Boris Karpow

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, daß die Ukraine eine Provokation am Tag des Besuchs des UN-Generalsekretärs in Lemberg vorbereitet, wo er mit Zelenski und Erdogan zusammentreffen wird. Dieser Tag ist der morgige 19. August. Die Provokation betrifft den Atomkomplex Saporoshje, ein Kraftwerk mit sechs Reaktoren (von denen nur zwei in Betrieb sind).

Es ist lustig (?), daß die Ukrainer die Russen beschuldigen, das Kraftwerk zu bombardieren, obwohl das Kraftwerk seit mehreren Wochen unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte steht. Die Russen bombardieren sich also selbst? Das scheint den Westen nicht zu stören, der die dummen ukrainischen Anschuldigungen im Chor übernimmt. Die Wahrheit ist, daß Kiew das Kraftwerk bombardiert, seit die Russen die Kontrolle übernommen haben, um Druck auf den Westen auszuüben, damit dieser noch mehr Waffen und Munition erhält.

Die westlichen Staaten beginnen zu verstehen, daß die Ukraine keine Chance hat, gegen Rußland zu gewinnen, und ihre Bestände an militärischer Ausrüstung sind sehr geschrumpft. Ein hochrangiger NATO-Vertreter sagte, daß Rußland, wenn es jetzt ein Land der Allianz angreifen wollte, nur noch wenige Menschen vor sich hätte…

Die Ukraine würde also eine ›größere‹ Provokation in Erwägung ziehen, um den Westen trotz allem davon zu überzeugen, seine Waffenlieferungen zu verstärken oder sogar direkt einzugreifen, z. B. unter dem Deckmantel einer UN-›Eingreiftruppe‹ auf dem Gebiet des Atomkraftwerks. Bei dieser von Selenskij selbst angeordneten ›größeren‹ Provokation handelt es sich um eine Aktion ukrainischer Kommandos, die auf dem Gelände des Kraftwerks eingeschleust wurden, um die Reaktoren zu beschädigen oder die Schutzvorrichtungen für die vergrabenen Abfalllager zu sprengen. Diese Kommandos bestehen aus Mitgliedern der ukrainischen Spezialeinheiten unter einem gemischten ukrainisch-natotischen, genauer gesagt ukrainisch-englischen Kommando.

Eine solche Operation würde eine Situation wie in ›Tschernobyl‹ herbeiführen. Die russischen Behörden haben übrigens vorgestern zwei ukrainische Angestellte festgenommen, die Informationen zur Erleichterung von Terroranschlägen weitergegeben haben sollen.

Aus Sicherheitsgründen lassen die lokalen Behörden derzeit die unmittelbare Umgebung des Kraftwerks evakuieren.

Eine weitere Operation, die Zelensky plant, ist ein Angriff auf die Krim-Brücke, die die Krim mit dem Festland verbindet. Diese Aktion könnte symbolisch am 24. August, dem ›Tag der Unabhängigkeit‹ in der Ukraine, durchgeführt werden. Diese Aktion wurde bereits von mehreren ukrainischen Persönlichkeiten angekündigt. Es ist klar, daß trotz des Schutzsystems der Brücke (mehrere S-400-Batterien und andere Systeme) ein massiver Angriff mit westlichen Waffen dazu führen könnte, daß einige Projektile die Verteidigung durchdringen. Zelensky zögert nach unseren Informationen noch, den Befehl zu geben, da er Vergeltungsmaßnahmen fürchtet.

In der letzten Woche wurden auf der Krim mehrere Sabotageaktionen durchgeführt. Man muß sich darüber im klaren sein, daß es für Kommandos sehr einfach ist, überall zuzuschlagen. Wenn beispielsweise beschlossen würde, den Elysee-Palast in die Luft zu sprengen, würde dies ohne große Schwierigkeiten geschehen. Der ehemalige Präsident Medwedew erinnerte gestern daran, als er sagte, daß “es andere Kraftwerke auf der Welt gibt, die angegriffen werden können”.

All dies geschieht im Rahmen einer Logik der Eskalation seitens der Ukraine, deren zerschlagene Kräfte vor Ort nicht mehr in der Lage sind, sich den russischen Vorstößen entgegenzustellen, die langsam aber sicher an allen Fronten fortgesetzt werden.

Ich lade Sie ein, meinen Telegram-Kanal zu abonnieren (klicken Sie auf das Banner unten), über den Nachrichten und Videos verbreitet werden, die aus Gründen der Effizienz nicht immer hier oder in meinem Blog wiedergegeben werden.

Die NATO denkt darüber nach, eine neue Front gegen Rußland zu eröffnen, wieder über Drittstaaten, diesmal auf dem Balkan. Am 1. November werden die Behörden des Kosovo ernsthafte diskriminierende Maßnahmen gegen die Serben einführen. Diese Maßnahmen waren bereits vor zwei Wochen eingeleitet worden, doch aufgrund der heftigen serbischen Reaktionen wurden sie auf den 1. September verschoben. Weder Serbien noch Rußland erkennen den Marionettenstaat Kosovo an, und Rußland hat bereits angekündigt, daß es Serbien unterstützen wird. Die NATO ihrerseits erklärte sich “bereit, bei Bedarf einzugreifen”… Das eigentliche Ziel besteht hier darin, Rußland zu zwingen, vor Ort einzugreifen und somit seine Streitkräfte in der Ukraine zu entlasten, zumindest glauben das die NATO-Strategen

In Georgien, Kasachstan und Tadschikistan schließlich arbeiten die US-Spezialdienste auf Hochtouren daran, rußlandfeindliche Aktionen zu organisieren und die örtlichen Behörden dazu zu bringen, Rußland zu “schikanieren”. Angriffe auf russische Bürger, antirussische Äußerungen etc.

Diese Ereignisse stehen in einem internationalen Kontext, in dem die gegen Rußland verhängten Sanktionen nicht nur nichts am Verlauf seiner Militäroperation geändert, sondern sich vielmehr gegen die westlichen Länder gewendet haben, als daß sie Rußland getroffen hätten. Die westlichen Waffenlieferungen an die Ukraine haben vor Ort nichts verändert, sondern nur das Endergebnis verlangsamt, das nach wie vor dasselbe ist: Rußlands Ziele werden voll und ganz erreicht. Aus diesem Grund versuchen die westlichen Länder nun einerseits, die Situation in der Ukraine weiter zu verschärfen (Saporoshje-Kraftwerk), andererseits aber auch, neue Fronten gegen Rußland zu eröffnen.

Dies ist eine völlige Fehlkalkulation: Wenn ein Land um sein nacktes Überleben kämpft, weicht es nicht zurück. Rußland wird nicht nur nicht zurückweichen, sondern behält sich sogar vor, gegen jedes feindliche Land vorzugehen. Seine neuen Waffen sind noch immer nicht im Einsatz…

Quelle: https://rusreinfo.ru/fr/2022/08/zelensky-faites-sauter-la-centrale-nucleaire-de-zaporozhe/

Print Friendly, PDF & Email