(Dietrich Schuler)

(Gekürzte Auszüge aus: Dietrich Schuler, Kommentar zum Buch von Erich Glagau: Die grausame Bibel, 1993)

Die endlose Folge von Bibelzitaten, die jeweils brutalste Kriegs- und Beutezüge des ›Auserwählten Volkes‹, eine ununterbrochene Reihe von Gräßlichkeiten, Blutbädern, Perversitäten und Gaunereien enthalten, sind nicht nur für weiche Gemüter fast unerträglich. Und erschüttert steht man am Ende vor dem Fazit: Ja, dies alles steht tatsächlich drin in der ›Heiligen Schrift‹. Aber noch erschütternder und quälender ist die Frage: Wie war und ist solches möglich, wie konnte ein solch bluttriefendes Erzeugnis
zum ›Buch der Bücher‹ und zur angeblichen Grundlage der europäischen Kultur hochstilisiert werden?

Falsche Religionsdeutungen und Verkennung des Wesens europäischer Kultur

Es soll bereits weit über eine Milliarde Bibeln in mehr als tausend Sprachen geben. Jede Stelle darin ist unzählige Male kommentiert worden, jeder Satz hat seine genaue Registrierung durch die Namen der ›Propheten‹ und die Zahlenfolge ihrer Aussagen, ob wahr oder erfunden. Und dennoch behielt dieses Buch von Jahrhundert zu Jahrhundert seinen ›Heiligenschein‹. Wenn dies aber trotz aller Scheußlichkeiten seines Inhalts, trotz der handgreiflichen Lügen und fantastischen Geschichtsklitterungen so ist, dann fragt man  sich, ob menschliche Vernunft etwa nur ein leerer Begriff ist. Denn längst liegt ja die Bibel nicht nur in einem für die breiten Massen unverständlichen Griechisch oder Latein vor, sondern auch in den Volkssprachen, so daß sie jeder lesen kann. Auch wenn man einwendet, daß ja immer nur wenige wirklich lesen und die meisten keine Ahnung von Buchinhalten haben, ändert das an dem niederschmetternden Endergebnis nichts.
Daraus ergibt sich, daß letztlich nicht entscheidend ist, was jemand sagt, sondern wer es sagt und wie. Dieser ›Wer‹ ist in diesem Falle die Bibel. Und sie ist alt. Alt wird meist mit ehrwürdig verbunden. Wurde sie nicht von zahllosen Theologengenerationen als Ausdruck absoluter ewiger Wahrheit gepriesen? „Auch der Moder adelt“, sagt Nietzsche. Und dieser Altersbonus wirkte durch die Jahrhunderte wie eine Droge. Da wuchs ein Nimbus, der alles vernünftige Nachdenken und allen gesunden Menschenverstand entmachtete. Gewiß, viele Millionen Bibelleser mögen über manche besonders krasse
Stelle des ›Buches der Bücher‹ gestolpert sein, sie waren darob verblüfft, reagierten da und dort konsterniert und verständnislos. Aber bei den meisten Christen siegt immer wieder die Wirkung des Numinosen (Unbegreiflichen), der Glaube an die höhere Weisheit einer ›Heiligen Schrift‹ und ihrer angeblich göttlichen Eingebungen. „Meine Wege sind
nicht eure Wege“. Klein und verzagt, aber letztlich bereitwillig, zweifelt der Christ an aller Menschenvernunft und ergibt sich ›freudig‹ einer Lehre, die ihm am Ende ein paradiesisches Jenseits verheißt, das ihn aller Beschwernisse enthebt.
In der Verbreitung eines magischen Fluidums (persönliche Ausstrahlung) waren die hebräischen ›Propheten‹ und Märchenerzähler unübertroffene Meister. Das Alte Testament ist ein integrierender Bestandteil der christlichen Bibel mit ungeheurem Einfluß insbesondere in der angelsächsischen Welt. Das Christentum ist somit ein  Judäochristentum und daher untrennbar mit der mosaischen Religion verknüpft. Dies
ist von ungeheurer welthistorischer Bedeutung und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der heutigen Lage.
Sind alle diese im Namen ›Gottes‹ und des Herrn Zebaoth verübten Greueltaten und die abenteuerlichen Behauptungen von ›Propheten‹, die diesen ›Herrn Herrn‹ oft wie einen Laufburschen für ihre undurchsichtigen Zwecke gebrauchen, anders zu ertragen, als durch eine sarkastische Kommentierung, welche die Seele schützt und befreit? Dies angesichts
der Tatsache, daß wir nun doch immerhin schon einige Jahrhunderte umfassender wissenschaftlicher Erkenntnisse auf allen Gebieten hinter uns haben und angesichts der geschichtlichen Erfahrung, daß dieser Bibelgott schon millionenfach für die konträrsten und übelsten Zwecke bemüht und instrumentalisiert wurde? Wir werden nicht sagen ›mißbraucht‹, denn kann man einen nichtexistenten Gott, wie ihn die Bibel orientalisch märchenhaft und allzumenschlich schildert, wirklich mißbrauchen?
Dies führt zunächst zu dem Schluß, daß die Bibel über viele Jahrhunderte leider viel zu ernst genommen wurde, und dieses Faktum enthält eine entsetzliche Tragödie. Nun aber ist das Judäochristentum in unerhörtem Maß geschichtswirksam geworden. Das Alte Testament bildet einen integrierenden Bestandteil der christlichen Bibel. Gerade in jüngster Zeit ist es auffallend, daß die gleichgeschalteten Medien häufig von den
›jüdisch-christlichen Grundlagen unserer Kultur‹ reden, sofern Europa überhaupt einmal durch den multikulturellen Nebel hindurch noch eigene Konturen gestattet werden.
Früher war da immer nur von ›christlicher Kultur‹ und vom ›christlichen Abendland‹ die Rede. Und in diesem Zusammenhang ist dies auch durchaus logisch, denn das Christentum wurzelt im Judentum. Das Christentum ist also vom Judentum abhängig, aber das Judentum nicht vom Christentum, es sei denn indirekt. Dies deshalb, weil die heutige jüdische Weltstellung ohne fast 15 Jahrhunderte ›christliches Abendland‹ gänzlich undenkbar wäre. Mit der Übernahme des Christentums durch Europa aber war diese Stellung vorprogrammiert, und dies hängt eng mit dem ›induzierten Irresein‹ durch eine jahrtausendealte kombinierte Wüstenreligion zusammen.
Es ist nun von ganz wesentlicher Bedeutung für alle Erdenzukunft, insbesondere für die weiße Menschenart, die sich bereits in der demografischen Todesspirale dreht, aus der im wahrsten Sinne heillosen Verwirrung herauszufinden, die alles Reden über Religion kennzeichnet. Eines ist sicher: Wenn die im AT niedergelegte mosaische Lehre und Welt-
sicht Religion ist, dann besitzt das Judentum die rassebezogenste Religion, die überhaupt gedacht werden kann. Daran kann nach der Überfülle von Beweisen, die man in der ›Heiligen Schrift‹ findet, gar kein Zweifel mehr bestehen, die es bei wirklichen Kennern der Bibel ohnehin längst nicht mehr gab. Denn all das steht, um es zu wiederholen, wirklich darin, wobei die fragwürdige Entstehungsgeschichte der Bibel und die zahllosen, etwas voneinander abweichenden Übersetzungen letztlich gleichgültig sind. Und hier werfen wir sogleich die zunächst unbeantwortete Frage voraus:  Ist gerade dieser rassebewußte Grundcharakter des Mosaismus, die Tatsache, daß für den Juden der Nächste immer nur der Volksgenosse bedeutet und sonst nichts, das Geheimnis des Überlebens des Judentums in Jahrtausenden der Diaspora, hebräisch der Galuth? Und in Sonderheit
das Geheimnis der jüdischen Weltdominanz in geistiger, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht zu Beginn des 21. Jahrhunderts, die nur Narren bestreiten können?

Die Verheerungen durch den christlichen Religionsbegriff

Wenn also das Judentum eine rassebewußte Religion besitzt, dann muß es sich bei diesem um eine ›Rasse‹ oder zumindest um ein Volk handeln, das fast immer international postiert war. Zwar kann man bei den Juden die verschiedensten anthropologischen Typen entdecken ― die Hebräer bilden also ein Rassengemisch mit einem bestimmten Kern wie andere Völker ― aber in den Jahrhunderten des Ghettodaseins vollzog sich eine intensive Engzucht unter ihnen, so daß sich Juden meist sofort erkennen, wir also etwas ungenau von einer ›seelischen Rasse‹ sprechen können.
Es ist nun bezeichnend, daß im Laufe der Geschichte des Antisemitismus und im Zuge der zahlreichen Auseinandersetzungen zwischen Juden und Nichtjuden die ersteren sich stets erfolgreich damit tarnten, das Judentum sei ja ›nur‹ eine Religion, und schon von daher könne von irgendwelchen Herrschaftsbestrebungen überhaupt keine Rede sein. Geschickt wurde dabei auf christliche Befindlichkeiten spekuliert und die Tatsache, daß eben die Europäer seit 1000 Jahren oder schon seit der Antike ausschließlich die christliche Spielart als Religion schlechthin betrachteten, so daß Religion und Christentum praktisch Synonyme wurden. Wer also ›religiös‹ war, wer sich religiös äußerte, erhielt im kollektiven Unterbewußtsein sofort den vorauseilenden Bonus absoluter Unschuld. Vor allem galt es als ausgemacht, daß Religion mit Politik nicht das Geringste zu tun habe, ja, daß diese beiden Begriffe die größten nur denkbaren Gegensätze bildeten, da doch Politik als Teil der Tätigkeit in einer an sich schon verworfenen Welt tief unter allem auf das Jenseits gerichteten religiösen Gebaren stehe. Das Christentum wurde so zum idealen Tarnungsgelände des Judentums und jeder Art politischer Heuchelei, wenn sie sich religiös bemäntelte, da alles Religiöse christlich mißverstanden, d. h. in weltabgewandte jenseitsselige Ferne gerückt wurde. Dieses Christentum ist also seinem Wesen nach weltflüchtig und naturwidrig, eine Predigt des Todes, gerade weil und obwohl es ständig vom jenseitigen Leben redet. Es hat den Sexus, diesen ewigen Lebensspender suspekt gemacht, die edelste Erotik beargwöhnt und die Erde selbst als Jammertal in nächste Nähe
zu Teufel, Hölle und Verdammnis gerückt. Davon künden der Zölibat, das Mönchswesen und vieles andere.
Diese Religion ist im Kern unkämpferisch und weibisch, quietistisch und entsagend, und sie mußte im Laufe der Zeit zu jener fürchterlichen Entmännlichung führen, deren traurige Zeugen wir heute sind. Der Niedergang Europas und seiner überseeischen Ableger war durch den Import des Christentums unweigerlich vorprogrammiert wie aber auch die Vorherrschaft des Judentums, was noch näher zu bestimmen sein wird. Denn wie soll eine große Kultur bestehen, deren höchste sittliche Forderung im ewigen Verzeihen und in der Feindesliebe gipfelt, deren Gott ein fremder ist, welcher angeblich ohnedies das Kleinste wie das Größte ›allmächtig‹ vorbestimmt hat? Das Furchtbare am Christentum besteht in der kolossalen Täuschung, die es in die Welt gebracht hat. Immer noch im Gewand der Liebe und des Mitleids gesehen, hat es tatsächlich die Übel und Schmerzen des Daseins nicht verringert oder gelindert, sondern durch sein falsches Gottes- und Menschenbild entscheidend vermehrt. Denn nach seinem eigenen Verständnis ist diese Welt ja gänzlich unwichtig und verblaßt angesichts einer imaginären ›Ewigkeit‹ zu wesenlosem Schein, so daß an ihrer Erhaltung gar kein echtes Interesse bestehen kann. Durch diese Grundeinstellung wurden im Laufe vieler Jahrhunderte oft Unzählige gerade der besten und edelsten Arier von einer positiven Umgestaltung des irdischen Daseins abgehalten. Ein heiles, gesundes,quellfrisches Leben geht gegen die allererste Nützlichkeitserwägung des Christentums, und entsprechend sieht die Welt heute auch aus. Faktisch ist durch diese Religion keine auch der größten Gräßlichkeiten auf dieser Erde verhindert worden, und sie lebt wesentlich von Katastrophen, Not- und Mißständen.

Jüdisches Gegenbild

Wenn nach einem Wort Benjamin Disraelis das Christentum „Judentum für die Nichtjuden„ ist, so unterscheiden sich beide Wüstenreligionen dennoch ganz wesentlich nach den Zielen und dem gesellschaftlichen Verständnis. Etwas vereinfacht könnte man sagen, daß dem Christentum genau jene starken und vitalen Züge fehlen, die das Judentum groß gemacht haben. Das Christentum ist international, das Judentum rassebewußt, jenes wendet sich im Kern nur an das einzelne Individuum und seine Glückseligkeit, dieses denkt völkisch, so daß alle seine Wege vom Hebräertum ausgehen und wieder dort hinführen. Selbst Jahwe, der ›Allmächtige‹, mit dem die Juden schon im Alten Testament ihren Nachbarn und Rivalen Furcht und Schrecken einjagten, spielt oft nur die Rolle eines permanenten Hilfswilligen für die Sache der Judenheit. Und hier muß einmal ein ganz klares Wort gesprochen werden: Wir mögen uns noch so oft über die zahllosen, häufig lächerlichen Vorschriften und Speisegesetze des Judentums wundern, wir können die pedantischen Regeln, die den Tagesablauf meist bis in die banalsten Einzelheiten bestimmen, noch so absurd finden, wir können uns über vieles moralisch entrüsten, aber für das Judentum als solches, als geschichtliche Erscheinung, hat sich die nationalistische mosaische Religion durchaus bewährt und bezahlt gemacht, ob uns das paßt oder nicht. Und ein weiteres Mal verweise ich hier auf die Stellung, die das Judentum gegenwärtig in der Welt einnimmt. Einen konkreteren historischen Beweis kann es eigentlich nicht geben. Und nun vergleichen wir das mit der historischen Wirkung, die das Christentum auf das arische Europa ausgeübt hat. Und hier ist das Fazit ebenso eindeutig wie das Urteil vernichtend: Diese Religion hat Europa ruiniert! Sie hatte von Anfang an gerade für die germanische Welt verheerende Folgen, die um das Jahr 800 beinahe zur Vernichtung des prachtvollen Sachsenstammes geführt hätten.
Die Bibel bleibt ein abstoßendes grausames Buch, und dieses Urteil darf nicht auf das Alte Testament eingeschränkt werden. Denn die schädlichen Wirkungen für uns gingen weniger von diesem Alten Testament aus, das durch und durch jüdisch ist, sondern vom Neuen Testament, dem eigentlich ›christlichen‹, und diese Tatsache wurde vor allem noch im 20. Jahrhundert fast völlig verkannt. Und ist nicht auch das Neue Testament
voller Abstrusitäten, Wundergeschichten und Fragwürdigkeiten? Da lesen wir von der Verfluchung eines unschuldigen Feigenbaums, und warum eigentlich muß jener „reiche Mann“, der es ablehnt, den schwärenbedeckten Lazarus herauf an den Tisch seiner Kinder zu nehmen, dafür mit ewigen Höllenqualen büßen? Weiter hören wir von einem Vater, der seinen verkommenen Sohn, einen charakterschwachen Taugenichts, dessen anständigem, arbeitsamem Bruder unter fragwürdigen Begründungen vorzieht, was schon unter erziehe-rischen Gesichtspunkten höchst bedenklich erscheint.
Eine Religion, die einem Volk oder einer Kultur in der Stunde ihrer Todesnot nicht hel-fen kann und nichts zu sagen hat, ist sinn- und wertlos, ja, sie ist in solchem Falle Gift, vor allem, wenn sie der Überfremdung nicht entgegentritt, sondern dieselbe noch fördert. Und der schöpferische Teil des Menschenreiches befindet sich jetzt in dieser Todesnot. Darüber sollte sich doch eigentlich schon angesichts der demografischen Fakten niemand mehr Illusionen machen. Keine Institution hatte nach 1945 so sehr freie Bahn wie die christlichen Kirchen. Man sehe nun die Wirkungen. Die internationale christliche Kirche ist heute die willigste Trabantin der plutokratischen Globalisierer, die die Auslöschung aller gewachsenen Nationalkulturen anstreben und diese Absichten in keinster Weise mehr verhehlen.

Europäische Kultur und die Verfälschung ihres Ursprungs

Wenn wir hören, die Grundlagen der europäischen Kultur seien christlich oder jüdisch-christlich, wie es neuerdings heißt, so ist diese Behauptung grundfalsch. Europa ist älter als das Jahr 1000, das man grob als Mittelwert der Christianisierung Gesamteuropas festlegen kann, und älter auch als das Christentum überhaupt. Diese levantinische Wüstenreligion hat in Wahrheit das Wesen Europas grob verfremdet, und ihre Übernahme durch unsere Völker muß als deren Ursünde schlechthin betrachtet werden. Denn dies müssen wir endlich einmal in seiner vollen Bedeutung begreifen: Die europäische Kultur ist das Kind einiger unerhört schöpferischer Rassen auf weißhäutiger Grundlage. Mit Christentum hat diese Tatsache überhaupt nichts zu tun, sonst hätte es ja auch nie diese hochstehende antike Kultur Europas geben können.
Im Laufe der Zeit ist manches von der geistigen Tradition der Europäer in das Christentum eingeflossen, was aber die Verfremdung und dadurch die Fesselung durch diese Religion nur erleichtert hat. Vor allem aber war das von Süden her vordringende Christentum von Beginn an der geschworene Todfeind der germanischen Welt und ihrer Waldseele.
Diese Tatsache ist von pyramidaler welthistorischer Bedeutung und der eigentliche Grund für die entsetzliche Tragödie Europas im 20. Jahrhundert und seiner jetzigen Todesnot. Denn nur im deutschen Raum traf diese orientalische Wüstenreligion auf stärkeren militärischen Widerstand, vor allem durch die Sachsen Widukinds, dann durch die Wenden in Mitteldeutschland und schließlich vom 13. bis zum 14. Jahrhundert durch die Prusai in Ostpreußen. Christentum heißt Antigermanismus von den Anfängen bis zum heutigen Tag. Die gesamte antideutsche Propaganda war nicht erst seit 1870 durch und durch christoid, und aus dieser Tatsache resultierte ihr durchschlagender Erfolg. Dessen waren sich auch gerade jüdische Agitatoren stets bewußt. Und so sahen sich im Jahre 1914 die biederen evangelischen und katholischen Kirchgänger des kaiserlichen Deutschlands mit Thron und Altar sehr verdutzt und verblüfft einer konzertierten Haßorgie gegenüber, die ihnen aus nahezu der ganzen Welt entgegenschlug. Und Hitler war zu dieser Zeit ein unbekannter Gefreiter irgendwo in den flandrischen Schützengräben. Dies muß deshalb besonders betont werden, um den notorischen Geschichtsklitterungen zeitgeistlicher Vergangenheitsbewältiger entgegenzutreten.
Wenn wir diese Zusammenhänge nicht endlich begreifen, haben wir gar nichts verstanden. Und daraus folgt die weitere Tatsache, daß damit dieses Christentum zutiefst anti-europäisch ist; denn Deutschland bildet das Herzstück und die Mitte des Kontinents. Wer das Zentrum einer Sache zerstört, vernichtet damit notgedrungen das Ganze. Die falsche Kulturgenealogie des ›Ex oriente lux‹ führte jedoch zu einer völligen Bewußtseinstrübung der Europäer mit dem Ergebnis, daß heute deren kollektives Unterbewußtsein morst: Europäisch sein, heiße antideutsch sein. Das aber ist absolut tödlich, da es die totale Umkehrung der biologischen und geschichtlichen Wahrheit bedeutet. Gerade das Christen-
tum hat durch seine falsche Lehre vom Geist jahrhundertelang das grundlegende biologische Denken überlagert oder aus Europa verbannt. Und so konnte es geschehen, daß die Engländer 1943 einen massiven Terrorangriff gegen Hamburg flogen unter dem unheilschwangeren alttestamentarischen Codewort ›Gomorrha‹ ohne jedes Gefühl dafür, daß sie damit der nordwestdeutschen Heimat ihrer Vorfahren die Auslöschung androhten. Desgleichen führten die puritanischen Amerikaner, von Anfang an antieuropäisch, zweimal den Sieg europafremder Mächte herbei. Wären sich die Europäer der grundlegenden biologischen Funktion bei der Entstehung ihrer Kultur bewußt gewesen, dann hätte es die brudermörderischen Weltkriege des 20. Jahrhunderts mit ihren üblen Weiterungen nicht gegeben.