(Dr. med. habil. August Vogl)

Die Weltgeschichte befaßt sich mit allen Äußerungen menschlichen Strebens und Wirkens, mit Politik, Krieg, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, nur gewöhnlich nicht mit dem wichtigsten Gegenstand, nämlich mit dem Menschen selbst, der es treibt, kämpft, baut, erfindet und deutet. Sie läßt Kulturen entstehen und vergehen, erklärt aber nicht die Ursachen dafür. Diese können aber nur in der Beschaffenheit der jeweiligen Kulturträger liegen, in ihren geistigen und körperlichen Eigenschaften, die sie zu bestimmten Zeiten zu bestimmten Taten befähigten, kurz in ihrer jeweiligen Rassenzugehörigkeit.

Die Geschichte erklärt ― um nur zwei Beispiele zu nennen ― nicht, warum in der rund 3000jährigen Geschichte Griechenlands nur die Epoche zwischen 600 und 200 v. d. Z. überragende Bedeutung erlangt hat, obwohl nach ihrer Ansicht dort immer dieselben Griechen gewohnt haben sollen, was aber eben nicht stimmt. Denn die Griechen der großen Zeit waren rassisch ganz anders beschaffen als die vorherigen, die späteren und die heutigen. Umgekehrt erklärt sie nicht, wieso sich die Juden über 3000 Jahre hinweg als einziges Volk aus der Antike in ihrer Identität und Religion bis heute in bemerkenswerten Dokumentationen bis zur Neugründung ihres Staates nach 1800 Jahren erhalten haben.
Es war nur durch ihre religionsgebundene Rassentreue möglich gewesen, die sie bis heute in ihrer Substanz unverändert erhalten hat. Namen und Sprachen besagen in der Geschichte allein wenig. Sie werden abgegeben und übernommen. Es kommt nur auf die Substanz an, derAnstrich zählt wenig, ja täuscht oft nur.
Es ist verständlich, daß man das Schlüsselwort zur Weltgeschichte ― Rasse ― heute nicht gerne hört. Die Europiden, vorzüglich die Angelsachsen, Engländer und Amerikaner, aber auch die Spanier, Holländer und Franzosen, erinnern sich ungern ihrer kolonialen Vergan-genheit, der Mißachtung, Unterdrückung und Vernichtung von ›Farbigen‹ (Negern, India-nern, Indonesiern, Australnegern), obwohl die eugenischen Gesetze bereits vor 1933 bis zur Gesetzesreife ausgearbeitet worden waren, entsprechend gleichen Gesetzen in vielen anderen Staaten. Die Judenpolitik wurde nicht eugenisch begründet. Wenn man einerseits von jenem Volk, dessen Existenz auf der religionsgebundenen Rassentreue beruht (was es verständlicherweise nicht an die große Glocke hängt, ja sogar nach außen leugnet, aber konsequent übt) gelernt hätte, und andererseits das Angebot nach dem Frankreichfeldzug, dem jüdischen Volk bei der Errichtung eines Nationalstaates in Madagaskar zu helfen, womit auch die vom Zionismus gewünschte Trennung der Volkskörper zu erreichen gewesen wäre, angenommen worden wäre, wäre der zweite Weltkrieg wahrscheinlich vor Eingreifen der USA beendet gewesen, und heute wäre der Nahe Osten kein Pulverfaß.
Die Hominisation reicht bis in die Tertiärzeit zurück, wie die Funde von Geröllwerkzeugen beweisen. In den klimatischen Wellen der Glazial- und Interglazialzeiten im Verlauf von 600 000 bis 1 000 000 Jahren sind dann immer wieder neue, menschenähnlichere Formen entstanden und wieder verschwunden, ein rechtes Rassengären in Richtung fortschreitender Zerebration. Der ersten Interglazialzeit gehören der Sinanthropus- und Heidelberger Kreis an, der zweiten der Steinheimer Kreis und frühe Präsapiensprägungen, der dritten der Neandertaler, der in verschiedenen Stämmen von etwa 150 000 bis 50 000 weite Gebiete Afrikas, Eurasiens und Australiens bewohnt hat. Die vierte und bisher letzte Eiszeit begann vor etwa 100 000 Jahren und endete vor 30 000 bis 15 000 Jahren. Hier eine Zäsur zu setzen fällt aber schwer. Sie hält vielleicht heute mit einer gelinderen Zwischenzeit noch an. Ziehen sich die Gletscher noch zurück, oder beginnen sie schon wieder zu wachsen? Beides wird behauptet. Jedenfalls sind die Polkappen der Erde noch mit gewaltigen Eisschilden bedeckt, die noch abschmelzen mögen, aber vielleicht schon eine fünfte Eiszeit einleiten. Wir befänden uns dann in der vierten Interglazialzeit, welcher die heutigen drei Haupt-rassen, die europide, die mongolide und die negride mit vielen Unterrassen und Mischungen angehören.
Als zu Beginn der vierten Eiszeit mit zunehmender Eisbildung der Meeresspiegel sank, Schelfgebiete am Rand der Kontinente auftauchten und sie ein breiter Eisriegel, der sich über den Norden und Nordwesten Eurasiens schob, vom übrigen Kontinent trennte, müssen dort streifende Präsapiensgruppen eingeschlossen worden sein. Der warme Golfstrom hielt die Küsten der Schelfgebiete bis weit in den Norden offen. Wild und Fische boten Nahrung. Hier, besonders im Gebiet der heutigen Nordsee (Abb. 1), lebten diese Menschen Jahrzehn-tausende isoliert und waren einer extremen Züchtung auf ein rauhes, unwirtliches, feuchtes, nebelreiches, sonnenarmes Klima unterworfen, was einerseits zur Depigmentation und andererseits zur Bildung großer körperlicher und geistiger Fähigkeiten führte. (Auf diese Zusammenhänge ist in einer früheren Arbeit hingewiesen worden.)
Mit dem Abschmelzen der Gletscher stieg der Meeresspiegel und begann die Schelfgebiete allmählich immer mehr zu überfluten. Im Laufe von Jahrtausenden ging immer mehr Land verloren. Im Nordwesten Europas entstand die Nordsee. Gleichzeitig schmolz aber auch die Eisbarriere ab, und die zunehmend zusammengedrängt gewesenen Menschen konnten sie jetzt überwinden und den Kontinent besiedeln. Den dort möglicherweise noch lebenden Neandertalern waren sie überlegen und haben sie wohl rasch ausgerottet. Als klimatisch günstigster Raum boten sich zuerst die Gebiete zwischen dem abtauenden Eisgürtel und den noch vereisten Pyrenäen an, also das heutige Südfrankreich und Nordspanien. Vom Druck unmittelbarer Not befreit, in wildreichen und sonnigen Gefilden, entfalteten diese depigmentierten Menschen, deren eine Art nach einem dortigen Fundort Cro- Magnon genannt wurde, erstaunliche Kunstfertigkeiten und schufen die Höhlenmalerei. Diese werden in die Zeit zwischen 35 000 und 15 000 datiert. Nach den Bildern kannten sie Flöte und Tanz. Das setzt bereits eine vollkommene Sprache voraus. Daß die Cro- Magnon-Menschen bereits depigmentiert waren, darf man aus Schädel-, Skelett- und Mumienfunden auf den Kanarischen Inseln schließen. Sie zeigen die Knochenmerkmale dieser Rasse und gleichzeitig wohlerhaltenes, goldfarbiges Haar. Die ersten spanischen Eroberer der Inseln beschreiben die damaligen Kanaren, die seit urdenklichen Zeiten dort wohnten, als weiß-häutig, blond und blauäugig. Seither hat sich dort eine mediterrane Mischbevölkerung ausgebreitet. Auch die weitere Geschichte unseres, aber auch der übrigen Kontinente, wird bestimmt durch aufeinanderfolgende Landverluste an den Schelf gebieten, hauptsächlich der Nordsee. Sie nötigten die Europiden, wie wir jetzt die depigmentierten Menschen nennen dürfen, immer wieder zum Abwandern. Sie stellten gewiß von Anfang an keine ganz einheitliche ›weiße‹ Rasse dar, sondern zeigten Verschiedenheiten der Gestalt und Gesichtsbildung sowie der Haarfarbe von weißblond bis rötlich und der Augenfarbe von hellblau bis grau und grünlich. Die Depigmentation war nicht überall gleich weit verlaufen. Allmählich zu Stämmen und Volkschaften wachsend, festigten sich solche Eigentümlich-keiten und führten zu Unterrassen. Bald werden auch Mischungen mit anderen Rassen eingetreten sein, wie man es selbst mit den Neandertalern gefunden zu haben glaubt, die ja auch schon Menschen mit Kleidung, Werkzeugen und Totenbestattung waren.
Die übrige Erde war nicht menschenleer, vielleicht nur von einigen Zehntausend Jägern und Sammlern durchstreift, doch in ihren nutzbaren Gebieten leicht ausgelastet. Ökologische Lücken hat es immer nur über kurze Fristen gegeben. Neben den Europiden gab es damals die Negriden und Mongoliden, Sammelbegriffe für mehr oder weniger abweichende Unterrassen, wie sie sich in Mischungen und Isolierungen bilden. Je älter eine Rasse ist, um so gefestigter scheint ihr Gengefüge. Bei Kreuzungen zwischen zwei Rassen schlagen deshalb immer die Merkmale der älteren durch. Sie bleiben auch in den nachfolgenden Generationen zunehmend dominant. Kinder und deren Nachkommen aus Verbindungen zwischen Europiden und Negriden zeigen hauptsächlich Merkmale der Negriden, zwischen Europiden und Mongoliden hauptsächlich jede der Mongoliden, zwischen Mongoliden und Negriden hauptsächlich jene der Negriden. Erst öftere Einkreuzungen europiden Blutes
nähern die Mischlinge der europiden Rasse an. Daraus darf man schließen, daß von den heute lebenden drei Hauptrassen und ihren Unterrassen die negrid bestimmten die ältesten, die europid bestimmten die jüngsten darstellen.
Die Negriden tragen, obwohl auch sie durch wechselnde Umwelteinflüsse aus den dunkel-pigmentierten, kleinwüchsigen Präsapiens ― zu den heutigen vielfach hoch- gewachsenen Formen umgestaltet wurden, ursprünglichere Merkmale der Hominisationsphasen als die Europiden, die im Evolutionsmaßstab erst jüngst ihre Depig- mentation und Körperbildung erfahren haben. Die Mongoliden sind ebenfalls aus den dunkelpigmentierten Präsapiens-formen entstanden. Im wie am Nordmeer sonnenarmen, feuchten Klima tropischer Regenwälder ist es auch bei ihnen zu helleren Prägungen und abweichenden Körperformen gekommen. Das Klima war aber nicht hart, die Lebensnot nicht übermäßig groß. Der Kleinwuchs bot im Wald Selektionsvorteile. Die Depigmentation mit ihren Flanken-Eigenschaften ist gleichsam auf halbem Wege stehengeblieben.
Es sind jene gelbhäutigen, oft schlitzäugigen Zwergvölker entstanden, vereinfacht mit dem Sammelnamen ›Buschmänner‹ umrissen. Solche Gruppen sind auf ihren Streifzügen bis Asien gelangt und haben sich dort in ebenfalls umweltbedingter Isolierung zu den Mongoloiden entwickelt. Frühzeitige Mischungen haben auch dort zu Unterrassen geführt. Jedenfalls liegt die Auffächerung des Menschenstammes in die drei Hauptrassen noch so kurz zurück, daß alle drei untereinander fruchtbar sind, während dies zwischen den heute lebenden Hominiden und Pongiden nicht mehr der Fall zu sein scheint. Diese Aufspaltung des gemeinsamen Stammes liegt dafür mit 20 bis 30 Millionen Jahren schon zu weit zurück.

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Entstehungs- und Kerngebiet der Europiden im Nordseeraum, etwa um 40 000 bis 30 000 v. d. Z. (punktiert). Die von Eis bedeckten Flächen (schraffiert).

Die Lage aller Menschengruppen, ob klein, ob groß, bleibt stets dieselbe. Zwei Grund-verhaltensweisen bestimmen sie. Erstens vermehren sie sich gewöhnlich stärker, als zur Erhaltung ihres Bestandes erforderlich ist. Zweitens werden sie glückliche Lebensvoraus-setzungen nur unter starkem Zwang aufgeben. Nur selten haben Neugierverhalten und Abenteuerlust dieses zweite Gesetz durchbrochen, und auch dann nur, wenn sich dadurch noch bessere Lebensbedingungen erhoffen ließen. Das Verhältnis von Geburtenrate und Raumangebot bestimmt das Schicksal der Menschen, bildet im ständigen Auspendeln ihre Geschichte.
Wo eine Überbesetzung der Jagdreviere und später der Siedlungsgebiete drohte, wanderte das Jungvolk ab und zog als neuer Stamm in andere Gebiete, die entweder noch menschen-leer waren oder sich roden ließen, oder vertrieb und tötete die dort hausenden. Obwohl die Ausbreitung der Menschen nur sehr allmählich im Laufe von Jahrhunderten, Jahrtausenden erfolgte, wanderten Gruppen bereits vor 20 000 Jahren über die trockenen Schelfe der Behringstraße nach Beidamerika und ebensolche nach Indonesien und Australien. An der Magellan-Straße in Südamerika wurden menschliche Skelette gefunden, deren Alter der Radiokarbontest mit 8600 Jahren bezifferte. Durch Kinderreichtum wie durch Landverlust infolge immer mehr überfluteter Schelfe gezwungen, drängten die Europiden aus der Nordwestecke des Kontinents in immer neuen Schüben nach Osten, Südosten und Süden fort (Abb. 2). Sie waren den dort lebenden dunkleren Rassen körperlich, geistig und willensmäßig überlegen, besiegten, vertrieben, töteten oder unterjochten sie. Noch in der Antike war es üblich, die unterlegenen Männer zu liquidieren und die Frauen als Sklavinnen (Nebenfrauen) heimzuführen. Wie sich so etwas abspielte, schildert ein frühes, anders aber ganz unverständliches Wort der Bibel sehr anschaulich. In Mose 1/6 heißt es: „Da sich aber die Menschen begunden zu mehren auff Erden, und zeugeten men Töchtere, Da sahen die Kinder Gottes nach den Töchtern der Menschen, wie sie schön waren, und namen zu Weibern, welche sie wolten.“ Ein bis heute gepflegter Brauch von Siegern. Und dann weiter: „Es waren auch zu den Zeiten Tyrannen auf Erden. Denn da die Kinder Gottes die Töchter der Menschen beschlieffen und men Kinder zeugeten, wurden dar aus gewaltige in der Welt und berhümbte Leute.“ Mit Kindern Gottes, die an dieser Bibelstelle ohne irgend-welche Einführung plötzlich auftauchen, können nur Erobererscharen gemeint sein, die sich scharf und überlegen an Körperkraft und Energie von der bodenständigen Bevölkerung abhoben. Das Erstaunen über solche Menschen und der Vergleich mit himmlischen Geschöpfen findet noch in dem Ausspruch eines Papstes im Mittelalter Ausdruck, als er gläubige Pilger aus Britannien empfing. „Anglii sunt?“, soll er gefragt haben, um dann gleich hinzuzufügen: „Angeli sunt!“, weil sie ihm so schön dünkten wie die blondgelockten Engel auf den Gemälden. Auch mittel- und südamerikanische Indianer sollen Europiden zuerst als Götter empfangen haben, bewogen durch eine alte Weissagung, nach der solche wiederkommen wollten, nachdem sie sie einst verlassen hatten, bis sie ― zu spät ihren Irrtum bemerkten. Während die Eroberer bald wieder weiterzogen oder verstarben, ist es rassisch richtig gesehen, daß ihre Kinder, Mischlinge zwischen ihnen und den ein-heimischen kleinwüchsigen Menschen, diese nun an Körpergröße und Kraft überragten und sich zu Herrschern aufschwangen. Aber auch wo nicht nur Männerscharen wie etwa später die Wikinger ― als Eroberer auftraten, sondern ganze Stämme, Männer, Frauen und Kinder, auswanderten und andere Völker unterwarfen, ist es früher oder später zur Vermischung gekommen. Zwar hielten die Sieger über einige Generationen ihre Rasse mittels Kastenschranken rein, doch sickerte bald über Nebenfrauen und deren Kinder fremdes Blut ein. Eigene Kinderarmut und Billigkeit gegenüber den Unterworfenen taten ein Übriges. Dieser Vorgang wiederholte sich in immer neuen Schüben, und so entstand um das Kernland Europa eine zunehmend aufgehellte Mischbevölkerung.
Bis rund 10 000 v. d. Z. sind auf der ganzen Erde bisher nur verschieden hochentwickelte Jägerkulturen nachgewiesen worden. Überall gab es noch Großwild. Wo es seltener wurde, ging man zur Kleinwildjagd über. Wenn nach den Dialogen Timaios und Kritias von Platon der Untergang des Landes und Staates Atlantis vor 9000 Jahren geschehen sein soll, so hat dies Spanuth überzeugend mit 9000 Monaten berichtigen können. Vor 9000 Jahren kann es nämlich noch nirgendwo eine Hochkultur gegeben haben, wie sie Platon schildert. 9000 Monate vor Platon, also rund 750 Jahre, führen aber gerade in jene Katastrophenzeit, da die östlich von Helgoland gelegenen Schelfgebiete mit der dort befindlichen Hauptstadt Basilea überflutet worden sind, was den Zug der Seevölker ausgelöst hat. Das Reich Atlantis um-faßte damals noch Jütland und Südschweden. 9000 Jahre vor Platon waren noch weite Flächen der Nordsee fruchbares, bewohntes Land, und es bestand noch eine breite
Land-verbindung zu England. Es kann aber wohl sein, daß die sich wiederholenden Landeinbrüche viel früherer Zeit in der Erinnerung mit den unauslöschlichen Eindrücken vom Untergang Atlantis verschmolzen und in sagenhafte Fernen verlegt wurden.
Um 9000 bis 8000 v. d. Z. muß in manchen Landstrichen, die sich durch Wildreichtum ausgezeichnet und deshalb viele Menschen angelockt hatten, Wildarmut eingetreten sein.
Es waren die Länder um das östliche Mittelmeer, Anatolien, gefolgt von Mesopotamien und Iran-Indien um 7000 bis 6000 v. d. Z. Man bezeichnet den Übergang von der Lebens-weise der Jäger zur Seßhaftigkeit auch als die neolithische Revolution. Es ist die Jungsteinzeit. Wie alle Revolutionen wurde auch sie durch Notstände ausgelöst. Die Bevölkerungsdichte war so gewachsen, daß die Jagd keine ausreichende Ernährung mehr gewährleistete. Sie konnte nur mehr nebenbei gepflegt werden und blieb seither mehr und mehr privilegierten Schichten vorbehalten. Sie wurde Luxus.
Mit dem sorglosen Jägerdasein war es in den jetzt am dichtesten besiedelten Gebieten der Erde vorbei. Tiere, die man bisher gejagt hatte, wurden gezähmt, Pflanzen, deren Früchte man bisher gesammelt hatte, wurden angebaut. Das war alles mühsamer. Es blieb aber nichts anderes übrig. Denn Abwanderungen und Eroberungen fremder Territorien versprachen nicht mehr so viel wie einst. Sie konnten leicht zu Niederlagen werden. Allenthalben lebten schon zu viele Menschen. So wählte man den gefahrlosen, wenn auch beschwerlichen Weg der Domestikation. Die großen Stromtäler mit ihren jährlichen Überschwemmungen eigneten sich besonders zur landwirtschaftlichen Nutzung. Bald dehnte man diese Naturdüngung mittels einer Bewässerungskunst über weitere Flächen aus. Im Niltal wurden die Menschen zwischen 6000 und 5000 v. d. Z. seßhaft. In Südanatolien entstanden bald größere Siedlungen, fast schon kleine Städte. Die Bearbeitung der Metalle begann, zuerst des Kupfers. So bildeten sich die Grundlagen der späteren Hochkulturen.
Auf der übrigen Erde setzte diese Entwicklung erst später ein.
Die Bevölkerungsdichte war geringer, und die Jagd reichte noch zum Lebensunterhalt. Um 5000 v.d.Z. mußte man aber auch in China, Japan und Mexiko zur Landwirtschaft und seßhaften Lebensweise über-gehen. In ›Alteuropa‹, wie der Kontinent ohne Balkan-, Apennin- und Pyrenäenhalbinsel auch bezeichnet wird, geschah es erst zwischen 5000 und 3000 v. d. Z. Das Klima war rauher. Wo es eine überhandnehmende Bevölkerungsdichte gebot, bevorzugten die hier noch unvermischten Europiden die Abwanderung und Eroberung fremder Landstriche in wärmeren und freundlicheren Gegenden. Von jetzt ab lassen sich ihre Spuren deutlicher verfolgen. Wo ›Reichsgründungen‹ stattfanden, darf man Eroberer vermuten, die ihre Herrschaft errichteten. In Ägypten wurde der erste Staat um 3000 v. d. Z. gegründet. Der Name des ersten Herrschers (der Geschichte überhaupt) ist überliefert: Menes. In Ninive (Mesopotamien) schuf Sargon von Akkad, der Große, um 2350 v. d. Z. das erste Großreich der Weltgeschichte. Er soll ein ›Emporkömmling‹ gewesen sein. Seine Büste zeigt ein nordisches Condottiere-Antlitz.
In der Zeit um 2000 v. d. Z. müssen besonders weite Landüberflutungen im Nordseebereich stattgefunden haben, oder es muß infolge günstigen Klimas ein sehr hoher Geburten-überschuß vorhanden gewesen sein. Denn für diese Zeit lassen sich große Wanderzüge der Europiden nachweisen.
So brachen sie in mehreren Wellen in Indien ein, wo sie auf eine Spätkultur trafen, die von früher hier eingedrungenen, bereits in der dunklen Urbevölkerung aufgegangenen Europiden geschaffen worden war.
Damals kamen die Amoriter in die Levante, die Hethiter nach Kleinasien, die Mykäner in den Peloponnes. Um diese Zeit entwickelten sich auch die eigenständigen Kulturen in Ostasien, China, Korea, Japan, auch dort ausgelöst von eingewanderten europiden Scharen. Obwohl noch viele Steingeräte verwendet wurden, kannte man um 2000 v. d. Z. in Europa bereits Bronzewerkzeuge und Waffen. Solche tauchen dann um 1500 v. d. Z. plötzlich in China auf, offenbar von Euro-piden mitgebracht.
Die nächsten großen Überflutungen haben den Untergang des Reiches der Atlanter verursacht. Das Land des Nordseeraumes, inzwischen immer kleiner geworden, hatte sich wahrscheinlich um 2000 v. d. Z., nach den letzten großen Einbrüchen, mit Jütland und Südschweden zusammen zu einem Staat organisiert. Nach Platons Atlantisbericht und Homers Phäakie war er nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich und kulturell eine Großmacht, vor allem eine Seemacht, dessen Einfluß weit nach Europa und über die Küstenregionen um die Iberische Halbinsel bis ins östliche Mittelmeer reichte. Libyen, worunter damals alle Küstenländer Nordafrikas verstanden wurden, gehörte noch zu seinen Verbündeten. Dort saßen auch Megalithbauern. In jener Zeit hat Stonehenge seine mächtige Vollendung erfahren.

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Hauptwanderwege der Europiden von 30 000 v. d. Z. bis heute. Im Laufe der Jahrtausende sind manche früher, andere später, alle oftmals begangen worden.

Hier, wo auf Atlantis verwiesen werden kann, sei kurz auf die bisweilen aufgeworfene Frage eingegangen, ob auch nordisch reine Europiden allein eine Hochkultur zu entwickeln vermögen, oder ob dazu Reibungsflächen mit anderen Rassen oder wenigstens aufgehellten Mischrassigen notwendig wären, sei es eine genetische Mischung oder nur ein äußerliches Konkurrenzstreben als Anregung. Die kulturelle Gesamtentwicklung auf der Erde von den Jägern und Sammlern zu den Viehzüchtern und Bauern hat Hochkulturen frühestens ab 5000 v. d. Z. ermöglicht. Zu dieser Zeit waren alle Völker, die in der Folge Hochkulturen entwickelten, mehr oder weniger rassisch durchmischt. Je mehr nordische Anteile sie aufwiesen, auf eine um so breitere Basis konnte sich die Kultur stützen. Nach allen überlieferten Bildern, Skulpturen, Masken und Texten waren die kulturtragenden Schichten besonders in ihren führenden Köpfen vorwiegend oder ganz nordisch bestimmt. Sie sind deshalb wohl maßgebend an jeder Kulturentwicklung beteiligt. Umgekehrt zeigt sich, daß jede Kultur unserer Vorstellung verfällt, wenn die Europiden abziehen.
Wir erleben es sehr anschaulich heute in den ehemaligen afrikanischen Kolonien. Die Atlanter als Bewohner des Entstehungs- und Kernlandes der nordischen Rasse, dort damals wohl noch kaum durchmischt, beweisen, daß die nordische Rasse auch allein fähig war, eine Hochkultur hervorzubringen. Daß die Zeugnisse spärlich sind, liegt an den Umständen des Ortes und der Zeit, des vorhandenen Materials und der klimatischen Verhältnisse.
Die Atlanter wußten natürlich über die politischen Gegebenheiten der Mittelmeerwelt Bescheid. Als daher um 1237 v. d. Z. auch ihre Hauptstadt Basilea, östlich von Helgoland gelegen, in den Fluten versank und wieder viel Volk heimatlos geworden war, beschloß man wohl eingedenk vieler früheren Sturmfluten und Landverluste, die immer bedrohliche Lage einmal grundsätzlich zu bereinigen und ein für allemal sicheres Neuland im Nahen Osten zu erobern. Es kam zum wohlorganisierten Zug der Seevölker. In einer großen Zangenoperation, westlich über das Mittelmeer und Libyen, östlich über Kleinasien, wo sie das Reich der Hethiter überrollten, griffen sie, unterstützt von ihrer Flotte an der Nil-mündung, Ägypten an, wurden jedoch abgeschlagen. Doch blieben viele in den durchzogenen Gebieten zurück, so die Philister. Auch in der Heimat waren noch Menschen verblieben. Denn rund 1500 Jahre später, hauptsächlich zur Zeit der Völkerwanderung, sind von dort wieder volkreiche Stämme ausgezogen, die Rugier, Vandalen, Kimbern, Silingen, Heruler, Langobarden, Burgunder. Die Goten waren schon ein halbes Jahrhundert früher aufgebrochen, hatten vorübergehend in Pommern, später um das Schwarze Meer, gesiedelt. Übervölkerung und Hungersnöte (mehrjährige Mißernten) waren wie immer auch hier die auslösenden Ursachen gewesen.
Zur Zeit des Unterganges von Atlantis gab es neben den Springfluten noch andere
Naturkatastrophen, Erdbeben, Seebeben, Vulkanausbrüche. Wahrscheinlich hängen sie zusammen und sind Folgen der Begegnung der Erde mit dem Halley’schen Kometen. Die Apokalypse und die Sage von Phaeton dürften Bilder aus jenen Tagen überliefern. (Nebenbei: Der Halley’sche Komet kreuzt die Erdbahn alle 76 Jahre, das letzte Mal 1986.
Als 1910 die Erde in seinen Schweif tauchte, soll an einigen Orten die Atmosphäre phosphoresziert haben.) Damals sind viele Länder verwüstet worden und viele Menschen umgekommen. Dieser Umstand erklärt auch die lange stumme Zeit in der griechischen Geschichte bald nach dem Trojanischen Krieg. Erst als aus den Ostseeländern die Dorer in Griechenland einwanderten, beginnt mit  ihnen das klassische Hellas.
Nach der Katastro-phenzeit herrschte noch lange Unruhe in den östlichen Mittelmeerländern, wie auch aus den Erzählungen der Bibel hervorgeht. Diese Region bildete damals eben einen Hauptschauplatz der Geschichte. Solchen Gefahren entzogen sich manche Volksstämme, indem sie wieder abwanderten, wenn es die Gelegenheit bot, auch einmal in der Richtung von Ost nach West. Als Beispiel hierfür seien die Etrusker erwähnt.
Sie sollen um 967 v. d. Z. aus Kleinasien über See nach Mittelitalien gelangt sein. Gerade von den Etruskern können wir uns gute Vorstellungen über ihr Aussehen machen. Es gibt zahlreiche Votivköpfe auf Sarkophagen, die den Verstorbenen individuell wiedergeben und vielfach ausgesprochen nordische Züge aufweisen. Hinzu kommen gemalte Portraits in den etruskischen Nekropolen. Die Haarfarbe wechselt zwischen schwarz, rötlich und blond. Zur Zeit ihrer Blüte im 6. Jh. v. d. Z. dürften die Etrusker ein noch stark nordisch bestimmtes Mischvolk gewesen sein.
Zur rassischen Charakterisierung der Menschen jener Zeit hat Aristoteles mit seiner Bemerkung, daß alle Völker an den Meeresküsten blond wären, einen wichtigen Beitrag geleistet. Er führte dies auf die bleichende Wirkung des Meerwassers zurück, eine, wenn in die nebelträchtige Vergangenheit der Nordseegebiete übertragen, sogar richtige Vorstellung. Die Europiden waren in ihrem Entstehungsgebiet, in den Ländern um die Nordsee, aber auch der westlichen Ostsee, damals sicher noch ziemlich rein nordisch. Auch die Skythen und Perser muß man sich in der Hauptsache so geprägt vorstellen. Ebenso waren es die Griechen, Römer und Hispanier, wenn nicht durchwegs, so doch in ihren kulturtragenden Schichten. Gerade sie zeigen aber auch, in wie wenigen Generationen der nordrassische Anteil eines Volkes und damit zugleich auch dessen Kulturkraft schwinden kann. Rom bestreitet zuletzt seine Macht nur mehr durch in sein Heer eingegliederte Germanen.
An der Nordsee erfolgen nun zwar keine größeren Überflutungen mehr, die Völkerzüge auslösen, doch treten jetzt Übervölkerung und Mißernten mit folgenden Hungersnöten an ihre Stelle. Anstatt ohnmächtig dahinzusiechen, wagt man lieber Beutezüge in fruchtbarere Nachbarländer. So erklären sich die großen Wanderungen der Kelten um 300 v. d. Z. aus Nordwesteuropa nach Spanien, Italien, Makedonien und Griechenland. Nach bekannten Abbildungen waren auch sie ein vorwiegend nordisch geprägtes Volk. Das bisherige einförmige Ausschwärmen der Nordvölker von ihrem Entstehungsgebiet im Nordwesten Europas verwirrt sich zur Zeit der Völkerwanderung infolge von Sekundärwanderungen. Wie bereits erwähnt, waren die Ost- und Westgoten nach einigen (historisch überlieferten) Mißernten um 300 n. d. Z. von Südschweden ausgewandert und hatten sich nach einem vorübergehenden Aufenthalt in Pommern westlich, nördlich und östlich des Schwarzen Meeres angesiedelt. Dort waren sie um 340 n. d. Z. von Wulfila, der die Bibel ins Gotische übersetzte (die erste Bibelübersetzung überhaupt), zum arianischen Christentum bekehrt worden. Da fielen um 360 n. d. Z. aus Mittelasien die Hunnen in Europa ein, ein turkomongolisches Volk, in ihrer Führungsschicht von den früher nach Osten gezogenen Europiden nordisch durchsetzt, worauf analog bei den Mongoleneinfällen um 1240 n. d. Z. noch zurückgekommen wird. Ursachen ihres Ansturmes mögen politisch und ökonomisch gewesen sein. In ihrem Osten lagen das auch damals schon stark bevölkerte China und das Meer. So sattelten sie gegen Westen und gaben damit den Anstoß zur europäischen Völke-rwanderung, die ohne sie aber wohl auch stattgefunden hätte. Das zerfallende Machtgebilde des Römischen Reiches bot ein zu verlockendes Vakuum. Damals schrieb der Kirchenvater Hieronymus (340 -410 n. d. Z.), der die Bibel ins Lateinische übersetzte (Vulgata): „Mich schaudert, wenn ich an die Katastrophen unserer Zeit denke. Mehr als zwanzig Jahre lang ist Tag für Tag zwischen Konstantinopel und den Julischen Alpen römisches Blut vergossen worden“ [Germanen gegen Germanen!]. „Skythien, Trakien, Makedonien, Dakien, Thessa-lien, Achaja, Epirus, Dalmatien, Pannonien ― samt und sonders sind ausgeraubt und ausgebeutet und ausgeplündert worden von den Goten und Sarmaten, Quaden und Alanen, Hunnen, Vandalen, Markomannen. Es geht zu Ende mit der römischen Welt.“ Damals lebte, lehrte und schrieb auch Augustinus.
An dieser Stelle müssen noch einige Bemerkungen über die rassenbedingte Geschichte Asiens, Beidamerikas, Afrikas und Australiens eingeflochten werden. Die Kulturen des Fernen Ostens sind jünger als jene der östlichen Mittelmeerländer. Schon lange vor der überlieferten Geschichte, die mit rund 2600 v. d. Z. einsetzt, sind immer wieder Europide bis China und Japan vorgedrungen, haben die dort ansässigen Mongoliden unterworfen und sich mit ihnen vermischt. In der kulturtragenden Schicht Chinas fanden sich oft sehr nordische Typen. Kublai Khan wird von Marco Polo, der jahrelang an seinem Hof lebte, als von rosiger Gesichtshaut, großer Nase und blauen Augen beschrieben. Ähnliche Hinweise gibt es auch für andere Herrscher. Die ganze Geschichte Chinas in ihrem Auf und Ab ist von Einbrüchen nordischer Stämme und den damit wechselnden Dynastien geprägt.
Genauso vollzog sich jene Japans. Sie beginnt um 660 v. d. Z. mit ihrem ersten Kaiser. Nur hat sich Japan bald gegen neue Eindringlinge gesperrt. Trotzdem finden sich noch heute in seiner kulturtragenden Schicht nach Körpergröße und Gesichtsschnitt viele europide Merkmale, selbst Adlernasen.
Die mittel- und südamerikanischen Kulturen, die mit den Namen Azteken, Maya, Zapo-teken, Tolteken, Inkas und anderen verknüpft sind, entfalteten sich zwischen 300 und 1500 n. d. Z., bis sie von den Europiden, hier Spanier, geköpft wurden. Soweit man es übersieht, traten sie aus einer verhältnismäßig primitiven Jäger-,  aber auch schon landwirtschaftlichen Kultur fast fertig ans Licht. In Zusammenhang mit den Sagen jener pigmentierten Völker von den weißen Göttern, die sie belehrt hätten, und deren Wiederkunft sie erwarteten, darf man annehmen, daß tatsächlich erst in so später Zeit Europide zu ihnen gelangt waren und den Anstoß zu ihren Kulturen gegeben haben. Es lassen sich in den Kunstformen und
Bauweisen auch europide Motive nachweisen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß jene mutmaßlichen Kulturbringer auf dem Seeweg von Indien über Indonesien und die Südsee-Inseln ― aber vielleicht auch von Europa ― zu ihnen gelangt sind, wahrscheinlich weniger  aus Absicht als durch Seenot dorthin verschlagen. Die Kulturen erstarrten rasch und vermochten sich nach ihrer Vernichtung auch nicht mehr zu erneuern.
Afrika blieb, bis auf Ägypten, das den ostmittelländischen Kulturen zugerechnet werden muß, fast geschichtslos. Wohl scheinen auch dorthin Europide vorgedrungen zu sein und sich mit Negriden vermischt zu haben. Verschiedentlich ist es zur Bildung von König-reichen gekommen, jedoch ohne nachhaltige Bedeutung. Wenn in Afrika vorübergehend einmal Staaten in Erscheinung getreten sind, so wurden sie nach einheimischen
Überlieferungen von Stämmen oder Volksgruppen begründet, die aus dem Nordosten gekommen waren, also aus Oberägypten und dem Vorderen Orient. Unter ihnen befanden sich Europide oder Mischlinge mit selbst nordischen Gesichtszügen, wie aus erhaltenen Plastiken hervorgeht. Es sei hier nur auf den Benin-Bronze-Kopf verwiesen, dann auf die Bronze-Büste ›Lafogido‹ und die steinerne Ahnenfigur von Erlulugum. Aus sich haben es die Negriden niemals über Stammesbünde hinausge bracht. Es bleibt bei sich gegenseitig befehdenden Stämmen, die vielfach noch bis in unser Jahrhundert dem Kannibalismus huldigten, den die auch nicht gerade zimperlichen Europiden bereits vor Jahrtausenden aufgegeben hatten.
Erst die Besiedlung des damals menschenleeren Südafrikas durch die Holländer im 17. Jh. n. d. Z. hat auch dort eine Hochkultur entstehen lassen. Für Australien gilt dasselbe.
Kehren wir nach Europa zurück. Nach der Völkerwanderung ist es hier für längere Zeit zu keinen größeren Verschiebungen von Völkern gekommen, sieht man von den friedens-politischen Umsiedlungen Karl d. Großen ab.
Er verpflanzte Sachsen ins Frankenland und Franken ins Sachsenland. Nicht vergessen werden darf aber der Mongoleneinfall von 1240 n. d. Z. (Schlacht bei Liegnitz 1241). Damals herrschte in der Mongolei der Großkhan Ogodai. Er war der Nachfolger von Dschingis Khan.
Dieser gehörte einem Stamm an, der sich durch helle Haare und Augen auszeichnete.
Er selbst soll rothaarig gewesen sein und grünliche Iriden gehabt haben.
Er wurde mit einem normannischen Edelmann verglichen. In den führenden Schichten der Mongolen hatte sich noch lange viel europides Blut erhalten. Sven Hedin zeigt noch Fotografien von mongo-lischen Fürsten, die solchen besten europäischen Adels gleichen. Der Mongoleneinfall verpuffte. Sie metzelten zwar in der Schlacht bei Liegnitz das gesamte europäische Heer nieder, kehrten dann aber um und verschwanden, weil der Großkhan gestorben war und sie deshalb zurückbefohlen wurden.
An der vorläufig letzten Fortsetzung der seit mehr als 30 000 Jahren immer gleich verlau-fenden Weltgeschichte haben noch die Generationen unserer eigenen Großväter und Urgroßväter teilgenommen. Seit 1500 n.d.Z. wurden der Doppelkontinent Amerika, etwas später Australien und ― wie schon erwähnt ― Afrika von den Europiden ›erschlossen‹, wie sie das mit dem Recht des Stärkeren bezeichnen. Zuerst hauptsächlich aus Nordwesteuropa und der Iberischen Halbinsel, später aus ganz Europa, getrieben von physischer und psy-chischer Not, Armut und Unterdrückung, aber auch Missionsdrang und Abenteurerlust, strömten die Europiden in die neu entdeckten Kontinente, rotteten die eingeborene Bevöl-kerung teils aus, teils versklavten sie dieselbe oder vermischten sich mit ihr. Es geschah wie immer unter dem Schutz und mit dem Segen der eigenen Götter.
Massen von Negriden wurden zusätzlich als rechtlose Arbeitskräfte von Afrika nach Beidamerika verfrachtet. In
den neu gewonnenen Siedlungsräumen entwickelten die Europiden die mitgebrachte Kultur wenigstens äußerlich weiter. Nie vorher hatte eine solche Ausbreitung der Europiden stattgefunden. Diese Ereignisse lassen sich von niemandem bestreiten, und genauso haben sie sich während der ganzen Menschheitsgeschichte monoton wiederholt, unbeeinflußt von allen Hochkulturen mit deren Kunstschöpfungen, Philosophien und Religionen, die vor ihr fast als Irrealität erscheinen. In unserer Erinnerung leben sie romantisch verklärt. Schließ- lich haben wir auch einen Einfall von Mongoloiden aus dem Osten mit einem Abdrängen der Europiden nach dem Westen erlebt, eine Einengung ihres in früheren Jahrhunderten erworbenen Lebensraumes.
Das Gefälle des Bevölkerungsdruckes vom Entstehungs- und Kerngebiet der Europiden im Nordwesten Europas und ganz Europas überhaupt zur übrigen Welt hat sich heute gegen-über früher umgekehrt. Bis ins vorige, ja bis in den Beginn des jetzigen Jahrhunderts herrschte in den meisten europäischen Ländern noch ein Geburtenüberschuß und damit ein Bevölkerungswachstum. Heute hat es vielfach aufgehört, ja einem Rückgang Platz gemacht. Vom Geburtenschwund betroffen sind besonders die kulturtragenden, nordisch bestimmten Schichten. Da es in der Natur ökologisch keine Leerräume gibt, sickern geburtenreichere Völker ein und erobern sie wirtschaftlich als Gastarbeiter. Sie sprechen es ganz offen aus: „In wenigen Generationen bilden wir die Mehrzahl der Bevölkerung, und dann gehört
das Land uns.“ Sie werden weder ihr Brauchtum noch ihre Religion ändern noch sich sonst anpassen, wie Bio-Analphabeten hoffen. Wer in Generationen denkt, bleibt den ›Von-Wahl-zu-Wahl‹-Strategen zuletzt immer überlegen. Man darf deshalb kaum erwarten, daß sie sich von der heute bei uns herrschenden Religion des Materialismus verführen lassen und in Kinderarmut und Wohlstand enden wie wir. Aber selbst wenn es so wäre, bliebe ihre andere Rassenzugehörigkeit davon unbeeinflußt.
Die beiden letzten Weltkriege haben in großem Maßstab vor Augen geführt, was die Europiden in ihrer Geschichte nur allzu oft geübt haben, nämlich sich untereinander zu befehden und zu morden. Es waren Bruderkriege, die beide Seiten so geschwächt haben, daß sie die Herrschaft an ihre einstigen Provinzen abgeben mußten, im Westen an die abgewanderten Angelsachsen und andere Europäer in USA, im Osten an die Nachkommen der Waräger und vieler anderer nordisch bestimmter Siedlungsgruppen in Rußland. Jetzt stehen sich wieder diese beiden Mischvölker hochgerüstet gegenüber, in ihren kultur-tragenden Schichten noch immer nordisch bestimmt, in den Volksmassen im Westen mit Negriden, im Osten mit Mongoliden stark durchsetzt. In Europa, in ihrem engeren Stamm-land, wo die Europiden noch die Mehrheit bilden und eine ebenbürtige Macht darstellen könnten, verzetteln sie sich in nichtigen Quereleien und feilschen um Marktpreise und Löhne, wo es doch nur mehr ums Überleben geht. Sie ahnen nur, daß ein nochmaliger
Krieg in Europa zuletzt atomr geführt würde und damit ihren Mutterkontinent für lange Zeit unbewohnbar machte.
Die Eiszeit war die erste große Herausforderung an den Menschen.
Sie wurde überstanden und brachte als Nebenergebnis die Depigmentation einer Gruppe, die der Europiden. Die zweite große Herausforderung war die erste Übervölkerung der Erde im Zeitalter der Jäger und Sammler.
Sie wurde mit Seßhaftigkeit, Viehzucht, Ackerbau, Handwerk und Handel überwunden. Heute steht die Menschheit vor ihrer dritten großen Herausforderung, der zweiten Übervölkerung, in ihrer Weltweite und Riesengroße mit Recht als Bevölkerungs-explosion bezeichnet. Sie bildet die Grundursache der nirgendwo mehr zu bewältigenden Probleme menschlichen Wirkens. Keine noch so große Steigerung irgendwie gearteter Energie kann ihrer Herr werden, sondern nur eine erdumspannende Geburtenkontrolle, denn es ist eine Raumfrage. Die Geburtenbeschränkung muß aber von allen Rassen anerkannt und gleichmäßig vollzogen werden, und nicht wie jetzt hauptsächlich von den Europiden und unter ihnen wieder besonders von den nordisch geprägten, welche damit Rassen-        selbstmord betreiben.
Unter solchen Umständen scheint die Frage berechtigt, ob sich nicht eben auch für die Europiden jetzt das Ende ankündigt, und alle Bemühungen, es aufzuhalten, zwecklos wären. Immer wieder hört man, der Mensch vermöge sich nicht selbst zu züchten. Fast könnte man dem resignierend zustimmen und der Entwicklung ihren Lauf lassen, wenn es nicht das Beispiel der Juden gäbe, die sich ― wie zu Beginn dargelegt ― durch eine religiös ver-ankerte Rassengesetzgebung als einziges Volk neben den Chinesen aus dem Altertum bis heute über rund 3000 Jahre in großer Kulturkraft erhalten haben.
Ihrem Beispiel müßten die nordrassisch geprägten Europiden folgen. In den Ländern Nord-westeuropas, wo sie noch am zahlreichsten anzutreffen sind, rund um ihr Entstehungs-gebiet, in ihrem Kernland, in Dänemark, Südschweden, England, Holland, Belgien, Nord-frankreich und Norddeutschland, müßten sie über die immer bedeutungsloser werdenden Staatsgrenzen hinweg ein Rassenbewußtsein entwickeln und wie die Juden aus religiöser, so hier aus biologischethischer Überzeugung eine Rassentreue verwirklichen und pflegen, nur untereinander heiraten und kinderreiche Familien gründen. So etwas gelingt nicht mittels Vereinen, Mitgliedsbeiträgen, Karteien, sondern nur aus freiem, innerem Entschluß, eben ethisch untermauert, aus der Verpflichtung gegenüber seiner Rasse und ihrer Kultur, im Grunde auch eine Religion heute möglichen Weltbegreifens. Die heute allgemein empfundene Sinnentleerung des Lebens kommt solchen Bestrebungen einer neuen Sinngebung auf biologisch-ethischer Basis sehr entgegen. Bücher, Vorträge, Bei-spiele und unermüdliche Gespräche können solche Vorstellungen wecken, festigen und Zustimmung und Nachahmung anregen. Gleiche Bestrebungen wie im Kernland der weißen Rasse, in Europa, sollten auch in ihren rassisch viel sensibleren Siedlungsgebieten anlaufen, in Nordamerika, Südafrika, Australien, aber auch in Rußland, wo der Druck der Mongoliden immer stärker empfunden wird. Wie sich die negriden und mongoliden Völker rassisch empfindend enger zusammenschließen, so müßten es auch die viel individueller empfin-denden Europiden tun. Denn das Zeitalter der Rassenbewußtheit und Rassenauseinander-setzungen ist nicht vorbei, wie gutmütig ängstlich beschwörend verkündet wird, sondern es verstärkt sich im Maß der zunehmenden Übervölkerung der Erde. Die vielen Flüchtlings-ströme mit ihren Wünschen und Ablehnungen beweisen es.
Für die Europiden scheint vorerst die Zeit des Schwärmens vorbei.
Sie müssen froh sein, wenn sie nicht aus ihrem Kernland Europa verdrängt werden. Ein Rassen- bewußtsein hat heute nichts mehr mit Überheblichkeit und Hochmut zu tun. Es spricht niemals von Überlegenheit, sondern nur von Andersartigkeit bei sonst gleicher Bewertung der anderen Rassen und ihrer Eigenarten, zu denen sie von andersartigen Umwelten gezüchtet worden sind, wofür sie nichts können. Jede Rasse besitzt Stärken und Schwächen. Es sollen nur Rassenmischungen vermieden werden, welche die Eigenarten verwischen, den Mischling heute viel mehr als in früheren Zeiten davon psychologisch belastet ― in seiner Identität verunsichern und damit unglücklich machen.
Vielleicht enthebt eine weitere Entwicklung die Europiden der Sorge um, ihr Überleben. Hinter allen Überlegungen lauern nämlich noch ganz andere Unwägbarkeiten, die sie möglicherweise überflüssig machen. Die von Europiden ins Werk gesetzte Technik hat zwar über lange Zeiträume ständig zunehmend zu erstaunlichen Erleichterungen des Lebens für die Angehörigen aller Rassen geführt, gleichzeitig aber auch die Bevölkerungsexplosion und eine Vergewaltigung und Zerstörung der Natur mit sich gebracht, die heute schon irreversible Schäden am ganzen Planeten Erde erkennen läßt. Die Literatur darüber ist bekannt und läßt erstarren. Ein Satz von Emil Affolters möge für ein ganzes Bücherregal stehen: „Mit dem Schlagen des ersten Baumes begann die Zivilisation, mit dem Fällen des letzten endet sie.“ Jährlich fallen auf der Erde der Axt 10 bis 20 Millionen Hektar Wald zum Opfer, die nicht mehr nachwachsen.
Nur wieder den Europiden könnte es in Zusammenarbeit mit den anderen Rassen gelingen, den Lebensrhythmus aller auf jenes (bescheidene) Maß zurückzuschrauben, das ein Überleben ermöglicht. Gelingt es nicht, dann waren die Europiden ein gelungenes Zucht-produkt von und für die Eiszeit, das jedoch in der folgenden wärmeren Epoche versagt hat. Eine Bilanz, welche die Europiden zu höchsten Anstrengungen veranlassen sollte.

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