Interview mit Luca Marsella,

Sprecher des Komitees ›Remigrazione e Reconquista‹

Von Nord- bis Südeuropa wurde das Motto ausgegeben. Und die Bemühungen der systemkonformen Medien, sie als unrealisierbare Fantasie abzutun, bremsen weder die Entstehung strukturierter Lösungen für die Rückführung von Einwanderern in ihre Herkunftsländer noch die Begeisterung in der Bevölkerung, die diese Vorschläge hervorrufen. Dies ist der Fall in Italien, wo das Komitee Remigrazione e Reconquista gegründet wurde und großen Erfolg hat. Ein Erfolg, der den Fatalismus unserer Zeitgenossen in Bezug auf Migrationsfragen widerlegt.

Breizh-info.com: Könnten Sie uns das Komitee für die Remigrazione vorstellen? Worum handelt es sich dabei?

Luca Marsella: Das Komitee Remigrazione e Riconquista entstand aus dem Willen von vier Gründungsorganisationen: Casapound Italia, Rete dei Patrioti, VFS und Brescia ai Bresciani. Es versteht sich als Antwort auf ein immer dringlicher werdendes Bedürfnis, nämlich dem Mangel an Steuerung der Einwanderung Einhalt zu gebieten.

Das Komitee ›Remigrazione e Riconquista‹ hat zwei Hauptziele:

Das erste besteht darin, dem Parlament den Gesetzentwurf zur Remigration (hier ausführlich beschrieben) vorzulegen, der einen wichtigen Schritt darstellt, um dieses Phänomen in den Griff zu bekommen und wirksam zu bekämpfen.

Das zweite Ziel ist die Rückeroberung der städtischen Räume, die uns durch Verwahrlosung und zunehmende Unsicherheit genommen wurden.

Es darf keine Parks, Straßen und Stadtviertel mehr geben, die für Italiener unzugänglich sind. Es ist unsere Pflicht, all diese Orte, die heute ein rechtsfreier Raum sind, vor Verfall und Unsicherheit zu bewahren.

Breizh-info.com: Hat die vom Komitee vorgestellte Initiative positive Resonanz gefunden?

Luca Marsella: Ja, auf jeden Fall. Wir sind uns der Tatsache durchaus bewußt, daß die Probleme im Zusammenhang mit der unkontrollierten Einwanderung von den Bürgern sehr stark empfunden werden, und obwohl wir erwartet hatten, da unser Vorschlag Aufmerksamkeit und viel Unterstützung finden würde, waren wir angenehm überrascht von der Anzahl der Menschen und dem Echo, das wir in so kurzer Zeit erreicht haben.

Breizh-info.com: Was war der Anlaß für die Gründung dieser Initiative?

Luca Marsella: Seit mehreren Jahrzehnten erlebt Europa etwas, das man ohne Umschweife als eine echte unkontrollierte Invasion von Einwanderern bezeichnen kann, die zu Problemen der Unsicherheit und unhygienischen Zuständen führt.

In Italien, wo ständig neue Einwanderer ankommen, hat sich die Lage in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert, und dieser Einwanderungswelle muß Einhalt geboten werden, bevor es zu spät ist. Das Grundprinzip lautet: Italien gehört uns, und es ist unsere Pflicht, es zu verteidigen.

Breizh-info.com: Welche Maßnahmen haben Sie vor Ort ergriffen und welche planen Sie?

Luca Marsella: Derzeit organisieren wir ununterbrochen Demonstrationen, Sitzstreiks und Präsentationen des Komitees auf der gesamten Halbinsel. Jeden Tag bekräftigen wir von Nord bis Süd unsere Präsenz durch verschiedene Initiativen, manchmal symbolische wie das Anbringen von Bannern. Der nächste Schritt wird sein, mit dem Sammeln von Unterschriften zu beginnen.

Breizh-info.com: Oft wird Ihnen entgegengehalten, daß Remigration gleichbedeutend mit Deportation sei. Was antworten Sie darauf?

Luca Marsella: Ich antworte, daß man, bevor man bestimmte Einwände erhebt, den Anstand haben sollte, ein Wörterbuch aufzuschlagen! Deportation ist die Handlung, mit der der Staat einen Ausländer unter Zwang aus seinem Hoheitsgebiet entfernt.

Remigration hingegen ist ein strukturiertes und freiwilliges Programm, das die Rückkehr von Ausländern in ihr Herkunftsland vorsieht. Unser Gesetzentwurf sieht auch die Ausweisung von Ausländern vor, die Straftaten begehen.

Breizh-info.com: Unterstützt Sie die institutionelle ›Rechte‹ bei diesem Projekt?

Luca Marsella: Wir haben zahlreiche Unterstützer, jeden Tag kontaktieren uns Vereine oder Vertreter von Institutionen, um uns ihre Unterstützung anzubieten. Derzeit gibt es noch keine offizielle Unterstützung durch politische Parteien, die sich immer weiter vom Willen des Volkes entfernen, aber wir sind dennoch offen für alle, über alle Grenzen hinweg.

Breizh-info.com: Glauben Sie wirklich, daß die Remigration, die oft als unrealistische Marotte der extremen ›Rechten‹ bezeichnet wird, tatsächlich umgesetzt werden kann?

Luca Marsella: Historisch gesehen ist dies bereits in mehr oder weniger großem Umfang geschehen. Man denke nur an die zwischen beiden Staaten vereinbarte und friedlich organisierte Überführung von 500.000 Türken aus Griechenland in die Türkei und von mehr als einer Million Griechen aus der Türkei nach Griechenland im Jahr 1923.

Italien hat die Möglichkeit, bilaterale Abkommen mit den Staaten auszuhandeln, aus denen die illegalen Einwanderer kommen, die Ströme zu stoppen und diejenigen zurückzuschicken, die unserem Land keinen Nutzen bringen. Es hätte die Kraft dazu, es hätte das Recht dazu, aber es fehlt der Wille.

Wir werden das Sprachrohr unseres Volkes sein und dafür sorgen, daß sein Wille von allen genau verstanden wird, wie es unsere Verfassung vorschreibt.

Interview wurde geführt von Audrey D’Aguanno

 

Quelle: https://www.breizh-info.com/2025/12/07/253912/un-comite-pour-la-remigration-voit-le-jour-en-italie-interview-de-luca-marsella/