Dietrich Schuler

Kommentar zu P. Chassards Abhandlung ›Le judeo-christianisme‹ aus seinem Werk ›Idees, Theories, Doctrines‹

Wenn man diese klare geschichtliche Analyse von Pierre Chassard liest, wo mit den Händen greifbar wird, welche Katastrophe, welche Schande die Übernahme des Christentums durch Europa war, dann ermißt man auch erst die verblüffende, schier unglaubliche Tatsache, daß es sogar einen völkischen Schriftsteller namens Houston Stewart Chamberlain gab, der erstens keine Ahnung von dem Lügengespinst um „Jesus Christus“ hatte, sondern seine Ignoranz noch dadurch krönte, daß er aus Herkunft und Geschichte des Christentums gar eine ganz großartige arische Sache machte. Dies in aller Unschuld: Das weibische, feige, ganz und gar weltflüchtige Christentum als Gipfel indoeuropäischer Kultur, eine Religion, die von einem Todfeind des Ariertums fabriziert wurde zu dem alleinigen Zweck, es von innen her zu zersetzen und zu lähmen! Diese fixe Idee, den faustischen Menschen in falschem Idealismus als “antimaterialistischen” weltflüchtigen Träumer in Gegensatz zum “materialistischen” Juden gesetzt, was hat diese Eselei gerade in Deutschland stets für Unheil angerichtet! Das ergab dann den unpolitischen „Michel“ in Reinkultur.

Das Christentum war ein feindliches Unternehmen, das nach Jahrhunderten vor seinem erfolgreichen Abschluß steht mit dem sichtbaren Untergang der weißen Rasse, wie die jetzige Weltstunde es anzeigt?! Unfaßbar!

Es gibt Dutzende Versionen über die Person und die Geschichte Jesu – oder Juda Bar Judas –, wie P. Chassard sagt. Arthur Drews hat dann die historische Existenz des „Religionsstifters“ überhaupt bestritten und diesen zur rein mythologischen Figur erklärt; doch scheint es nach aller Erfahrung mit solchen Dingen so gut wie sicher, daß dieser Joschua-Jesus oder Juda Bar Juda einen geschichtlichen Hintergrund gehabt haben muß. Es muß also hinter all den Fabeln und Spekulationen um einen Jesus als Inder, als Sohn eines römischen, keltischen oder germanischen Söldners, als eines Griechen, Esseners usw. eine authentische, wirkliche Personalie stehen. Die Version Chassards, die gut belegt und mit genauen Jahreszahlen gespickt ist, scheint hier der Realität und historischen Wahrheit am allernächsten zu kommen.

Demnach war Juda Bar Juda aus Gamala, alias Jesus von Nazareth, ein fanatischer jüdischer Freiheitskämpfer gegen die römische Fremdherrschaft, erfüllt von glühendem religiösen Haß und vom unverbrüchlichen Glauben an die Hebräer als des „auserwählten“, zur Weltherrschaft bestimmten Volkes. Und da kommt also im 20. Jahrhundert ein deutschvölkischer Schriftsteller aus England und behauptet, an Jesus sei „rein gar nichts Jüdisches“ zu finden! Damit meint er aber jenen weibischen, mickrigen, weichen, „abgeschmackten“ Jesus der Evangelien, den die Juden zwecks Unterminierung des Römischen Imperiums erfunden haben, oh wei – und hält diesen dann auch noch für ein ideales Spiegelbild des Ariers?

Der echte „Jesus“, Juda Bar Juda aus Gamala, war ein vielleicht etwas verrückter, aber immerhin tollkühner Partisan und Untergrundkämpfer, und er war Jude durch und durch. Er kämpfte gegen die Römer im gleichen Jahrhundert, in dem auch Arminius, der germanische Freiheitsheld, sich gegen Rom erhoben hatte Wer und was ist nun eigentlich arisch, möchte man Houston Stewart Chamberlain fragen, Hermann der Cherusker, .Rar’ Juda Bar Juda oder jenes duldsame „Lamm Gottes“ der Evangelien, jener ewige Allesverzeiher und angebliche Weltheiland, den die Juden einst für den bekannten Zweck zusammengebastelt haben, der aber, wenn es gerade paßte, auch mit den qualvollsten Höllenstrafen drohte?

Hier sieht man plastisch die gigantische Totalverwirrung, die diese religiöse Lehre des Christentums in die gesamte europäische Geisteswelt getragen hat mit den schädlichsten Auswirkungen insbesondere in dem vergangenen tragischen 20. Jahrhundert! Diese Verwirrung und Desorientierung traf besonders auch das völkische Lager. Was ist nun arisch? Diese Frage wird besonders drängend angesichts der Tatsache, daß die Begriffe arisch und christlich nicht nur in den angelsächsischen Ländern fast gleichgesetzt wurden, sondern oft auch in Deutschland. Entspricht dieses weibisch-weiche, »idealistische’ und immer so furchtbar geistig-geistlich tuende Jesusbild arischem Wesen? Dann allerdings dürften wir uns über nichts mehr wundern, und der jetzt drohende totale Ruin der weißen Menschheit wäre somit die rechtmäßige Quittung.

Selbst der in nationalen Kreisen nach meinem Gefühl allzu sehr überschätzte Julius Evola macht mich da skeptisch. Sein aristokratisches Idealbild trägt quietistische Züge, die eher nach Asien und dem Buddhismus weisen. An einigen Stellen bezeichnet er faustischen Erkenntnis-, Macht- und Eroberungsdrang geradezu als „jüdisch“. Und da darf man nun keiner Frage mehr ausweichen. Wo befindet sich nun eigentlich die „Herrenrasse“? Bei den Ariern oder bei den Juden? Wenn das arisch sein soll, nämlich das Biedere, Tugendhafte, „Moralische“, Betuliche und „Rechtschaffene“ ohne Biß, Macht- und Herrschaftswillen mit all den Dekadenzfolgen, die uns heute so massiv entgegenschlagen, dann allerdings möchte ich meine Zugehörigkeit zu einem solchen Zuckerwasserclub ab sofort kündigen. Ein solches Ariertum hätten nicht nur Hitler und Nietzsche, sondern auch die meisten Deutschen und Europäer noch vor 70 Jahren entschieden abgelehnt. Allerdings war die „moralische Verführbarkeit“ (Giorgio Guzzoni) unserer Menschen durch das Christentum, dieses „Unterjudentum für Europäer“, immer virulent.

Auch die Juden hatten zweifellos heroische Geschichtsepochen, wie sie P. Chassard so klar geschildert hat. Daß sie dann aber im Laufe von fast 2000 Jahren die Weltherrschaft mit ganz anderen Mitteln errungen haben, mit schleichenden, getarnten, lügnerischen –, ist das nach der Faktenlage so entscheidend? Spricht das nicht eher für eine unglaubliche Intelligenz und ausdauernde Disziplin ihrer Führungseliten?

Machen wir uns doch nicht immer etwas vor. Die Sache ist im Grunde ganz einfach: Es gibt heute etwa 7 Milliarden Nichtjuden und nur ca. 16 Mio. Juden, was etwas mehr als 2 Promille der Weltbevölkerung entspricht. Wenn unter dieser Masse von „Gojim“ niemand da ist, der das ganze Spiel seit Jahrhunderten durchschaut, der das mutig und laut ausspricht, um dann ganze Völker und Erdzonen mitzureißen, sondern wenn im Gegenteil sämtliche Regierungen und „gesellschaftlich relevanten“ Kräfte der Welt dem tyrannischen jüdischen Machtwillen auf einer breiten stinkenden Schleimspur entgegenkriechen, dann herrschen doch die ,Auserwählten’ zurecht. Oder? Ist da nicht in erster Linie die erdrückende Mehrheit der Nichtjuden zu tadeln, die nichts merken wollte und nie begriffen hat, was mit ihr geschah und geschieht? Ist eine solche Haltung, zumal nach so langer Zeit vieler Erfahrungen, nicht einfach ein Kind der Dummheit, welche von „der Natur“ noch nie honoriert worden ist? Mir scheint Hitler der einzige Goy zu sein, den die Hebräer wirklich respektieren.

Um aber fernere Verworrenheiten aus der Welt zu schaffen, sind ein paar zusätzliche Gedanken und Unterscheidungen dringend notwendig. Immer hören wir das Argument, das Christentum sei ja so sehr mit der deutschen und europäischen Kultur verwoben, daß gar keine Trennung mehr möglich sei usw. Um so schlimmer, muß man da zunächst sagen! Solche Einwände kommen meist von Leuten, denen man die Entzugserscheinungen anmerkt, die sie seit Kindertagen bei jeder Kritik an der tradierten Religion erleiden. Wer aber so argumentiert, fällt ein weiteres Mal auf die Tricks der Christenmacherei herein.

Tatsächlich haben schon die „Kirchenväter“ kräftig z. B. in der griechischen Philosophie gewildert, um so ihrer Lehre einen höheren gebildeten Nimbus zu verschaffen, indem sie eben Dinge verquickten, die nichts miteinander zu tun hatten. Desweiteren wurden unzählige antike Heiligtümer, Glaubensvorstellungen, geweihte Orte und vieles andere umgedeutet, verfälscht und so der neuen Lehre zugeführt. Das Gleiche geschah bei der späteren Ausbreitung der christlichen Religion in Mittel-, Nord- und Osteuropa. So wurde ein unschätzbarer indogermanischer Glaubensfundus der Kelten, Germanen, Balten und Slawen geplündert, zunächst als „heidnisch“ abgewertet, dann verfälscht und anschließend in totaler Verfremdung von der Kirche übernommen.

Eine weitere Klarstellung ist vielleicht noch wichtiger. Es könnte nämlich der Eindruck entstehen, wir verstünden unter „arisch“ so etwas wie den ewigen Krieger und Eroberer, den Vertreter eines rein „männlichen“ Prinzips, als solcher rücksichtslos und brutal, eben das, was die antideutsche Propaganda schon immer als Zerrbild des Deutschen und Germanen gezeichnet hat. Nichts wäre verkehrter als das! Es wäre ebenso falsch wie die mehr Chamberlainsche Vorstellung vom etwas weltfremden arischen Idealisten, einem unpolitischen „reinen Toren“, der sich mehr um Fragen „des Himmeis“ als um irdische Belange kümmert, was ihn dann in die Nähe eines abermals mißverstandenen „idealen“ Christentums rückt.

Eine plump martialische Vorstellung vom Arier als angebliches Vor- und Idealbild wäre weder wirklichkeitsgerecht, noch „heidnisch“, noch kreatistisch, noch erstrebenswert. Vielmehr suchen wir den harmonischen Ausgleich, wobei das Weiche, Mütterliche, echt Weibliche seinen gebührenden Platz hat. Denn ein solches Maß Wärme hat diese kalte, oft fragwürdige und abstoßende Welt durchaus, ja dringend nötig. Diese Feststellung wird zur endgültigen Überwindung der christlichen Wüstenreligion einst wesentlich, zumindest dringend notwendig sein. Dabei muß jedoch klar bleiben, daß die Führung absolut dem Mann zusteht. Alles andere stiftet Verwirrung, Chaos und führt zum Untergang. Denn die heutige widerliche „Weiberherrschaft“, von den Medien hämisch zur Schau gestellt und gelobhudelt, war und ist ja niemals echt. Die Frau „herrscht“ nie von sich aus, abgesehen vielleicht von der berechtigten Form als „Innenministerin“ der Familie, sondern das heutige Szenenbild ist nur ein Teilaspekt der jüdischen Weltdominanz, die auch das ganze geistige und gesellschaftliche Leben bestimmt. Der Feminismus ist für die Juden lediglich ein Kampfmittel, genauso wie der Marxismus, der Liberalismus, die „Menschenrechte“ und das Christentum.

Es ist an der Zeit, die zahlreichen Klischees, Fehl- und Vorurteile auf religiösem, gesellschaftlichem und politischem Feld aus der Welt zu schaffen. Der Indoeuropäer, insbesondere der Germane, ist zwar ruheloser Forscher und Wahrheitssucher, der wie Faust erkennen will, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, und insofern ist er Kämpfer durch und durch, indem er um die letzten Erkenntnisse des Daseins und seiner Geheimnisse ringt; aber das ist nur die eine Seite seines Wesens.

Der arische Mensch ist in erster Linie ein Gerechtigkeitsfanatiker und als solcher fair und ritterlich. Diese Liebe zu Recht und Wahrheit hat ihm oft Nachteile gebracht, d. h„ seine Redlichkeit wurde von den Feinden erkannt und mißbraucht, so daß sie letztlich gegen ihn ausschlug.

So waren die Deutschen der nie dagewesenen weltweiten Lügenwalze seit 1945 seelisch hilf- und wehrlos ausgeliefert, wobei sie dann die feindlichen Lügen letztlich verinnerlichten, für wahr hielten und ihren subjektiven Rechtssinn dann hemmungslos gegen sich und ihre eigen Lebensinteressen wüten ließen.

Insbesondere muß aber auch mit dem Unsinn Schluß gemacht werden, unsere Vorfahren hätten das Christentum nötig gehabt, um zu wissen, was Rechtlichkeit, menschliches Fühlen, Güte der Seele und Ehrlichkeit sind, sie hätten das also erst ausgerechnet von jenen orientalischen Betrügern lernen müssen, wie sie P. Chassard bei seiner Genese des Christentums so eindringlich geschildert hat. Grundlegende Charaktermerkmale sind stets angeboren, nicht angelernt.

Es gibt eine Güte der Seele, die nur feinfühlige, hochstehende Menschen besitzen. Und diese Seelengüte war bei unseren Menschen am weitesten verbreitet, solange unsere Art quantitativ und qualitativ noch nicht so sehr zurückgegangen war. Sie umfaßt auch Mitgefühl und Mitleid. Gemeint ist hier nicht unbedingt jenes Mitleid, welches diejenigen, auf die es sich bezieht, meist gar nicht wollen. Aber wir erleben auch, daß großartige Menschen mit bestem Wollen und größtem Idealismus oft vom „Schicksal“ so grausam geschlagen werden. Und
solche Menschen haben unser tiefes Mitgefühl und unseren Zuspruch verdient, damit sie nicht an dieser Welt verzweifeln müssen. Ein Stück weit hatte also Schopenhauer hier durchaus recht.

Gerade in den zwischenmenschlichen Beziehungen, in der Eltern-, Geschwister- und Gattenliebe sehen wir als Kreatisten das Göttliche und Heilige. Denn „Volksgemeinschaft“ muß bei der kleinsten Zelle, bei der Familie, beginnen. Hier und in der erweiterten Liebe zu den Größten und Edelsten unseres Volkes und unserer Rasse haben wir dieses Göttliche zu suchen, nur dort ist es zu finden, nicht irgendwo hinter den Sternen. Das Christentum aber brachte uns die konfessionelle Spaltung und jetzt die bewußte Zerstörung der Volksgemeinschaft durch penetrante internationalistische und „weltbürgerliche“ Machenschaften. Denn diese Religion ist die eifrigste Trabantin der „Minusseele“.

 

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