Andreas Vonderach
Auszug aus seinem Buch

Ich will in der Folge die völkercharakterologische Struktur Europas skizzieren, wie sie sich aus den Beschreibungen der Volks- und Regionalcharaktere in der Literatur ergibt. Es geht mir dabei in erster Linie um die Temperamentseigenschaften, die eine verhältnismäßige Konstanz über längere Zeiträume aufweisen, nicht so sehr um historisch bedingte kulturelle Erscheinungen, wie etwa das englische Gentleman-Ideal oder der preußische Militarismus. Ich lehne mich dabei inhaltlich an Elias Hurwicz und in der geographischen Gliederung an Friedrich Keiter an, berücksichtige aber auch zahlreiche Einzelwerke.
Am auffälligsten und auch am stärksten im öffentlichen Bewußtsein verankert ist der Unterschied zwischen Nord- und Südeuropa. Eine ganze Reihe von Verhaltensmerkmalen zeigen offensichtlich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. Das gilt insbesondere für das Temperament.
So nimmt die Leidenschaftlichkeit und die Erregbarkeit von Norden nach Süden hin zu. Sie ist am stärksten im Orient, im arabischen Nahen Osten und in Nordafrika ausgeprägt. Mit ihr ist ein ausgesprochen viriles, männliches natürliches Selbstbewußtsein und ein starker männlicher Sexualtrieb verbunden.
Erregbarkeit bedeutet nicht dauernde Erregtheit, sondern die Bereitschaft zum impulsiven Ausbruch aus einem ruhigen, entspannten Normalzustand heraus. Die Erregbarkeit findet sich nicht ganz so ausgeprägt auch schon bei den europäischen Mittelmeervölkern der Griechen, Italiener und Spanier und nimmt nach Norden hin ab. Es wird viel und laut gesprochen und viel gestikuliert.
Gleichzeitig nimmt nach Norden hin die Gefühlsfähigkeit oder auch die Sentimentalität zu. Die Emotionalität entlädt sich im Norden nicht als Leidenschaft nach außen, sondern ist als Gefühl mehr nach innen gewandt. So kommt es, daß der Südländer zwar leidenschaftlich, aber nicht romantisch, zwar ekstatisch, zugleich aber auch nüchtern und hart ist.

Knut Hamsun, Norwegen
Die Menschen des Nordens sind in diesem Sinne introvertiert, die des Südens extravertiert. Auch ist die Grundstimmung im Norden ernster. Das ganze Temperament ist im Norden langsamer und ruhiger, und im Süden lebhafter und beweglicher. Dazu gehört auch das geringere Kontakt- und Geselligkeitsbedürfnis des Nordländers im Vergleich zum Südeuropäer.
Es gibt im Norden ein größeres Bedürfnis nach Einsamkeit, nach einem Für-sich-sein und nach ungestörter Reflexion. Das Interesse des Nordeuropäers richtet sich mehr auf Sachen, nicht so sehr auf Menschen, wie das des ganz im Sozialen agierenden Südländers.

Salvador Dali, Spanien
Anders als bei der Erregbarkeit scheint allerdings die heiter gestimmte Kontaktffeudigkeit und die diesseitige Lebensfreude des Südländers ihren Schwerpunkt bereits im nördlicheren Süden zu haben, etwa in Nord- und Mittelitalien und in Südfrankreich.
Die Menschen im eigentlichen Orient sind eher ernst als heiter, und bei weitem nicht so leutselig und lebhaft wie etwa die Italiener. Schon im südlichen Italien und auf den großen Mittelmeerinseln Korsika, Sardinien und Sizilien ist die Stimmung gedämpfter als in Rom oder Marseille, und auch der spanische (kastilische) Ernst gehört hierher.

Gabriele D’Annunzio, Italien
Die Menschen in Kastilien gehören zu den schweigsamsten und wortkargsten in Südeuropa. Die Geselligkeit findet im Orient oder auf Sizilien im Kreis der Familie statt, darüber hinaus ist der Kontakt zur Außenwelt gering und auf das Geschäftlich-Berufliche begrenzt (und Männersache).
Im Zusammenhang mit dem Sachinteresse des Nordeuropäers steht dessen Aktivitätsbedürfnis, das nicht affektbetont und unbeständig wie das des Südländers ist, sondern sich aus dem Bedürfnis nach tätiger Selbstbestätigung speist. Hier liegt auch die Wurzel des Fleißes und des Leistungsbedürfnis des nordalpinen Europäers.
Mit der leidenschaftlichen Erregbarkeit nimmt nach Süden hin auch die Trägheit, die geringe Neigung zu kontinuierlicher und zielgerichteter Arbeit zu.

Fernando Pessoa, Portugal
Der geringeren Leidenschaft entspricht im Norden eine größere „Tiefe“ des seelischen Erlebens. Damit ist die Tendenz zur Verinnerlichung, zur seelischen Reflexion, zum inneren Abgleich mit Erfahrungen und Wertungen gemeint.
Anders als bei der asiatischen Innerlichkeit der Meditation bedeutet das nicht die Aufgabe des eigenen Ichs, sondern gerade die Integration in dieses. Im Vergleich zum nördlichen Seelenleben erscheint das südliche und noch mehr das orientalische impulsiv und kurzschlußhaft. Im Süden fehlt auch die nordeuropäische Liebe zu Natur und zu Tieren weitgehend.
Der Orient unterscheidet sich vom europäischen Süden nicht nur durch seine geringere Heiterkeit und Geselligkeit, sondern auch durch seine schwächere Wirklichkeitsbezogenheit und Sachlichkeit. Das Denken ist bevorzugt abstrakt, die reale Welt gilt wenig, das Jenseits und derAllmächtige alles.

Sri Aurobindo, Indien
Das orientalische Denken leitet hier schon zu der ausgesprochenen Wirklichkeitsverneinung Indiens über. Nach Norden hin nimmt die Wirklichkeitsbejahung und die Zugewandtheit zur realen Welt hin zu, die für die abendländische Kultur charakteristisch ist. Sie ist auch schon im mediterranen Abendland vorhanden.
Die Wirklichkeitsbejahung war ohne Zweifel die wichtigste psychologische Grundlage für die Entstehung der westlichen, technischen Zivilisation. Die Wirklichkeitszugewandtheit ist im Süden stärker sinnlich und ästhetisch und im Norden stärker praktisch und tätig.
Die Wirklichkeitsbezogenheit und Sachlichkeit des Norden sind die Voraussetzung für dessen ausgeprägtes Tätigkeits- und Gestaltungsbedürfnis. Für das ganze abendländische Europa ist das Leben aus der diesseitigen Erfahrung heraus bezeichnend, nicht eines aus der Tradition oder dem Jenseits heraus.
Das nordalpine abendländische Europa ist gegenüber dem mediterranen durch mehr Gefühl als Leidenschaft, mehr Wille als Trieb, mehr Ernst als Spiel und Darstellung, ein schon langsameres psychomotoriches Tempo, durch größere Tat- und Arbeitsfreudigkeit, durch seine Begabung fürs Konkrete und das größere Interesse an Dingen und der Natur charakterisiert.

Viktor Schauberger, Österreich
Innerhalb des nordalpinen Europas hat der eigentliche Norden – Skandinavien, Norddeutschland, die Niederlande und auch England – eine Sonderstellung inne. Er teilt dessen Hauptcharakteristika, ist aber vom Temperament her ruhiger und langsamer, weniger expansiv. Zugleich ist aber das Aktivitätsbedürfnis größer, ist er pragmatischer und utilitaristischer. Dagegen hat die Neigung zur Grübelei und Spekulation ihren Schwerpunkt nicht in Nord-, sondern in Mitteleuropa.
Eine Sonderstellung im äußersten Norden Europas nehmen die Lappen ein, die sich selber Saami nennen. Sie gehören eher zu den sibirischen Völkern und zeichnen sich durch Friedfertigkeit, und eine Neigung zum Ausweichen oder zur willfährigen Unterordnung aus.
Wilhelm Emil Mühlmann spricht von den Folgen eines Unterdrückungskomplexes; die Lappen waren in der Geschichte immer wieder der Willkür ihrer zivilisatorisch und auch körperlich überlegenen Nachbarn ausgeliefert.
Das Nord-Süd-Gefälle des Temperaments innerhalb Europas verläuft nicht überall gleichmäßig von Norden nach Süden, sondern zeigt einige für die europäischen Völker und ihre Eigenarten charakteristischen Abweichungen. So ist Frankreich als Ganzes ,südlicher’ als Deutschland. Die Franzosen sind leichter, gewandter und geselliger als die Deutschen, lebhafter und auch erregbarer. Dabei besteht das Nord- Süd-Gefälle auch innerhalb der großen Völker, zum Beispiel sind die Südffanzosen lebendiger und reizbarer, eben ,südlicher’ als die Nordfranzosen.

Ferdinand Celine, Frankreich
Das deutsche Sprachgebiet stellt eine Ausbuchtung des nördlichen Temperaments nach Süden dar. Nicht nur die Franzosen, auch die Westslawen, Litauer und Ungarn sind wesentlich temperamentvoller und lebhafter als die Deutschen.
Die Franzosen sprechen von ›Lourds allemands‹, der deutschen Schwere. Der Amerikaner Price Collier sah um 1900 in der Geduld das charakteristische Merkmal der Deutschen, zu einer Zeit, in der man in Europa vor allem die Gehetztheit des modernen amerikanischen Lebensstils wahrnahm.
Der Franzose Fouillee sprach uns Deutschen eine größere Fähigkeit zu, sich auf ein Thema zu konzentrieren. Die ,nördliche’ Sachlichkeit und technische Begabung spielen eine große Rolle in Deutschland. Die Deutschen haben den germanischen individualistischen Eigensinn: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“.

Friedrich Schiller, Deutschland
Aus dem germanischen Aktivitätsbedürfnis ist bei den Deutschen durch die Verbindung mit Reflexion und Innerlichkeit Schaffensdrang geworden. Der Franzose Bernard Nuss, der als Diplomat lange in Deutschland tätig war, hat in seinem Buch ›Das Faust-Syndrom‹ das Bedürfnis der Deutschen beschrieben, ihrem Leben durch eine Aufgabe, durch eine Leistung für die Gemeinschaft einen höheren Sinn zu verleihen.
Die Menschen im Westen sind nüchterner, rationalistischer, formbetonter und konventioneller, auch kühler als die im Osten. Die Menschen im Osten leben viel mehr aus der Emotion heraus, sind weicher und gefühlsbestimmter. Es besteht eine größere Bereitschaft, im privaten wie im öffentlichen Leben Gefühle zuzulassen.

Fjodor M. Dostojewski, Rußland
Die Russen verhalten sich psychologisch zu den Deutschen wie die Deutschen zu den Franzosen. Die Franzosen halten die Deutschen für gefühlsbetonte Romantiker, die Russen für gefühllose „Macher“.
Erscheinen die Franzosen den Deutschen leicht als oberflächlich und eitel, so die Deutschen den Russen als nüchtern und pedantisch, weil zu viel auf Ordnung und Form bedacht. Wo die Deutschen Romantiker sind, sind die Russen Mystiker, Romantiker des Metaphysischen.
Die Deutschen sind grüblerischer, problematischer nicht nur als die Franzosen, sondern auch als die utilitaristischen Engländer. Ist das Nachdenken der Deutschen jedoch noch methodisch und systematisch, so verschwimmt es in der russischen Metaphysik, wie sie in der orthodoxen Kirche und in den Werken von Dichtern wie Dostojewski und Tolstoi ihren Ausdruck findet, ganz im Irrationalen.
Die slawischen Völker sind lebhafter, leutseliger, geselliger und emotionaler als die germanischen. Die Grundstimmung ist heiterer. Allerdings sind die osteuropäischen Völker auch nicht so expansiv wie die südeuropäischen, gestikuliert wird nicht viel. „Wovon das Herz voll ist, geht derMund über“ heißt es bei Rudolf Leonhard über die Polen. Und der polnische Dichter Stanislaw Przybyszewski (1868-1927) schrieb, „Wo der Deutsche Dinge sieht, sieht der Pole Gefühle“.

Stanisław Przybyszewski, Polen
Das germanische Tätigkeits- und Ordnungsbedürfnis fehlt weitgehend, statt dessen ist eine passivere Einstellung zum Leben verbreitet. Zielstrebigkeit und Aktivität sind nur schwach ausgeprägt, man nimmt das Leben so, wie es ist. Das ging in Rußland soweit, daß eine gewisse Leidensbereitschaft als Tugend angesehen wurde. Die älteren Beschreibungen schildern die Apathie und Trägheit der einfachen russischen und polnischen Land bevölkerung. „In keinem anderen Land gibt es dabei charakteristischerweise so viele Klagen über die Langweiligkeit des Lebens wie in Rußland“, schreibt Hurwicz.
Mit der Emotionalität ist ein gewisser Mangel an Gleichgewicht verbunden, eine Neigung zu emotionalen Extremen, zu jähem Wechsel der Gefühle. Es gibt in Rußland besonders viele haltlose Menschen.
Die älteren Beschreibungen des russischen Volkscharakters betonten vor allem die Religiosität des russischen Menschen. Die orthodoxe Kirche hat die Rationalisierung des Glaubens, wie sie die mittelalterliche Scholastik im Abendland bedeutete, nicht mitgemacht. Statt dessen hat sie eine eigene Mystik entwickelt, die nach der kompromißlosen Liebe zu Gott und den Menschen und nach der Wandlung zu einem „neuen Menschen“ strebte. Max Weber sprach von „planloser Weltflucht“ und „virtuosenhafter Selbstquälerei“.

Max Weber, Deutschland
Das russisch-orthodoxe Christentum hob das Prinzip der Gemeinschaftlichkeit hervor. Es hatte eine starke Tendenz zum Gemeineigentum anstelle des individuellen Eigentums. Die Laiengemeinde sollte sich bereits im Diesseits zu einem Reich Gottes entwickeln.
Dabei gibt es das europäische Nord-Süd-Gefälle auch in Osteuropa. Die Nordrussen sind ernster und schwermütiger als die Südrussen und Ukrainer, die wiederum lebhafter, geselliger und lebensfroher sind als die nördlicheren Russen.
Die Polen sind ,südlicher’ als die Großrussen, ihre Grundstimmung ist heiter wie bei den meisten Slawen. Die Tschechen sind tätiger und organisierter und stehen von allen Slawen den Deutschen am nächsten „Die Böhmen sind ein Mischvolk und haben von der germanischen Schwere und dem germanischen Ernst ein gutes Stück mitbekommen“ schrieb Ernst Moritz Arndt.
Das West-Ost-Gefälle findet sich auch in Skandinavien. Die Norweger und die Jütländer gelten als ernster, nüchterner und verschlossener als die aufgeschlosseneren und gemütvolleren Schweden und Inseldänen. Die Finnen gleichen im Temperament den germanischen Skandinaviern. Nur im Osten des Landes, in Karelien, gelten sie als vergleichsweise lebhaft und gesprächig.
Von besonderem Interesse ist das baskische Volk an der westlichen Peripherie Europas, weil es den letzten Rest der vorindogermanischen Bevölkerung Europas darstellt, die aber vermutlich auch viel zur Bevölkerungssubstanz des übrigen Westeuropa beigetragen hat. Sie sind nicht so leidenschaftlich und temperamentvoll wie die Spanier und wer den vor allem als nüchtern und arbeitsam, aktiv und pragmatisch geschildert.

Mikis Theodorakis, Griechenland
ln Südosteuropa gehört Griechenland wie Italien und Spanien zur Zone des südeuropäischen Temperaments. Die südosteuropäischen Völker besitzen die südeuropäische leidenschaftliche Erregbarkeit, sind aber ruhiger und ernster und nicht so gesellig wie etwa die Italiener
Die Völker im Westen, die Serben und Montenegriner, Bosnier un Kroaten sind ausgesprochen viril, haben ein betont männliches Selbstgefühl. Hier spielt noch das „patriarchalische Regime“ der Hirtenkultur des Gebirges eine Rolle.

Emil Cioran, Rumänien
Rumänen und Bulgaren sind weicher und gefühlsbetonter als die Serben und Albaner, womit sie sich den Ostslawen nähern. Insbesondere die Bulgaren gelten als im Vergleich zu den Serben ruhiger und ernster.
In Rumänien sollen die Bewohner der Walachei noch das südländische Temperament besitzen, diejenigen Siebenbürgens jedoch nicht mehr. Die Ungarn gelten als lebhaft und temperamentvoll, aber auch als melancholisch und ernst.

Ein sehr gelungenes Interview bei AUF 1, wie wir Europa retten können. Engel spricht von faustischen Wesen der Deutschen und hat damit recht. An uns liegt es jetzt, die europäische Lage zu analysieren, aber zertrümmern können es nur die 2 Kolonialherren, die unsere Abhängigkeit noch einmal im 2+4 Vertrag zementierten, die 2 Wasserträger hatten schon 1945 nichts zu entscheiden und bis heute nichts zu sagen.
https://auf1.tv/stefan-magnet-auf1/historiker-prof-engels-die-eu-stirbt-wie-rom-gehen-wir-mit-dem-imperium-unter
Jetzt weiß ich auch, warum mir die Italiener sympathischer sind als die Neugriechen (Südslawen, da die alten Helleren ausgestorben sind.) Schon alleine die extrem melodische italienische Sprache, fast schon gesungen, während das Neugriechische trotz Abkehr von der wie gehackt, weil akzentgemäß, klingenden sogenannten erasmischen Aussprache (nach dem deutschen Humanisten Erasmus benannt) und trotz durchgehender Aussprache des Buchstabens „η“ wie langes ii (bzw.dt ie) immer noch wie ein permanentes aggressives Kikeriki klingt. Ja, ich liebe die ostslawische Schlampigkeit und die russische Warmherzigkeit, während mir deutsche Gründlichkeit und „Tiefe“, seit der deutsche Adler über der hierzulande exorbitant verinnerlichten Klimahysterie tatsächlich zum Pleitegeier geworden ist, nun wirklich ganz gestohlen bleiben können. Das deutsche Verhängnis besteht im „immer aufs Ganze gehen“. So im 2. Weltkrieg, als sie sich von der Parole „Lebensraum im Osten“ in die russische Tundra zum Verrecken locken ließen. Wäre man umsichtiger vorgegangen, wären neben einer Revision von Versailles vielleicht auch noch kleinere Gebietsgewinne im Osten drin gewesen. Und genauso aktuell der moralische Größenwahn der Deutschen in Sachen „Menschenrechte“ und Klimaschutz. Man will Sozialamt und Klimavorbild für die ganze Welt sein und wird darüber selbst zum Dritte-Welt-Land. Niemand sonst hält sich an das Pariser Klimaabkommen und dessen unerreichbare Ziele, nur die dummen Deutschen wollen sogar „Klimaneutralität“ (ein Witz, da noch nicht einmal bei mittelalterlicher Wirtschaftszweige möglich) schon bis 2040 erreichen. 28 % der „Deutschen“ mit „Migrationshintergrund wollen auswandern (Klar! Ich erinnere mich an ein in den 1980ern kursierendes, später kriminalisiertes Gedicht: „Und ist Deutschland pleite, dann fahr ich heim und sag leb wohl, Du Nazischwein“.). Aber auch 14 % der ethnischen Deutschen denken an`s Auswandern. Ab solange es noch geht in die südliche Sonne; denn eine neue „kleine Eiszeit“ steht vor der Tür! Ich empfehle Südamerika mit seinem wunderbaren Klima und lockeren Mentalität. Ich selbst bin schon zu alt und krank zum Auswandern, lasse mich aber auf einem Friedhof beerdigen, der zwar noch unter deutscher Friedhofsverwaltung steht, aber schon auf französischem Boden liegt. So entfremdet habe ich mich in den letzten 10 Jahren aufgrund der oben angerissenen Entwicklung von Deutschland.