerne schwarz auf weiß und zwar so, dass ich es nachvollziehen kann. Wenn das stimmt, wäre es wenigstens eine Sensation und bräuchte dringend mehr Reichweite.
„Rassischer Reinheitswahn“
Den Begriff werde ich mir schon mal merken 😉
Liebe (r) Jemand, wir werden im Moment medial und politisch gezwungen, gegen die Natur zu leben: Der Mensch rühmte sich immer für seine errungene Seßhaftigkeit, jetzt wird er zur Wanderhure (gemacht) (3 Wetter-Taft-Werbung) auf der Suche nach der Erwerbstätigkeit. Dabei dient seine Wanderung rund um den Globus der Geldelite, denn „der Taler muß wandern“. Wir werden nach dem Platzen der Finanzblase erleben, wer Recht hat. Der Schmelztiegel USA hat sich zwar entwickelt, aber nicht nach vorn in Richtung Kultur (er hat keine) und Sprache (vereinfachtes Englisch). Das wäre schon Beweis genug, um die Studie von Frau Huss zu zementieren.
Eine Diskussion mit Menschen innerhalb dieses total kaputten totalitären Systems lohnt nicht, weil sie vom Geld der Hintergrundmacht abhängig sind und an der Sache wenig interessiert sind, was man an den Betonköpfen von Politik und Medien ablesen kann. Daß sie die Wissenschaft bereits infiltriert haben, sahen wir am Ballon Corona und der Abwendung der Germanischen Heilslehre hin zum Klempnern der Pharmaindustrie und „modernen“ Medizin eines David Rockefellers.
Sehr geehrter Herr Gorgo,
es freut mich, dass Sie dieses Thema ansprechen. Was für viele wie eine Sensation wirkt, ist in der internationalen Wissenschaft seit rund zehn Jahren harter akademischer Konsens. Diesen Umsturz hat die Paläogenetik bewirkt – eine Wissenschaft, die gelernt hat, DNA aus jahrtausendealten Knochen zu extrahieren.
Wenn Sie das „schwarz auf weiß“ nachvollziehen möchten, empfehle ich Ihnen zwei fundamentale wissenschaftliche Standardwerke: das Buch von Harvard-Professor David Reich „Who We Are and How We Got Here“ (er leitet das Labor, das über 15.000 prähistorische Genome entschlüsselt hat) und das Werk von Professor Johannes Krause „Die Reise unserer Gene“ vom Max-Planck-Institut in Leipzig.
Die Essenz des wissenschaftlichen Beweises ist simpel: Die nationalsozialistische Ideologie von „Blut und Boden“ behauptete, dass Völker über Jahrtausende statisch und isoliert auf ihrer Erde gewachsen seien. Die Genetik hat bewiesen, dass dies eine biologische Illusion ist. Wenn wir die Zeit nur 5.000 bis 8.000 Jahre zurückdrehen, existierte das genetische Profil des heutigen Deutschen oder irgendeines anderen Europäers auf diesem Territorium schlicht noch nicht. Moderne Europäer sind ein junger „Cocktail“ aus drei ursprünglich völlig fremden Gruppen: lokalen, dunkelhäutigen Jägern und Sammlern, anatolischen Frühbauern (eingewandert aus der heutigen Türkei) und Steppennomaden der Jamnaja-Kultur (eingewandert aus den südrussischen Steppen). Sortenreine, isolierte Ureinwohner gibt es in der Biologie nicht. Das Konzept der „Rassenreinheit“ ist in den modernen Laboren komplett kollabiert.
Sehr geehrte Frau Rosi,
Sie haben absolut recht mit Ihrer Sorge um den Erhalt der europäischen Kulturlandschaft. Die erzwungene wirtschaftliche Globalisierung, die Menschen auf der Suche nach Erwerbstätigkeit zu „Wandervögeln“ des Kapitals macht, ist ein reales, scharfes soziopolitisches Problem. Hier ist es jedoch entscheidend, moderne ökonomische Missstände nicht mit der fundamentalen Biologie der Menschheit zu verwechseln.
Sie schreiben, die Wanderung sei „wider die Natur“, doch die gesamte Geschichte des Homo sapiens ist eine Geschichte der Bewegung. Der Mensch hat als Spezies überlebt, weil er extrem mobil und anpassungsfähig ist. Unsere Hochkultur, die Architektur und Musik entstanden niemals in klinischer Isolation, sondern überhaupt erst durch den intensiven Austausch von Technologien, Ideen und Genen an den Schnittstellen globaler Wanderungsbewegungen.
Was die USA betrifft: Dem Schmelztiegel pauschal jegliche „Kultur“ abzusprechen, greift zu kurz. Jazz, Blues, Rock ’n’ Roll, moderne Literatur, das weltprägende Kino und die digitalen Technologien, die wir beide exakt in dieser Sekunde nutzen, sind das direkte Produkt dieses Schmelztiegels. Und die Vereinfachung des amerikanischen Englisch ist kein „Verfall“, sondern unaufhaltsamer sprachlicher Evolutionsprozess, den das Lateinische, das Deutsche und jede andere lebendige Sprache der Welt ebenfalls durchlaufen haben.
Wenn man jedoch auf harte, replizierbare Daten aus hunderten unabhängigen Laboren weltweit mit dem Argument reagiert, die gesamte Wissenschaft sei von „Hintergrundmächten“, Rockefeller und der Pharmaindustrie infiltriert, verlässt man den Boden der rationalen Diskussion. Wenn man alles zur Lüge erklärt, was nicht ins eigene weltanschauliche Bild passt, bewegen wir uns nicht mehr in der Biologie, sondern in der reinen Konspiratologie. Den Fakten unter dem Mikroskop ist es jedoch völlig egal, an welche Verschwörungsmythen wir glauben.
Nun, ja. Ich möchte mal behaupten, dass es sich bei der „Viperolügie“ um einen Schekel getriebenen Wissenschaftsbetrug handelt. Ich glaube, das sehen Sie genauso. Ärzte sind Pharma Advokaten, also Handlanger einer Mafia. Sind sie es nicht, wird ihnen die Approbation entzogen. Das hat man doch alles bei Corona gesehen.